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Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - Robert Dennhardt
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Robert Dennhardt:

Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - neues Buch

2007, ISBN: 3638849406

ID: 10407744928

[EAN: 9783638849401], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Nov 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschrie benen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte. (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frank reichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativi tätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch sei ne Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [ oder gar] Heilsmöglichkeiten. (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [ ]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten nein, sie sind kleine Ge schenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prall bewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979, S. 144f).) Durch seinen Text verschiebt sich immer dieselbe Frage. Warum schreibe ich und wie ist Schreiben überhaupt möglich Um die Untiefen der Identifika tion eines schreibenden Subjekts zu umschiffen, macht Blanchot aus dem Ich des schreibenden Schriftstellers das Du der zeichnenden Feder. Das, was Der rida diesbezüglich den unbeschreiblichen Strich der Schrift oder die nicht dar stellbare Bewegung nennt, also das, was ich das Diskursive an sich nenne, befragt Blanchot. Die augenblicklichen Paradoxien stehen fest. 16 pp. Deutsch

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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - Robert Dennhardt
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Robert Dennhardt:

Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - neues Buch

2013, ISBN: 9783638849401

ID: 9783638849401

Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors: Paperback: Grin Verlag: 9783638849401: 10 Nov 2013: Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanc. Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einfluBreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [. oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloB ein Kreuzfeuer [.]. Worte sind nicht bloB Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H.D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muB ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979, S. 144f).) Durch. Ethnic Studies, , , , Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors, Robert Dennhardt, 9783638849401, Grin Verlag, , , , ,, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - Robert Dennhardt
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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - Taschenbuch

2003

ISBN: 3638849406

ID: 10517020481

[EAN: 9783638849401], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], ROBERT DENNHARDT, Paperback. 28 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.7in. x 0.6in.Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts Gegenwart, Note: 1, 0, Humboldt-Universitt zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault einen verwandten Geist, dem er hchstes lob zollte. (Miller 1995, 172. ) hnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fnfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativittsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strmungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der franzsischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfnglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflureichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstrkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfnglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklren will, sondern ihnen zuhrt, damit Wrter aufhren, Waffen identische Begriffe zu sein . . . oder gar Heilsmglichkeiten. (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: Ein Gesprch ist nicht blo ein Kreuzfeuer . . . . Worte sind nicht blo Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). hnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: Die Kugel des Gedankens mu ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst berwinden und ihre eigentliche Flugbahn Sinn getreten sein, ehe sie das Ohr des Hrers erreicht. (Walden, Zrich 1979, S. 144f). ) Durch seinen Text verschiebt sich immer This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors (Paperback) - Robert Dennhardt
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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors (Paperback) - Taschenbuch

2013, ISBN: 3638849406

ID: 19529949778

[EAN: 9783638849401], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault einen verwandten Geist, dem er hochstes lob zollte. (Miller 1995, 172.) Ahnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den funfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitatsphilosophie Sartres und den verschiedenen Stromungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der franzosischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfanglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflussreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstarkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfanglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklaren will, sondern ihnen zuhort, damit Worter aufhoren, Waffen [identische Begriffe] zu sein [. oder gar] Heilsmoglichkeiten. (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: Ein Gesprach ist nicht bloss ein Kreuzfeuer [.]. Worte sind nicht bloss Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ahnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: Die Kugel des Gedankens muss ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst uberwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Horers erreicht. (Walden, Zurich 1979, S. 144f).) Durch seinen Text verschiebt sich i

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Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - Dennhardt, Robert
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Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638849401

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979 2007. 16 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors
Autor:

Dennhardt, Robert

Titel:

Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors

ISBN-Nummer:

9783638849401

Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kulturwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschrie­benen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frank­reichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativi­tätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch sei­ne Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Ge­schenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prall­bewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979, S. 144f).) Durch seinen Text verschiebt sich immer dieselbe Frage. Warum schreibe ich und wie ist Schreiben überhaupt möglich? Um die Untiefen der Identifika­tion eines schreibenden Subjekts zu umschiffen, macht Blanchot aus dem Ich des schreibenden Schriftstellers das Du der zeichnenden Feder. Das, was Der­rida diesbezüglich den unbeschreiblichen Strich der Schrift oder die nicht dar­stellbare Bewegung nennt, also das, was ich das Diskursive an sich nenne, befragt Blanchot. Die augenblicklichen Paradoxien stehen fest...

Detailangaben zum Buch - Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors


EAN (ISBN-13): 9783638849401
ISBN (ISBN-10): 3638849406
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 19.01.2008 21:17:40
Buch zuletzt gefunden am 10.01.2017 12:40:51
ISBN/EAN: 9783638849401

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-84940-6, 978-3-638-84940-1

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