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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - Robert Dennhardt
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Robert Dennhardt:

Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors - Taschenbuch

2003, ISBN: 9783638849401

ID: 583667714

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 28 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.7in. x 0.6in.Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts Gegenwart, Note: 1, 0, Humboldt-Universitt zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault einen verwandten Geist, dem er hchstes lob zollte. (Miller 1995, 172. ) hnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fnfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativittsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strmungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der franzsischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfnglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflureichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstrkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfnglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklren will, sondern ihnen zuhrt, damit Wrter aufhren, Waffen identische Begriffe zu sein . . . oder gar Heilsmglichkeiten. (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: Ein Gesprch ist nicht blo ein Kreuzfeuer . . . . Worte sind nicht blo Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). hnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: Die Kugel des Gedankens mu ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst berwinden und ihre eigentliche Flugbahn Sinn getreten sein, ehe sie das Ohr des Hrers erreicht. (Walden, Zrich 1979, S. 144f). ) Durch seinen Text verschiebt sich immer This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors (Paperback) - Robert Dennhardt
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Robert Dennhardt:

Blanchots Verschwommener Tod Des Unausloschlichen Autors (Paperback) - Taschenbuch

2013, ISBN: 3638849406

ID: 19529949778

[EAN: 9783638849401], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault einen verwandten Geist, dem er hochstes lob zollte. (Miller 1995, 172.) Ahnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den funfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitatsphilosophie Sartres und den verschiedenen Stromungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der franzosischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfanglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflussreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstarkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfanglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklaren will, sondern ihnen zuhort, damit Worter aufhoren, Waffen [identische Begriffe] zu sein [. oder gar] Heilsmoglichkeiten. (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: Ein Gesprach ist nicht bloss ein Kreuzfeuer [.]. Worte sind nicht bloss Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ahnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: Die Kugel des Gedankens muss ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst uberwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Horers erreicht. (Walden, Zurich 1979, S. 144f).) Durch seinen Text verschiebt sich i

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Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - Robert Dennhardt
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Robert Dennhardt:
Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors - neues Buch

2007

ISBN: 9783638849401

ID: 690876397

Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault ´´einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte.´´ (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflussreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit ´´Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten.´´ (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: ´´Ein Gespräch ist nicht bloss ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloss Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: ´´Die Kugel des Gedankens muss ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979 Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors Bücher > Fachbücher > Philosophie > Epochen > ab 20. Jahrhundert Geheftet 12.11.2007, GRIN, .200

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2003, ISBN: 9783638849401

ID: ef1e791ae2056a56de3dc4f632180a16

Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979 Bücher / Fachbücher / Philosophie / Epochen / ab 20. Jahrhundert 978-3-638-84940-1, GRIN

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2007, ISBN: 9783638849401

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschriebenen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frankreichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativitätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch seine Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Geschenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prallbewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979 2007. 16 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Details zum Buch
Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors
Autor:

Dennhardt, Robert

Titel:

Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors

ISBN-Nummer:

9783638849401

Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kulturwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, 10 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Erscheinen von Wahnsinn und Gesellschaft und den darin beschrie­benen Grenzerfahrungen tragischer Helden erkannte der Literaturtheoretiker und Philosoph Maurice Blanchot in Foucault "einen verwandten Geist, dem er höchstes lob zollte." (Miller 1995, 172.) Ähnlich wie Thomas Pynchon in den USA, ist Blanchot seit den fünfziger Jahren einer der bekanntesten unsichtbaren Denker Frank­reichs. Sein Werk stellt vor allem eine Auseinandersetzung mit der Negativi­tätsphilosophie Sartres und den verschiedenen Strömungen der literarischen Moderne dar. Seine eigenen Romane entstanden im Umfeld der französischen experimentellen Literaturform des Nouveau roman, die anfänglich von Samuel Becketts Roman Der Namenlose (1953) vorbereitet wurde. In seinem einflußreichsten Aufsatz Die Literatur und das Recht auf den Tod gilt Blanchots Interesse einmal mehr dem Akt des Schreibens selbst. Das sinnvolle Anreichern des Gelesenen durch den Leser wird verstärkt durch sei­ne Ablehnung, auf einen geneigten Leser hin zu schreiben. Diese Erfahrung sieht er anfänglich verwirklicht in Kafkas Werk, dessen Texte Blanchot nicht als Leser erklären will, sondern ihnen zuhört, damit "Wörter aufhören, Waffen [identische Begriffe] zu sein [... oder gar] Heilsmöglichkeiten." (Blanchot 1993, 6, vgl. 267. Dasselbe meint Philip Roth: "Ein Gespräch ist nicht bloß ein Kreuzfeuer [...]. Worte sind nicht bloß Kugeln und Granaten - nein, sie sind kleine Ge­schenke, die einen Sinn enthalten. (Portnoys Beschwerden, Berlin 1988, S. 224). Ähnliches sagt dagegen H. D. Thoreau: "Die Kugel des Gedankens muß ihre seitliche und ihre Prall­bewegung erst überwinden und ihre eigentliche Flugbahn [Sinn] getreten sein, ehe sie das Ohr des Hörers erreicht. (Walden, Zürich 1979, S. 144f).) Durch seinen Text verschiebt sich immer dieselbe Frage. Warum schreibe ich und wie ist Schreiben überhaupt möglich? Um die Untiefen der Identifika­tion eines schreibenden Subjekts zu umschiffen, macht Blanchot aus dem Ich des schreibenden Schriftstellers das Du der zeichnenden Feder. Das, was Der­rida diesbezüglich den unbeschreiblichen Strich der Schrift oder die nicht dar­stellbare Bewegung nennt, also das, was ich das Diskursive an sich nenne, befragt Blanchot. Die augenblicklichen Paradoxien stehen fest...

Detailangaben zum Buch - Blanchots verschwommener Tod des unauslöschlichen Autors


EAN (ISBN-13): 9783638849401
ISBN (ISBN-10): 3638849406
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 19.01.2008 21:17:40
Buch zuletzt gefunden am 29.10.2016 16:53:23
ISBN/EAN: 9783638849401

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-84940-6, 978-3-638-84940-1

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