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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Holger Kliemannel
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Holger Kliemannel:

Heidnisches Jahrbuch 2007 - Taschenbuch

2010, ISBN: 3939459453

ID: 9613022771

[EAN: 9783939459453], Neubuch, [PU: Edition Roter Drache Okt 2010], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. In seinem Beitrag stellt er die These auf, 'daß die Konstruktion des 'Neuheidentums' im Sinne einer Projektionsfolie für gesellschaftlich als deviant angesehene Überzeugungssysteme in Religion (Antichristentum), Wissenschaft (Irrationalismus) und Politik (Rechtsextremismus) fungiert.' Ob er seine These aufgrund der von ihm gelieferten Argumente belegen kann, das soll jeder Leser für sich entscheiden. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Unter dem Titel Denn es steht geschrieben. zeigt Kurt Oertel die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Aufgrund des Mangels an vollständigen und neuen Übersetzungen verlassen sich Heiden auf die teils fehlerhaften Übersetzungen des 19. und 20. Jahrhunderts, was zu Problemen bei der Interpretation führt. Peter Hilterhaus untersucht Die Þórsdrápa des Eilífr Guðrúnarson, die im späten 10. Jahrhundert in Norwegen entstanden ist. Es gibt viele mythologische Dichtungen zu dem germanischen Donnergott Thor, diese Skaldendichtung jedoch berichtet von einem höchst interessanten Abenteuer, das viele und wichtige Interpretationen zuläßt. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Daß es Runensteine in Brandenburg gibt, die allesamt jüngeren Datums sind, davon weiß kaum jemand etwas. Im Park werden germanische, keltische und hethitische Findlinge von verschiedenen Künstlern ausgestellt, ein Park, dessen Besuch lohnenswert ist. Ein schönes Beispiel für heidnische Kultur in heutiger Zeit. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des 'Galdrbok' unter dem Motto Galdr, Runen und ein neuer Lebenszauber. Dr. Wallis ist Associate Professor an der Richmond Universität in London und bekennender Heide. Sein Werdegang ist ein gutes Beispiel dafür, daß es sowohl möglich ist, praktizierender Heide zu sein und trotzdem eine erfolgreiche akademische Laufbahn einzuschlagen. Allein die Tatsache, daß wir darauf gesondert hinweisen müssen, ist ein Skandal und zeigt, daß es hier noch eine deutliche Schieflage innerhalb der akademischen Welt gibt. Schließlich gibt es ja auch eine Reihe ausgezeichneter Theologen, die zufälligerweise auch noch Christen sind. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag Die weißen, reinen Mari mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet - in der Republik Myrij Ėl - beheimatet ist. Bis heute praktizieren sie ihre alten Bräuchen und ihre Jahreskreisfeste. Kernstück ihres Glaubens ist eine ausgeprägte Ahnenverehrung. Christliche Missionare aus Finnland bemühen sich gerade diese Menschen in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Die Nacht der Frau Percht ist heute weitestgehend eine Touristenattraktion in den alpinen Regionen, und 'offiziell schreibt man das Perchtentreiben dem Katholizismus zu', doch 'was haben zottelige lärmende Wesen, furchterregende gehörnte Gestalten, die schnabeltragende Frau Percht und ihr Erscheinen zur Wintersonnenwende mit dem Katholizismus zu tun ' fragt der Autor berechtigter Weise. Mit abgeschlagenen, sprechenden und grünen Köpfen beschäftigt sich der Autor und Künstler Voenix in se 410 pp. Deutsch

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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Herausgeber: Kliemannel, Holger
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Herausgeber: Kliemannel, Holger:

Heidnisches Jahrbuch 2007 - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783939459453

[ED: Softcover], [PU: Edition Roter Drache], Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. In seinem Beitrag stellt er die These auf, "daß die Konstruktion des "Neuheidentums" im Sinne einer Projektionsfolie für gesellschaftlich als deviant angesehene Überzeugungssysteme in Religion (Antichristentum), Wissenschaft (Irrationalismus) und Politik (Rechtsextremismus) fungiert." Ob er seine These aufgrund der von ihm gelieferten Argumente belegen kann, das soll jeder Leser für sich entscheiden. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Unter dem Titel Denn es steht geschrieben... zeigt Kurt Oertel die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Aufgrund des Mangels an vollständigen und neuen Übersetzungen verlassen sich Heiden auf die teils fehlerhaften Übersetzungen des 19. und 20. Jahrhunderts, was zu Problemen bei der Interpretation führt. Peter Hilterhaus untersucht Die Þórsdrápa des Eilífr Guðrúnarson, die im späten 10. Jahrhundert in Norwegen entstanden ist. Es gibt viele mythologische Dichtungen zu dem germanischen Donnergott Thor, diese Skaldendichtung jedoch berichtet von einem höchst interessanten Abenteuer, das viele und wichtige Interpretationen zuläßt. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Daß es Runensteine in Brandenburg gibt, die allesamt jüngeren Datums sind, davon weiß kaum jemand etwas. Im Park werden germanische, keltische und hethitische Findlinge von verschiedenen Künstlern ausgestellt, ein Park, dessen Besuch lohnenswert ist. Ein schönes Beispiel für heidnische Kultur in heutiger Zeit. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des "Galdrbok" unter dem Motto Galdr, Runen und ein neuer Lebenszauber. Dr. Wallis ist Associate Professor an der Richmond Universität in London und bekennender Heide. Sein Werdegang ist ein gutes Beispiel dafür, daß es sowohl möglich ist, praktizierender Heide zu sein und trotzdem eine erfolgreiche akademische Laufbahn einzuschlagen. Allein die Tatsache, daß wir darauf gesondert hinweisen müssen, ist ein Skandal und zeigt, daß es hier noch eine deutliche Schieflage innerhalb der akademischen Welt gibt. Schließlich gibt es ja auch eine Reihe ausgezeichneter Theologen, die zufälligerweise auch noch Christen sind. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag Die weißen, reinen Mari mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet - in der Republik Myrij Ėl - beheimatet ist. Bis heute praktizieren sie ihre alten Bräuchen und ihre Jahreskreisfeste. Kernstück ihres Glaubens ist eine ausgeprägte Ahnenverehrung. Christliche Missionare aus Finnland bemühen sich gerade diese Menschen in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Die Nacht der Frau Percht ist heute weitestgehend eine Touristenattraktion in den alpinen Regionen, und "offiziell schreibt man das Perchtentreiben dem Katholizismus zu", doch "was haben zottelige lärmende Wesen, furchterregende gehörnte Gestalten, die schnabeltragende Frau Percht und ihr Erscheinen zur Wintersonnenwende mit dem Katholizismus zu tun?" fragt der Autor berechtigter Weise. Mit abgeschlagenen, sprechenden und grünen Köpfen beschäftigt sich der Autor und Künstler Voenix in se Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Heidnisches Jahrbuch 2007 - René Gründer, Voenix, Baal Müller, Holger Kliemannel
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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Taschenbuch

2007

ISBN: 3939459453

[SR: 6684232], Taschenbuch, [EAN: 9783939459453], Edition Roter Drache, Edition Roter Drache, Book, [PU: Edition Roter Drache], Edition Roter Drache, 340583031, Esoterik, 340584031, Astrologie, Mond & Sternzeichen, 340602031, Baum, Blüte & Edelstein, 340585031, Energie & Kosmos, 340591031, Feng Shui, 340611031, Lehren & Weisheiten, 340616031, Meditation & Yoga, 340603031, Tarot & Weissagung, 340592031, Übersinnliches & Okkultismus, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Heidnisches Jahrbuch 2007 - René Gründer, Voenix, Baal Müller, Holger Kliemannel
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Heidnisches Jahrbuch 2007 - neues Buch

2007, ISBN: 3939459453

[SR: 6318961], Broschiert, [EAN: 9783939459453], Edition Roter Drache, Edition Roter Drache, Book, [PU: Edition Roter Drache], Edition Roter Drache, 340583031, Esoterik, 340584031, Astrologie, Mond & Sternzeichen, 340602031, Baum, Blüte & Edelstein, 340585031, Energie & Kosmos, 340591031, Feng Shui, 340611031, Lehren & Weisheiten, 340616031, Meditation & Yoga, 340603031, Tarot & Weissagung, 340592031, Übersinnliches & Okkultismus, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Heidnisches Jahrbuch 2007 - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783939459453

ID: 17058185

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Details zum Buch
Heidnisches Jahrbuch 2007
Autor:

Holger Kliemannel

Titel:

Heidnisches Jahrbuch 2007

ISBN-Nummer:

9783939459453

Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. In seinem Beitrag stellt er die These auf, "daß die Konstruktion des "Neuheidentums" im Sinne einer Projektionsfolie für gesellschaftlich als deviant angesehene Überzeugungssysteme in Religion (Antichristentum), Wissenschaft (Irrationalismus) und Politik (Rechtsextremismus) fungiert." Ob er seine These aufgrund der von ihm gelieferten Argumente belegen kann, das soll jeder Leser für sich entscheiden. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Unter dem Titel Denn es steht geschrieben... zeigt Kurt Oertel die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Aufgrund des Mangels an vollständigen und neuen Übersetzungen verlassen sich Heiden auf die teils fehlerhaften Übersetzungen des 19. und 20. Jahrhunderts, was zu Problemen bei der Interpretation führt. Peter Hilterhaus untersucht Die Þórsdrápa des Eilífr Guðrúnarson, die im späten 10. Jahrhundert in Norwegen entstanden ist. Es gibt viele mythologische Dichtungen zu dem germanischen Donnergott Thor, diese Skaldendichtung jedoch berichtet von einem höchst interessanten Abenteuer, das viele und wichtige Interpretationen zuläßt. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Daß es Runensteine in Brandenburg gibt, die allesamt jüngeren Datums sind, davon weiß kaum jemand etwas. Im Park werden germanische, keltische und hethitische Findlinge von verschiedenen Künstlern ausgestellt, ein Park, dessen Besuch lohnenswert ist. Ein schönes Beispiel für heidnische Kultur in heutiger Zeit. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des "Galdrbok" unter dem Motto Galdr, Runen und ein neuer Lebenszauber. Dr. Wallis ist Associate Professor an der Richmond Universität in London und bekennender Heide. Sein Werdegang ist ein gutes Beispiel dafür, daß es sowohl möglich ist, praktizierender Heide zu sein und trotzdem eine erfolgreiche akademische Laufbahn einzuschlagen. Allein die Tatsache, daß wir darauf gesondert hinweisen müssen, ist ein Skandal und zeigt, daß es hier noch eine deutliche Schieflage innerhalb der akademischen Welt gibt. Schließlich gibt es ja auch eine Reihe ausgezeichneter Theologen, die zufälligerweise auch noch Christen sind. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag Die weißen, reinen Mari mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet - in der Republik Myrij &#278;l - beheimatet ist. Bis heute praktizieren sie ihre alten Bräuchen und ihre Jahreskreisfeste. Kernstück ihres Glaubens ist eine ausgeprägte Ahnenverehrung. Christliche Missionare aus Finnland bemühen sich gerade diese Menschen in den Schoß der Kirche zurückzuführen. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Die Nacht der Frau Percht ist heute weitestgehend eine Touristenattraktion in den alpinen Regionen, und "offiziell schreibt man das Perchtentreiben dem Katholizismus zu", doch "was haben zottelige lärmende Wesen, furchterregende gehörnte Gestalten, die schnabeltragende Frau Percht und ihr Erscheinen zur Wintersonnenwende mit dem Katholizismus zu tun?" fragt der Autor berechtigter Weise. Mit abgeschlagenen, sprechenden und grünen Köpfen beschäftigt sich der Autor und Künstler Voenix in se

Detailangaben zum Buch - Heidnisches Jahrbuch 2007


EAN (ISBN-13): 9783939459453
ISBN (ISBN-10): 3939459453
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Edition Roter Drache
412 Seiten
Gewicht: 0,563 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 15.03.2011 14:19:16
Buch zuletzt gefunden am 10.11.2016 16:35:17
ISBN/EAN: 9783939459453

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-939459-45-3, 978-3-939459-45-3

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