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Shulamit und Margarete Macht, Geschlecht und Religion in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts - Ulbrich, Claudia
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Ulbrich, Claudia:
Shulamit und Margarete Macht, Geschlecht und Religion in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts - Taschenbuch

1999, ISBN: 9783205983859

[PU: Böhlau Wien], 347 S. Paperback Das Buch untersucht Handlungsräume und Lebenswelten von Frauen in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die ethnologisch-rekonstruktive Beschreibung folgt den Spuren weiblicher Existenz in der dichten Überlieferung einer kleinen Dorfgemeinde an der deutsch-französischen Grenze und deckt faszinierende Zeugnisse eines christlich-jüdischen Kulturkontakts auf.VorwortClaudia UlbrichDieses Buch hat eine lange Entstehungsgeschichte. Seit Beginn der Arbeit 1985 stand die Frage nach Grenzen in ihrer historischen Bedeutung im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Da es mir unzulässig schien, den Begriff Grenzen auf den staatspolitischen bzw. sprachlich-kulturellen Bereich zu beschränken, wurde die Frage nach der anthropologischen Dimension von Grenzen in die Analyse einbezogen. Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Reinheit und Unreinheit kamen in den Blick. Damit war ein Weg geebnet, der sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte führte. Die Verknüpfung von zwei Forschungsrichtungen, für die die Analyse von Machtverhältnissen ein zentrales Thema ist, eröffnete ein faszinierendes Forschungsfeld. Die Frage nach der Bedeutung von Hierarchie und Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft drängte sich ebenso auf wie die nach den Handlungsräumen und Erfahrungswelten, nach den Ein- und Abgrenzungen und den Beziehungen über die Grenzen hinweg.Erst nach Abschluß des Manuskripts habe ich mich entschlossen, diesem Buch den Titel "Shulamit und Margarete" zu geben. Seit Paul Celans Todesfuge, die an die Ermordung europäischer Juden erinnert, stehen die beiden Frauennamen für ihre jeweiligen Kulturen. Shulamit hatte spätestens am Beginn des 19. Jahrhunderts diese Bedeutung erhalten. Für die Herausgeber der gleichnamigen, seit 1806 erscheinenden Zeitschrift war sie, die deutsche Shulamit, die große Friedensfrau, "mehr als gewöhnliche Weibsklugheit, als gemeiner Weibermuth und doch nur eine Frau". Mit dieser männlichen Vorstellung ist das Spannungsfeld, mit dem sich die vorliegende Arbeit befaßt, treffend umschrieben. Die Namen verweisen auf Projektionen von Weiblichkeit und damit auf jene Konstruktionsprozesse von Geschlecht, die dazu beitragen, Ungleichheit aufrechtzuerhalten. Zugleich stehen die beiden Frauennamen für den methodischen Ansatz dieses Buches: Es setzt an dem reichhaltig überlieferten Namensmaterial an, rekonstruiert Frauenleben und Beziehungsnetze und diskutiert von dieser Grundlage aus übergreifende historische Zusammenhänge.Eine erste Fassung dieser Arbeit wurde im Sommersemester 1994 von der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum als Habilitationsschrift angenommen. Einzelne Kapitel wurden für die Druckfassung überarbeitet. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte erschienen sind, die es erlaubten, dem Ziel der Arbeit ein Stück näher zu kommen. Der Versuchung einer neuerlichen Re-Lecture der Quellen habe ich widerstanden, in der Einsicht, daß historische Forschung nie abgeschlossen ist. (.), DE, [SC: 14.00], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 660g], PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, Interntationaler Versand

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[PU: Böhlau Wien], 347 S. Paperback Das Buch untersucht Handlungsräume und Lebenswelten von Frauen in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die ethnologisch-rekonstruktive Beschreibung folgt den Spuren weiblicher Existenz in der dichten Überlieferung einer kleinen Dorfgemeinde an der deutsch-französischen Grenze und deckt faszinierende Zeugnisse eines christlich-jüdischen Kulturkontakts auf.VorwortClaudia UlbrichDieses Buch hat eine lange Entstehungsgeschichte. Seit Beginn der Arbeit 1985 stand die Frage nach Grenzen in ihrer historischen Bedeutung im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Da es mir unzulässig schien, den Begriff Grenzen auf den staatspolitischen bzw. sprachlich-kulturellen Bereich zu beschränken, wurde die Frage nach der anthropologischen Dimension von Grenzen in die Analyse einbezogen. Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Reinheit und Unreinheit kamen in den Blick. Damit war ein Weg geebnet, der sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte führte. Die Verknüpfung von zwei Forschungsrichtungen, für die die Analyse von Machtverhältnissen ein zentrales Thema ist, eröffnete ein faszinierendes Forschungsfeld. Die Frage nach der Bedeutung von Hierarchie und Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft drängte sich ebenso auf wie die nach den Handlungsräumen und Erfahrungswelten, nach den Ein- und Abgrenzungen und den Beziehungen über die Grenzen hinweg.Erst nach Abschluß des Manuskripts habe ich mich entschlossen, diesem Buch den Titel "Shulamit und Margarete" zu geben. Seit Paul Celans Todesfuge, die an die Ermordung europäischer Juden erinnert, stehen die beiden Frauennamen für ihre jeweiligen Kulturen. Shulamit hatte spätestens am Beginn des 19. Jahrhunderts diese Bedeutung erhalten. Für die Herausgeber der gleichnamigen, seit 1806 erscheinenden Zeitschrift war sie, die deutsche Shulamit, die große Friedensfrau, "mehr als gewöhnliche Weibsklugheit, als gemeiner Weibermuth und doch nur eine Frau". Mit dieser männlichen Vorstellung ist das Spannungsfeld, mit dem sich die vorliegende Arbeit befaßt, treffend umschrieben. Die Namen verweisen auf Projektionen von Weiblichkeit und damit auf jene Konstruktionsprozesse von Geschlecht, die dazu beitragen, Ungleichheit aufrechtzuerhalten. Zugleich stehen die beiden Frauennamen für den methodischen Ansatz dieses Buches: Es setzt an dem reichhaltig überlieferten Namensmaterial an, rekonstruiert Frauenleben und Beziehungsnetze und diskutiert von dieser Grundlage aus übergreifende historische Zusammenhänge.Eine erste Fassung dieser Arbeit wurde im Sommersemester 1994 von der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum als Habilitationsschrift angenommen. Einzelne Kapitel wurden für die Druckfassung überarbeitet. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte erschienen sind, die es erlaubten, dem Ziel der Arbeit ein Stück näher zu kommen. Der Versuchung einer neuerlichen Re-Lecture der Quellen habe ich widerstanden, in der Einsicht, daß historische Forschung nie abgeschlossen ist. (.), DE, [SC: 0.00], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 660g], PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, Interntationaler Versand

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1999, ISBN: 3205983858

ID: 20809817305

[EAN: 9783205983859], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 14.59], [PU: Böhlau Wien,], 347 S. Das Buch untersucht Handlungsräume und Lebenswelten von Frauen in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die ethnologisch-rekonstruktive Beschreibung folgt den Spuren weiblicher Existenz in der dichten Überlieferung einer kleinen Dorfgemeinde an der deutsch-französischen Grenze und deckt faszinierende Zeugnisse eines christlich-jüdischen Kulturkontakts auf.VorwortClaudia UlbrichDieses Buch hat eine lange Entstehungsgeschichte. Seit Beginn der Arbeit 1985 stand die Frage nach Grenzen in ihrer historischen Bedeutung im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Da es mir unzulässig schien, den Begriff Grenzen auf den staatspolitischen bzw. sprachlich-kulturellen Bereich zu beschränken, wurde die Frage nach der anthropologischen Dimension von Grenzen in die Analyse einbezogen. Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Reinheit und Unreinheit kamen in den Blick. Damit war ein Weg geebnet, der sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte führte. Die Verknüpfung von zwei Forschungsrichtungen, für die die Analyse von Machtverhältnissen ein zentrales Thema ist, eröffnete ein faszinierendes Forschungsfeld. Die Frage nach der Bedeutung von Hierarchie und Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft drängte sich ebenso auf wie die nach den Handlungsräumen und Erfahrungswelten, nach den Ein- und Abgrenzungen und den Beziehungen über die Grenzen hinweg.Erst nach Abschluß des Manuskripts habe ich mich entschlossen, diesem Buch den Titel "Shulamit und Margarete" zu geben. Seit Paul Celans Todesfuge, die an die Ermordung europäischer Juden erinnert, stehen die beiden Frauennamen für ihre jeweiligen Kulturen. Shulamit hatte spätestens am Beginn des 19. Jahrhunderts diese Bedeutung erhalten. Für die Herausgeber der gleichnamigen, seit 1806 erscheinenden Zeitschrift war sie, die deutsche Shulamit, die große Friedensfrau, "mehr als gewöhnliche Weibsklugheit, als gemeiner Weibermuth und doch nur eine Frau". Mit dieser männlichen Vorstellung ist das Spannungsfeld, mit dem sich die vorliegende Arbeit befaßt, treffend umschrieben. Die Namen verweisen auf Projektionen von Weiblichkeit und damit auf jene Konstruktionsprozesse von Geschlecht, die dazu beitragen, Ungleichheit aufrechtzuerhalten. Zugleich stehen die beiden Frauennamen für den methodischen Ansatz dieses Buches: Es setzt an dem reichhaltig überlieferten Namensmaterial an, rekonstruiert Frauenleben und Beziehungsnetze und diskutiert von dieser Grundlage aus übergreifende historische Zusammenhänge.Eine erste Fassung dieser Arbeit wurde im Sommersemester 1994 von der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum als Habilitationsschrift angenommen. Einzelne Kapitel wurden für die Druckfassung überarbeitet. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte erschienen sind, die es erlaubten, dem Ziel der Arbeit ein Stück näher zu kommen. Der Versuchung einer neuerlichen Re-Lecture der Quellen habe ich widerstanden, in der Einsicht, daß historische Forschung nie abgeschlossen ist. (.) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 660

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Alexander Wegner, Lüneburg, Germany [63814814] [Rating: 4 (von 5)]
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1999, ISBN: 3205983858

ID: 20809817305

[EAN: 9783205983859], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 0.0], [PU: Böhlau Wien,], 347 S. Das Buch untersucht Handlungsräume und Lebenswelten von Frauen in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die ethnologisch-rekonstruktive Beschreibung folgt den Spuren weiblicher Existenz in der dichten Überlieferung einer kleinen Dorfgemeinde an der deutsch-französischen Grenze und deckt faszinierende Zeugnisse eines christlich-jüdischen Kulturkontakts auf.VorwortClaudia UlbrichDieses Buch hat eine lange Entstehungsgeschichte. Seit Beginn der Arbeit 1985 stand die Frage nach Grenzen in ihrer historischen Bedeutung im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Da es mir unzulässig schien, den Begriff Grenzen auf den staatspolitischen bzw. sprachlich-kulturellen Bereich zu beschränken, wurde die Frage nach der anthropologischen Dimension von Grenzen in die Analyse einbezogen. Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Reinheit und Unreinheit kamen in den Blick. Damit war ein Weg geebnet, der sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte führte. Die Verknüpfung von zwei Forschungsrichtungen, für die die Analyse von Machtverhältnissen ein zentrales Thema ist, eröffnete ein faszinierendes Forschungsfeld. Die Frage nach der Bedeutung von Hierarchie und Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft drängte sich ebenso auf wie die nach den Handlungsräumen und Erfahrungswelten, nach den Ein- und Abgrenzungen und den Beziehungen über die Grenzen hinweg.Erst nach Abschluß des Manuskripts habe ich mich entschlossen, diesem Buch den Titel "Shulamit und Margarete" zu geben. Seit Paul Celans Todesfuge, die an die Ermordung europäischer Juden erinnert, stehen die beiden Frauennamen für ihre jeweiligen Kulturen. Shulamit hatte spätestens am Beginn des 19. Jahrhunderts diese Bedeutung erhalten. Für die Herausgeber der gleichnamigen, seit 1806 erscheinenden Zeitschrift war sie, die deutsche Shulamit, die große Friedensfrau, "mehr als gewöhnliche Weibsklugheit, als gemeiner Weibermuth und doch nur eine Frau". Mit dieser männlichen Vorstellung ist das Spannungsfeld, mit dem sich die vorliegende Arbeit befaßt, treffend umschrieben. Die Namen verweisen auf Projektionen von Weiblichkeit und damit auf jene Konstruktionsprozesse von Geschlecht, die dazu beitragen, Ungleichheit aufrechtzuerhalten. Zugleich stehen die beiden Frauennamen für den methodischen Ansatz dieses Buches: Es setzt an dem reichhaltig überlieferten Namensmaterial an, rekonstruiert Frauenleben und Beziehungsnetze und diskutiert von dieser Grundlage aus übergreifende historische Zusammenhänge.Eine erste Fassung dieser Arbeit wurde im Sommersemester 1994 von der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum als Habilitationsschrift angenommen. Einzelne Kapitel wurden für die Druckfassung überarbeitet. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte erschienen sind, die es erlaubten, dem Ziel der Arbeit ein Stück näher zu kommen. Der Versuchung einer neuerlichen Re-Lecture der Quellen habe ich widerstanden, in der Einsicht, daß historische Forschung nie abgeschlossen ist. (.) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 660

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ID: 20809817305

[EAN: 9783205983859], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Böhlau Wien,], 347 S. Das Buch untersucht Handlungsräume und Lebenswelten von Frauen in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Die ethnologisch-rekonstruktive Beschreibung folgt den Spuren weiblicher Existenz in der dichten Überlieferung einer kleinen Dorfgemeinde an der deutsch-französischen Grenze und deckt faszinierende Zeugnisse eines christlich-jüdischen Kulturkontakts auf.VorwortClaudia UlbrichDieses Buch hat eine lange Entstehungsgeschichte. Seit Beginn der Arbeit 1985 stand die Frage nach Grenzen in ihrer historischen Bedeutung im Mittelpunkt meines Forschungsinteresses. Da es mir unzulässig schien, den Begriff Grenzen auf den staatspolitischen bzw. sprachlich-kulturellen Bereich zu beschränken, wurde die Frage nach der anthropologischen Dimension von Grenzen in die Analyse einbezogen. Grenzen zwischen Drinnen und Draußen, zwischen Reinheit und Unreinheit kamen in den Blick. Damit war ein Weg geebnet, der sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte führte. Die Verknüpfung von zwei Forschungsrichtungen, für die die Analyse von Machtverhältnissen ein zentrales Thema ist, eröffnete ein faszinierendes Forschungsfeld. Die Frage nach der Bedeutung von Hierarchie und Ungleichheit in der ständischen Gesellschaft drängte sich ebenso auf wie die nach den Handlungsräumen und Erfahrungswelten, nach den Ein- und Abgrenzungen und den Beziehungen über die Grenzen hinweg.Erst nach Abschluß des Manuskripts habe ich mich entschlossen, diesem Buch den Titel "Shulamit und Margarete" zu geben. Seit Paul Celans Todesfuge, die an die Ermordung europäischer Juden erinnert, stehen die beiden Frauennamen für ihre jeweiligen Kulturen. Shulamit hatte spätestens am Beginn des 19. Jahrhunderts diese Bedeutung erhalten. Für die Herausgeber der gleichnamigen, seit 1806 erscheinenden Zeitschrift war sie, die deutsche Shulamit, die große Friedensfrau, "mehr als gewöhnliche Weibsklugheit, als gemeiner Weibermuth und doch nur eine Frau". Mit dieser männlichen Vorstellung ist das Spannungsfeld, mit dem sich die vorliegende Arbeit befaßt, treffend umschrieben. Die Namen verweisen auf Projektionen von Weiblichkeit und damit auf jene Konstruktionsprozesse von Geschlecht, die dazu beitragen, Ungleichheit aufrechtzuerhalten. Zugleich stehen die beiden Frauennamen für den methodischen Ansatz dieses Buches: Es setzt an dem reichhaltig überlieferten Namensmaterial an, rekonstruiert Frauenleben und Beziehungsnetze und diskutiert von dieser Grundlage aus übergreifende historische Zusammenhänge.Eine erste Fassung dieser Arbeit wurde im Sommersemester 1994 von der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum als Habilitationsschrift angenommen. Einzelne Kapitel wurden für die Druckfassung überarbeitet. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten sowohl zur Frauen- und Geschlechtergeschichte als auch zur jüdischen Geschichte erschienen sind, die es erlaubten, dem Ziel der Arbeit ein Stück näher zu kommen. Der Versuchung einer neuerlichen Re-Lecture der Quellen habe ich widerstanden, in der Einsicht, daß historische Forschung nie abgeschlossen ist. (.) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 660

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