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Performancemessung und -attribution - Oliver Fochler
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Oliver Fochler:
Performancemessung und -attribution - neues Buch

ISBN: 9783832458058

ID: 9783832458058

Theoretische Analyse und praktische Anwendung der gängigen Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4Modified-Dietz-Methode als TWR-Approximation18 3.1.2Zweidimensionale Performancemessung19 3.1.2.1Sharpe-Ratio20 3.1.2.2Treynor-Ratio22 3.1.2.3Jensen-Apha23 3.1.2.4Appraisal-Ratio23 3.1.2.5Differential Return24 3.1.2.6Risk-Adjusted Performance24 3.1.2.7Market Risk-Adjusted Performance25 3.1.2.8Information-Ratio26 3.1.2.9Sortino-Ratio27 3.1.2.10Vergleich der Performancekennzahlen27 3.2Verfahren zur Performanceanalyse27 3.2.1Performance Contribution30 3.2.1.1Performance Contribution einer Gesamtrendite31 3.2.1.2Performance Contribution einer Gesamtrendite nach Ländern und Anlagekategorien32 3.2.1.3Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite34 3.2.1.4Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite nach Ländern und Anlagekategorien35 3.2.2Performance Attribution37 3.2.2.1Ansatz von Brinson/Hood/Beebower37 3.2.2.2Performance Attribution ohne Ausweis des Kreuzprodukts42 3.2.2.3Performance Attribution eines schweizerischen Pensionskassenportfolios43 3.2.2.4Alternative Ansätze zur Performance Attribution von Bond Portfolios45 3.2.2.5Empirische Untersuchungen zum Grundmodell47 3.2.2.6Probleme des Grundmodells nach Brinson/Hood/Beebower48 3.2.2.7Ansatz von Singer/Karnosky50 3.2.2.8Probleme des Modells nach Singer/Karnosky59 3.2.2.9Ansatz von Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter60 3.2.2.10Ansatz von Ankrim/Hensel63 3.2.2.11Weitere Ansätze zur Bestimmung von Währungsbeiträgen66 3.2.2.12Ansatz von Ankrim67 3.2.2.13Weiterer Ansatz zur Risikoadjustierung69 3.2.2.14Schwierigkeiten bei der Performance Attribution von Derivaten70 3.2.2.15Ansatz von Rubinstein72 3.2.2.16Ansatz von Davis/Laker79 3.2.2.17Ansatz von Singer/Gonzalo/Ledermann80 3.3Gap-Analyse zur Software Reuters Portfolio Management System82 4.Integration von Ansätzen zur Performance Attribution in Reuters Portfolio Management System86 4.1Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse86 4.2Vorgehen bei der Spezifikation86 4.3Spezifikation zur Integration des Brinson/Hood/Beebower-Ansatzes87 4.3.1Inputparameter87 4.3.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter90 4.3.3Berechnung der Ausgabeparameter 92 4.3.4Output und grafische Darstellung94 4.4Spezifikation zur Integration des Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter-Ansatzes95 4.4.1Inputparameter95 4.4.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter97 4.4.3Berechnung der Ausgabeparameter98 4.4.4Output und grafische Darstellung99 4.5Empfehlungen zum Design der Integration101 5.Schlussbetrachtung103 5.1Kritische Würdigung103 5.2Ausblick107 LiteraturverzeichnisXV Verzeichnis der InterviewpartnerXXIII AnhangXXIV Anhang 1: Gap-Analyse von Reuters Portfolio Management SystemXXIV Anhang 2: Marktdaten zu NEMAX Top 50 Performance IndexXXXVII Performancemessung und -attribution: Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4Modified-Dietz-Methode als TWR-Approximati, Diplomica Verlag

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Performancemessung Und -Attribution - Oliver Fochler
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ISBN: 9783832458058

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Theoretische Analyse und praktische Anwendung der gängigen Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4Modified-Dietz-Methode als TWR-Approximation18 3.1.2Zweidimensionale Performancemessung19 3.1.2.1Sharpe-Ratio20 3.1.2.2Treynor-Ratio22 3.1.2.3Jensen-Apha23 3.1.2.4Appraisal-Ratio23 3.1.2.5Differential Return24 3.1.2.6Risk-Adjusted Performance24 3.1.2.7Market Risk-Adjusted Performance25 3.1.2.8Information-Ratio26 3.1.2.9Sortino-Ratio27 3.1.2.10Vergleich der Performancekennzahlen27 3.2Verfahren zur Performanceanalyse27 3.2.1Performance Contribution30 3.2.1.1Performance Contribution einer Gesamtrendite31 3.2.1.2Performance Contribution einer Gesamtrendite nach Ländern und Anlagekategorien32 3.2.1.3Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite34 3.2.1.4Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite nach Ländern und Anlagekategorien35 3.2.2Performance Attribution37 3.2.2.1Ansatz von Brinson/Hood/Beebower37 3.2.2.2Performance Attribution ohne Ausweis des Kreuzprodukts42 3.2.2.3Performance Attribution eines schweizerischen Pensionskassenportfolios43 3.2.2.4Alternative Ansätze zur Performance Attribution von Bond Portfolios45 3.2.2.5Empirische Untersuchungen zum Grundmodell47 3.2.2.6Probleme des Grundmodells nach Brinson/Hood/Beebower48 3.2.2.7Ansatz von Singer/Karnosky50 3.2.2.8Probleme des Modells nach Singer/Karnosky59 3.2.2.9Ansatz von Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter60 3.2.2.10Ansatz von Ankrim/Hensel63 3.2.2.11Weitere Ansätze zur Bestimmung von Währungsbeiträgen66 3.2.2.12Ansatz von Ankrim67 3.2.2.13Weiterer Ansatz zur Risikoadjustierung69 3.2.2.14Schwierigkeiten bei der Performance Attribution von Derivaten70 3.2.2.15Ansatz von Rubinstein72 3.2.2.16Ansatz von Davis/Laker79 3.2.2.17Ansatz von Singer/Gonzalo/Ledermann80 3.3Gap-Analyse zur Software Reuters Portfolio Management System82 4.Integration von Ansätzen zur Performance Attribution in Reuters Portfolio Management System86 4.1Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse86 4.2Vorgehen bei der Spezifikation86 4.3Spezifikation zur Integration des Brinson/Hood/Beebower-Ansatzes87 4.3.1Inputparameter87 4.3.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter90 4.3.3Berechnung der Ausgabeparameter 92 4.3.4Output und grafische Darstellung94 4.4Spezifikation zur Integration des Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter-Ansatzes95 4.4.1Inputparameter95 4.4.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter97 4.4.3Berechnung der Ausgabeparameter98 4.4.4Output und grafische Darstellung99 4.5Empfehlungen zum Design der Integration101 5.Schlussbetrachtung103 5.1Kritische Würdigung103 5.2Ausblick107 LiteraturverzeichnisXV Verzeichnis der InterviewpartnerXXIII AnhangXXIV Anhang 1: Gap-Analyse von Reuters Portfolio Management SystemXXIV Anhang 2: Marktdaten zu NEMAX Top 50 Performance IndexXXXVII Performancemessung Und -Attribution: Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4Modified-Dietz-Methode als TWR-Approximat, Diplomica Verlag

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Theoretische Analyse und praktische Anwendung der gängigen Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4Modified-Dietz-Methode als TWR-Approximation18 3.1.2Zweidimensionale Performancemessung19 3.1.2.1Sharpe-Ratio20 3.1.2.2Treynor-Ratio22 3.1.2.3Jensen-Apha23 3.1.2.4Appraisal-Ratio23 3.1.2.5Differential Return24 3.1.2.6Risk-Adjusted Performance24 3.1.2.7Market Risk-Adjusted Performance25 3.1.2.8Information-Ratio26 3.1.2.9Sortino-Ratio27 3.1.2.10Vergleich der Performancekennzahlen27 3.2Verfahren zur Performanceanalyse27 3.2.1Performance Contribution30 3.2.1.1Performance Contribution einer Gesamtrendite31 3.2.1.2Performance Contribution einer Gesamtrendite nach Ländern und Anlagekategorien32 3.2.1.3Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite34 3.2.1.4Performance Contribution einer Gesamtdifferenzrendite nach Ländern und Anlagekategorien35 3.2.2Performance Attribution37 3.2.2.1Ansatz von Brinson/Hood/Beebower37 3.2.2.2Performance Attribution ohne Ausweis des Kreuzprodukts42 3.2.2.3Performance Attribution eines schweizerischen Pensionskassenportfolios43 3.2.2.4Alternative Ansätze zur Performance Attribution von Bond Portfolios45 3.2.2.5Empirische Untersuchungen zum Grundmodell47 3.2.2.6Probleme des Grundmodells nach Brinson/Hood/Beebower48 3.2.2.7Ansatz von Singer/Karnosky50 3.2.2.8Probleme des Modells nach Singer/Karnosky59 3.2.2.9Ansatz von Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter60 3.2.2.10Ansatz von Ankrim/Hensel63 3.2.2.11Weitere Ansätze zur Bestimmung von Währungsbeiträgen66 3.2.2.12Ansatz von Ankrim67 3.2.2.13Weiterer Ansatz zur Risikoadjustierung69 3.2.2.14Schwierigkeiten bei der Performance Attribution von Derivaten70 3.2.2.15Ansatz von Rubinstein72 3.2.2.16Ansatz von Davis/Laker79 3.2.2.17Ansatz von Singer/Gonzalo/Ledermann80 3.3Gap-Analyse zur Software Reuters Portfolio Management System82 4.Integration von Ansätzen zur Performance Attribution in Reuters Portfolio Management System86 4.1Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse86 4.2Vorgehen bei der Spezifikation86 4.3Spezifikation zur Integration des Brinson/Hood/Beebower-Ansatzes87 4.3.1Inputparameter87 4.3.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter90 4.3.3Berechnung der Ausgabeparameter 92 4.3.4Output und grafische Darstellung94 4.4Spezifikation zur Integration des Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter-Ansatzes95 4.4.1Inputparameter95 4.4.2Probleme bei der Erstellung der Inputparameter97 4.4.3Berechnung der Ausgabeparameter98 4.4.4Output und grafische Darstellung99 4.5Empfehlungen zum Design der Integration101 5.Schlussbetrachtung103 5.1Kritische Würdigung103 5.2Ausblick107 LiteraturverzeichnisXV Verzeichnis der InterviewpartnerXXIII AnhangXXIV Anhang 1: Gap-Analyse von Reuters Portfolio Management SystemXXIV Anhang 2: Marktdaten zu NEMAX Top 50 Performance IndexXXXVII Performancemessung und -attribution: Inhaltsangabe:Einleitung: Trends wie Globalisierung, Deregulierung, ¿Securitization¿, ¿Credit Enhancement¿ und ¿Financial Engineering¿ beeinflussen derzeit das Vermögensverwaltungsgeschäft und führen zu einer verstärkten Konkurrenz unter den Marktteilnehmern. Aus einem höheren Informationsstand der Kunden von Vermögensverwaltern resultiert die Tendenz zu einer abnehmenden Kundentreue sowie gestiegenen Ansprüchen bezüglich Beratungsleistungen, Gebühren, ¿Reporting¿ und vor allem der erzielten ¿Performance¿. Somit rückt ein Vergleich der Managementleistungen verschiedener Verwalter anhand der Performancemessung in den Vordergrund des Kundeninteresses. Mit ¿Performance Presentation Standards¿ (PPS) wird deshalb versucht, einen Vergleich, die vollständige Offenlegung und eine faire bzw. korrekte Präsentation der erzielten Ergebnisse zu ermöglichen. Es bestehen jedoch Gestaltungsspielräume bei der Ergebnispräsentation, die anhand von Performanceanalysen beseitigt werden können. Durch diese Analysen kann eine qualitative Beurteilung des Managements resultieren, da der in der Performancemessung quantitativ berechnete Anlageerfolg in seine Erfolgskomponenten zerlegt wird. Kunden begnügten sich Anfang der 80er Jahre noch mit der Präsentation von absoluten Performancezahlen. Heute erfolgt eine differenziertere Betrachtung anhand von Performanceanalysen wie ¿Performance Contribution¿ und ¿Performance Attribution¿, für die jedoch noch keine Standards existieren. Eine Erleichterung der Abläufe im gesamten Portfoliomanagementprozess kann durch Automatisierungen anhand eines Portfolio-managementsystems (PMS) erzielt werden. Um kompetitive Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern für die implementierenden Verwalter solcher Systeme zu generieren, ist es wichtig, dass diese Performancemessungen und -analysen unter Einhaltung der gängigen PPS unterstützen. Anbieter von ausgereiften PMS-Lösungen sollten daher Performanceanalysen unter Berücksichtigung einer ausreichenden historischen Datenbasis bereitstellen. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel stellt die Einleitung in die Thematik der Performancemessung und -analyse bei Vermögensverwaltern dar. Ausserdem wird eine Definition der relevanten Begriffe vorgenommen. Im zweiten Kapitel erfolgt die Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess. Des weiteren wird die Zielsetzung sowie der Stellenwert moderner Mess- und Analyseverfahren dargelegt. Im dritten Kapitel wird zunächst ein systematischer Überblick der eindimensionalen Performancemessverfahren gegeben, die gemäss den PPS zulässig sind. Anschliessend werden im Rahmen der zweidimensionalen Messverfahren die neun bedeutendsten Performancekennzahlen erläutert, die eine Risikoadjustierung von erzielten Renditen ermöglichen. Bei den Analyseverfahren wird zunächst die Performance Contribution einer absoluten bzw. relativen Rendite beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht. Ausgehend von den Problemen im Zusammenhang mit dem Grundmodell von Brinson/Hood/Beebower werden weitere Ansätze der Performance Attribution erläutert. Dabei wird im speziellen auf die Ansätze zur Isolation von Währungskomponenten von Singer/Karnosky, Zimmermann/Rudolf/Jaeger/Zogg-Wetter und Ankrim/Hensel eingegangen. Des weiteren wird der Ansatz zur risikoadjustierten Performance Attribution von Ankrim sowie das Verfahren zur Zerlegung von Optionsrenditen nach Rubinstein vorgestellt. Eine Betrachtung der Mehrperiodenverfahren zur Performance Attribution von Davis/Laker und Singer/Gonzalo/Ledermann runden den theoretischen Teil der Arbeit ab. Grundlage für die Erstellung dieses Teils stellt das Studium von vorwiegend englischen Originaltexten zur Performancemessung und -analyse in ¿Journals¿ und Magazinen dar. Ausserdem werden deutschsprachige Standardwerke sowie aktuelle Studien zu diesem Themengebiet konsultiert. Interviews mit Vertretern der Credit Suisse Asset Management (CSAM) Zürich und der Bank Leu Zürich dienen zur Erstellung von praktischen Beispielen. Das Ende des dritten Kapitels stellt den Übergang vom theoretischen zum praktischen Teil der Arbeit dar. Dabei wird eine Untersuchung in Form einer Gap-Analyse zwischen der theoretisch erläuterten Literatur und den Funktionalitäten der Software ¿Reuters Portfolio Management System¿ (RPMS) angestellt. Als Grundlage der Analyse dienen Systemtests, interne Dokumente der Firma Reuters sowie Interviews mit Vertretern des Produktmanagements und der Produktentwicklung von RPMS. Im vierten Kapitel wird eine Beurteilung der Ergebnisse der Gap-Analyse vorgenommen. Anschliessend wird darauf aufbauend, anhand eines Blackbox-Modells, eine Spezifikation, der in RPMS realisierbar erscheinenden Ansätze der Performance Attribution erstellt. Dabei wird speziell auf die benötigte Datenbasis und die bei der Erstellung deren Zeitreihenhistorie auftretenden Probleme eingegangen. Zum Abschluss dieses Kapitels werden Empfehlungen zum Design der Integration gegeben. Abgerundet wird diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick im fünften Kapitel. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisXI TabellenverzeichnisXII AbkürzungsverzeichnisXIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau3 1.4Abgrenzung4 2.Performancemessung und -analyse im Rahmen des Portfoliomanagementprozesses7 2.1Einordnung der Performancemessung und -analyse in den Portfoliomanagementprozess7 2.2Stellenwert einer modernen Performancemessung und -analyse10 2.3Zielsetzung einer modernen Performancemessung und -analyse12 3.Verfahren der Performancemessung und -analyse14 3.1Verfahren der Performancemessung14 3.1.1Eindimensionale Performancemessung14 3.1.1.1Money-weighted Rate of Return15 3.1.1.2Time-weighted Rate of Approximation16 3.1.1.3Modified-BAI-Methode als TWR-Approximation17 3.1.1.4, Diplomica Verlag

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[SR: 8159840], Pappbilderbuch, [EAN: 9783832458058], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 188704, Pädagogik, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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2002, ISBN: 9783832458058

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