2011, ISBN: 1158752822, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD
Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 32 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=2mm, Gew.=59gr, [GR: 27470 - TB/Öffentliche Verwaltung], [SW: - Business & Economics / Public … Mehr…
Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 32 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=2mm, Gew.=59gr, [GR: 27470 - TB/Öffentliche Verwaltung], [SW: - Business & Economics / Public Finance], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Quelle: Wikipedia. Seiten: 31. Nicht dargestellt. Kapitel: Kalenderreform des Gaius Iulius Caesar, Schlacht von Munda, Verworrenes Jahr, Tusculanae disputationes, De finibus bonorum et malorum. Auszug: Die Kalenderreform des Gaius Iulius Caesar, die mit der Einführung des julianischen Kalenders im Jahr 45 v. Chr. vollzogen wurde, stellte nach der im Zuge der Zwölftafelgesetze um 450 v. Chr. beschlossenen Neustrukturierung des römischen Kalenders erneut eine tiefgreifende Änderung dar. Nachdem die einschneidenden Maßnahmen zunächst im eigenen Land in der täglichen Praxis fast gänzlich unbeachtet blieben, wurde der julianische Kalender erst in der Folgezeit von Rom in vollem Umfang akzeptiert und später von vielen Ländern übernommen. Die ersten Anzeichen für eine geplante Kalenderreform sind nach dem Tod von Pompeius fassbar, der als Gegenspieler Caesars nach seiner Niederlage in der Schlacht von Pharsalos nach Ägypten floh und dort (nach dem vorjulianischen Kalender) am 28. September 48 v. Chr. (706 a. u. c.) im Auftrag der Vormünder des Königs Ptolemaios XIII. ermordet wurde. Caesar war sich in diesem Zusammenhang bewusst, dass das bisherige Kalendersystem gegenüber der tatsächlichen Tagesverteilung als rückständig galt. Nach seiner Rückkehr aus dem Ostteil des Reiches im Oktober 47 v. Chr. stand als nächster wichtiger Punkt die Aussicht auf eine dritte Amtszeit als Konsul im Mittelpunkt. Da zeitgenössische Quellen für die Hintergründe der Kalenderreform im politischen Bereich vollständig fehlen, kann Caesars Motivation diesbezüglich in Verbindung mit anderen Quellen nur interpretiert werden. Die Ausarbeitung der Kalenderreform übergab Caesar einem Ausschuss, der größtenteils aus nicht-römischen Fachleuten bestand und von Sosigenes aus Alexandria geleitet wurde. Cassius Dio berichtet, dass Caesar die vierjährige Schaltregel zuvor in Alexandria kennengelernt habe. Hinweise auf eine Beteiligung des von Caesar dominierten Pontifikalkollegiums liegen nicht vor. Der Senat erhielt zwar eine Benachrichtigung, nahm jedoch an der Beschlussfassung nicht teil. Die Anordnung der Kalenderreform geschah auf mündlichem Weg, wobei das zugehörige schriftliche Edikt erst in der zwe Quelle: Wikipedia. Seiten: 31. Nicht dargestellt. Kapitel: Kalenderreform des Gaius Iulius Caesar, Schlacht von Munda, Verworrenes Jahr, Tusculanae disputationes, De finibus bonorum et malorum. Auszug: Die Kalenderreform des Gaius Iulius Caesar, die mit der Einführung des julianischen Kalenders im Jahr 45 v. Chr. vollzogen wurde, stellte nach der im Zuge der Zwölftafelgesetze um 450 v. Chr. beschlossenen Neustrukturierung des römischen Kalenders erneut eine tiefgreifende Änderung dar. Nachdem die einschneidenden Maßnahmen zunächst im eigenen Land in der täglichen Praxis fast gänzlich unbeachtet blieben, wurde der julianische Kalender erst in der Folgezeit von Rom in vollem Umfang akzeptiert und später von vielen Ländern übernommen. Die ersten Anzeichen für eine geplante Kalenderreform sind nach dem Tod von Pompeius fassbar, der als Gegenspieler Caesars nach seiner Niederlage in der Schlacht von Pharsalos nach Ägypten floh und dort (nach dem vorjulianischen Kalender) am 28. September 48 v. Chr. (706 a. u. c.) im Auftrag der Vormünder des Königs Ptolemaios XIII. ermordet wurde. Caesar war sich in diesem Zusammenhang bewusst, dass das bisherige Kalendersystem gegenüber der tatsächlichen Tagesverteilung als rückständig galt. Nach seiner Rückkehr aus dem Ostteil des Reiches im Oktober 47 v. Chr. stand als nächster wichtiger Punkt die Aussicht auf eine dritte Amtszeit als Konsul im Mittelpunkt. Da zeitgenössische Quellen für die Hintergründe der Kalenderreform im politischen Bereich vollständig fehlen, kann Caesars Motivation diesbezüglich in Verbindung mit anderen Quellen nur interpretiert werden. Die Ausarbeitung der Kalenderreform übergab Caesar einem Ausschuss, der größtenteils aus nicht-römischen Fachleuten bestand und von Sosigenes aus Alexandria geleitet wurde. Cassius Dio berichtet, dass Caesar die vierjährige Schaltregel zuvor in Alexandria kennengelernt habe. Hinweise auf eine Beteiligung des von Caesar dominierten Pontifikalkollegiums liegen nicht vor. Der Senat erhielt zwar eine Benachrichtigung, nahm jedoch an der Beschlussfassung nicht teil. Die Anordnung der Kalenderreform geschah auf mündlichem Weg, wobei das zugehörige schriftliche Edikt erst in der zwe<