Kirchengebäude in Litauen
- Taschenbuch2011, ISBN: 1159092443, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD
Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 28 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=1mm, Gew.=54gr, [GR: 25500 - TB/Geschichte], [SW: - History / Europe / Eastern], Kartoniert/Br… Mehr…
Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 28 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=1mm, Gew.=54gr, [GR: 25500 - TB/Geschichte], [SW: - History / Europe / Eastern], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Quelle: Wikipedia. Seiten: 26. Nicht dargestellt. Kapitel: Kathedrale St. Stanislaus, St. Peter und Paul, St. Kasimir, St.-Kasimir-Kirche. Auszug: Die Vilniusser Kathedrale St. Stanislaus und St. Ladislaus (litauisch Vilniaus sv. vyskupo Stanislovo ir sv. Vladislovo arkikatedra bazilika, kurz Vilniaus katedra) ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Seit 1985 ist sie in den Rang einer Basilica minor erhoben. Die Kirche liegt am Fuße des Burghügels der Gediminasburg in der Altstadt von Vilnius und damit auf historischem Boden. Hier befand sich seit frühesten Zeiten eine Siedlungsstätte und so ist die Kirche aufs Engste mit der litauischen Geschichte verknüpft. Hier fanden Krönungen litauischer Großfürsten statt, hier wurden viele litauische Würdenträger begraben. Die Basilika geht in ihrer heutigen Gestalt auf einen Entwurf im klassizistischen Stil von Laurynas Gucevicius zurück und wurde 1801 fertig gestellt. Ihr Glockenturm steht wie bei vielen Kirchen im Baltikum separat. Gewidmet ist die Kirche dem Heiligen Bischof Stanislaus von Krakau und dem Heiligen Ladislaus I., König von Ungarn, zwei wichtigen Stützern der Katholische Kirche im östlichen Mitteleuropa des 11. Jahrhunderts. Die Kathedrale in Vilnius kann als erste Kirche auf litauischem Boden angesehen werden. Ein erster Bau wurde wohl bereits zu Zeiten König Mindaugas im 13. Jahrhundert errichtet. Mindaugas war 1251 aus politischen Gründen zum Christentum übergetreten und ließ aus diesem Anlass an Stelle einer heidnischen Kultstätte eine kleine gotische dreischiffige Kirche auf quadratischem Grundriss mit einem Chor errichten. Ihre Überreste wurden Ende des 20. Jahrhunderts unter der heutigen Kirche gefunden. Nach Mindaugas' Tod im Jahre 1263 übernahmen wieder heidnische Priester das Sagen und unter dem Burgberg dürfte wieder ein heidnischer Tempel gestanden haben. Die tatsächliche Christianisierung Litauens erfolgte erst im ausgehenden 14. Jahrhundert, als sich Großfürst Jogaila taufen ließ, um die polnische Königskrone zu erhalten. Um die Ernsthaftigkeit seiner Taufe zu unterstreichen, ließ Jogaila 1387 Quelle: Wikipedia. Seiten: 26. Nicht dargestellt. Kapitel: Kathedrale St. Stanislaus, St. Peter und Paul, St. Kasimir, St.-Kasimir-Kirche. Auszug: Die Vilniusser Kathedrale St. Stanislaus und St. Ladislaus (litauisch Vilniaus sv. vyskupo Stanislovo ir sv. Vladislovo arkikatedra bazilika, kurz Vilniaus katedra) ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Seit 1985 ist sie in den Rang einer Basilica minor erhoben. Die Kirche liegt am Fuße des Burghügels der Gediminasburg in der Altstadt von Vilnius und damit auf historischem Boden. Hier befand sich seit frühesten Zeiten eine Siedlungsstätte und so ist die Kirche aufs Engste mit der litauischen Geschichte verknüpft. Hier fanden Krönungen litauischer Großfürsten statt, hier wurden viele litauische Würdenträger begraben. Die Basilika geht in ihrer heutigen Gestalt auf einen Entwurf im klassizistischen Stil von Laurynas Gucevicius zurück und wurde 1801 fertig gestellt. Ihr Glockenturm steht wie bei vielen Kirchen im Baltikum separat. Gewidmet ist die Kirche dem Heiligen Bischof Stanislaus von Krakau und dem Heiligen Ladislaus I., König von Ungarn, zwei wichtigen Stützern der Katholische Kirche im östlichen Mitteleuropa des 11. Jahrhunderts. Die Kathedrale in Vilnius kann als erste Kirche auf litauischem Boden angesehen werden. Ein erster Bau wurde wohl bereits zu Zeiten König Mindaugas im 13. Jahrhundert errichtet. Mindaugas war 1251 aus politischen Gründen zum Christentum übergetreten und ließ aus diesem Anlass an Stelle einer heidnischen Kultstätte eine kleine gotische dreischiffige Kirche auf quadratischem Grundriss mit einem Chor errichten. Ihre Überreste wurden Ende des 20. Jahrhunderts unter der heutigen Kirche gefunden. Nach Mindaugas' Tod im Jahre 1263 übernahmen wieder heidnische Priester das Sagen und unter dem Burgberg dürfte wieder ein heidnischer Tempel gestanden haben. Die tatsächliche Christianisierung Litauens erfolgte erst im ausgehenden 14. Jahrhundert, als sich Großfürst Jogaila taufen ließ, um die polnische Königskrone zu erhalten. Um die Ernsthaftigkeit seiner Taufe zu unterstreichen, ließ Jogaila 1387<