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Sozialer Dialog und Demokratieprinzip : Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner - Ursula Spiess
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Ursula Spiess:
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip : Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner - Taschenbuch

2005, ISBN: 3428113403

ID: 8997933259

[EAN: 9783428113408], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Apr 2005], DEMOKRATIE; EUROPARECHT; INTERNATIONALES RECHT / SOZIAL POLITIK, STAAT,, Neuware - Die vorliegende Dissertation entstand im Rahmen des Graduiertenkollegs 'Die Zukunft des Europäischen Sozialmodells' an der Georg-August-Universität (Prof. Dr. Hansjörg Otto), Göttingen. Ihr Gegenstand ist die legitimatorische Beurteilung des Sozialen Dialogs i.S.d. Art. 138 f. EGV vor dem Hintergrund des gemeinschaftsrechtlichen Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips.An der demokratischen Legitimation des Sozialen Dialogs bestehen zahlreiche Zweifel: Die Vorschriften über den Sozialen Dialog eröffnen den Sozialpartnern die Möglichkeit, Vereinbarungen zu schließen, die durch Ratsbeschluß zu Gemeinschaftsrecht werden können. An diesem Verfahren sind formal Kommission und Rat, nicht aber das Europäische Parlament beteiligt. Vielmehr üben die Sozialpartner auch faktisch den maßgeblichen Einfluß auf die Rechtsetzungsakte aus. Im Vergleich zu den sonstigen im EGV geregelten Rechtsetzungsverfahren, die eine Beteiligung des Europäischen Parlaments vorsehen, scheinen die Sozialpartner an seine Stelle zu treten. Diesen Eindruck bestärkt das EuG, demzufolge die Sozialpartner die fehlende Beteiligung des Parlaments ersetzen und der Gemeinschaftsmaßnahme die erforderliche Legitimation verleihen können. Ziel ist es, diese Zweifel auf ihre Berechtigung zu untersuchen.Dabei wählt Ursula Spieß unter Einbeziehung rechtsvergleichender Aspekte erstmals das gemeinschaftsrechtliche Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip als Maßstab, nach dem sie ihre Beurteilung ausrichtet. Sie leistet damit einen Beitrag zur Beteiligung der Sozialpartner an der Rechtsetzung sowohl auf der Gemeinschaftsebene als auch auf der nationalen Ebene des Tarifrechts. Wie die Untersuchung zeigt, sind Zweifel an der demokratischen Legitimation nur zum Teil berechtigt. 317 pp. Deutsch

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Sozialer Dialog und Demokratieprinzip - Ursula Spiess
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Ursula Spiess:
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip - Taschenbuch

2005, ISBN: 3428113403

ID: 1986713502

[EAN: 9783428113408], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Apr 2005], DEMOKRATIE; EUROPARECHT; INTERNATIONALES RECHT / SOZIAL POLITIK, STAAT,, Neuware - Die vorliegende Dissertation entstand im Rahmen des Graduiertenkollegs 'Die Zukunft des Europäischen Sozialmodells' an der Georg-August-Universität (Prof. Dr. Hansjörg Otto), Göttingen. Ihr Gegenstand ist die legitimatorische Beurteilung des Sozialen Dialogs i.S.d. Art. 138 f. EGV vor dem Hintergrund des gemeinschaftsrechtlichen Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips.An der demokratischen Legitimation des Sozialen Dialogs bestehen zahlreiche Zweifel: Die Vorschriften über den Sozialen Dialog eröffnen den Sozialpartnern die Möglichkeit, Vereinbarungen zu schließen, die durch Ratsbeschluß zu Gemeinschaftsrecht werden können. An diesem Verfahren sind formal Kommission und Rat, nicht aber das Europäische Parlament beteiligt. Vielmehr üben die Sozialpartner auch faktisch den maßgeblichen Einfluß auf die Rechtsetzungsakte aus. Im Vergleich zu den sonstigen im EGV geregelten Rechtsetzungsverfahren, die eine Beteiligung des Europäischen Parlaments vorsehen, scheinen die Sozialpartner an seine Stelle zu treten. Diesen Eindruck bestärkt das EuG, demzufolge die Sozialpartner die fehlende Beteiligung des Parlaments ersetzen und der Gemeinschaftsmaßnahme die erforderliche Legitimation verleihen können. Ziel ist es, diese Zweifel auf ihre Berechtigung zu untersuchen.Dabei wählt Ursula Spieß unter Einbeziehung rechtsvergleichender Aspekte erstmals das gemeinschaftsrechtliche Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip als Maßstab, nach dem sie ihre Beurteilung ausrichtet. Sie leistet damit einen Beitrag zur Beteiligung der Sozialpartner an der Rechtsetzung sowohl auf der Gemeinschaftsebene als auch auf der nationalen Ebene des Tarifrechts. Wie die Untersuchung zeigt, sind Zweifel an der demokratischen Legitimation nur zum Teil berechtigt. 317 pp. Deutsch

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Sozialer Dialog und Demokratieprinzip : eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner. von Ursula Spieß - Spieß, Ursula
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Spieß, Ursula:
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip : eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner. von Ursula Spieß - gebrauchtes Buch

2005, ISBN: 9783428113408

ID: 36679

317 S. ; 24 cm kart. ISBN 9783428113408 Versand D: 2,30 EUR Recht, [PU:Berlin : Duncker und Humblot,]

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Sozialer Dialog und Demokratieprinzip. - Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner. - Spieß, Ursula
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Spieß, Ursula:
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip. - Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner. - Taschenbuch

2005, ISBN: 9783428113408

[ED: Taschenbuch], [PU: Duncker & Humblot], DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 317, [GW: 420g], 1

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Sozialer Dialog und Demokratieprinzip. - Ursula Spieß
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Ursula Spieß:
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip. - Erstausgabe

2005, ISBN: 9783428113408

Taschenbuch, ID: 6453388

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der legitimatorischen Kraft der Sozialpartner., [ED: 1], Softcover, Buch, [PU: Duncker & Humblot]

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Details zum Buch
Sozialer Dialog und Demokratieprinzip

Die vorliegende Dissertation entstand im Rahmen des Graduiertenkollegs "Die Zukunft des Europäischen Sozialmodells" an der Georg-August-Universität (Prof. Dr. Hansjörg Otto), Göttingen. Ihr Gegenstand ist die legitimatorische Beurteilung des Sozialen Dialogs i.S.d. Art. 138 f. EGV vor dem Hintergrund des gemeinschaftsrechtlichen Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips. An der demokratischen Legitimation des Sozialen Dialogs bestehen zahlreiche Zweifel: Die Vorschriften über den Sozialen Dialog eröffnen den Sozialpartnern die Möglichkeit, Vereinbarungen zu schließen, die durch Ratsbeschluß zu Gemeinschaftsrecht werden können. An diesem Verfahren sind formal Kommission und Rat, nicht aber das Europäische Parlament beteiligt. Vielmehr üben die Sozialpartner auch faktisch den maßgeblichen Einfluß auf die Rechtsetzungsakte aus. Im Vergleich zu den sonstigen im EGV geregelten Rechtsetzungsverfahren, die eine Beteiligung des Europäischen Parlaments vorsehen, scheinen die Sozialpartner an seine Stelle zu treten. Diesen Eindruck bestärkt das EuG, demzufolge die Sozialpartner die fehlende Beteiligung des Parlaments ersetzen und der Gemeinschaftsmaßnahme die erforderliche Legitimation verleihen können. Ziel ist es, diese Zweifel auf ihre Berechtigung zu untersuchen. Dabei wählt Ursula Spieß unter Einbeziehung rechtsvergleichender Aspekte erstmals das gemeinschaftsrechtliche Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip als Maßstab, nach dem sie ihre Beurteilung ausrichtet. Sie leistet damit einen Beitrag zur Beteiligung der Sozialpartner an der Rechtsetzung sowohl auf der Gemeinschaftsebene als auch auf der nationalen Ebene des Tarifrechts. Wie die Untersuchung zeigt, sind Zweifel an der demokratischen Legitimation nur zum Teil berechtigt.

Detailangaben zum Buch - Sozialer Dialog und Demokratieprinzip


EAN (ISBN-13): 9783428113408
ISBN (ISBN-10): 3428113403
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
317 Seiten
Gewicht: 0,419 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 27.05.2007 22:41:10
Buch zuletzt gefunden am 21.06.2017 22:53:27
ISBN/EAN: 9783428113408

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-428-11340-3, 978-3-428-11340-8


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