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Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung - Uta Leonhardt
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Uta Leonhardt:
Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung - neues Buch

2004, ISBN: 9783640432660

ID: 9783640432660

Mitte April 2004 berichtete die `Süddeutsche Zeitung` kritisch über ALDI. Dabei ging es um die schlechte und veraltete Personalpolitik des Discounters. Wenige Tage nachdem der Artikel erschienen war, stoppte ALDI alle Anzeigenaufträge für die `Süddeutsche Zeitung`. Dieser Anzeigenstopp verursachte einen Verlust von Anzeigenerlösen von etwa 1,5 Millionen Euro. Offiziell bestritt ALDI einen Zusammenhang zwischen der Anzeigenrücknahme und dem Artikel und sprach von einem geänderten Werbekonzept. Man wolle nur noch Anzeigen in kostenlosen Wochenblättern schalten. Diese Aussage hat sich allerdings als falsch erwiesen, da man nach wie vor Anzeigen des Discounters in kostenpflichtigen Tageszeitungen finden konnte. Das Verhalten von ALDI ist zwar nicht verboten, trotzdem wird an diesem Beispiel die Abhängigkeit der Zeitung vom Anzeigenkunden deutlich. Der Zusammenhang zwischen dem kritischen Artikel und der Anzeigenrücknahme ist unübersehbar. Die freie und unabhängige Berichterstattung ist eine der Grundvoraussetzungen für guten Journalismus. Da es sich bei Printerzeugnissen um Verbundprodukte handelt, die sich sowohl aus Vertriebserlösen als auch aus Anzeigenerlösen finanzieren, stellt sich die Frage, inwieweit freie und unabhängige Berichterstattung noch möglich ist, wenn die finanzielle Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von werbenden Unternehmen immer mehr zunimmt. Eine klare inhaltliche und visuelle Trennung von redaktionellen Beiträgen und Anzeigen ist Voraussetzung, um dem Leser von der Unabhängigkeit der Journalisten von der Werbewirtschaft zu überzeugen und damit eines der grundlegenden Prinzipien des Journalismus. Die Einhaltung dieses Trennungsgrundsatzes wird jedoch durch die immer weiter zunehmende ökonomische Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von den Anzeigenerlösen erschwert. Zudem gibt es, trotz einer Vielzahl von Gesetzen und Richtlinien, bisher kaum Instanzen, denen es möglich ist, Vergehen gegen den Trennungsgrundsatz strafrechtlich zu verfolgen. Den Wirtschaftsjournalisten wird im Zusammenhang mit der Abhängigkeit von werbenden Unternehmen eine besondere Stellung zugesprochen. Daher gibt es für sie auch spezielle Regelungen. Im Folgenden möchte ich der Frage nachgehen, inwiefern die Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von ihren Anzeigenkunden die Berichterstattung beeinflusst und inwieweit es bezüglich der Auswirkungen dieser Abhängigkeit einschränkende Gesetze und Regelungen gibt. Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung: Mitte April 2004 berichtete die `Süddeutsche Zeitung` kritisch über ALDI. Dabei ging es um die schlechte und veraltete Personalpolitik des Discounters. Wenige Tage nachdem der Artikel erschienen war, stoppte ALDI alle Anzeigenaufträge für die `Süddeutsche Zeitung`. Dieser Anzeigenstopp verursachte einen Verlust von Anzeigenerlösen von etwa 1,5 Millionen Euro. Offiziell bestritt ALDI einen Zusammenhang zwischen der Anzeigenrücknahme und dem Artikel und sprach von einem geänderten Werbekonzept. Man wolle nur noch Anzeigen in kostenlosen Wochenblättern schalten. Diese Aussage hat sich allerdings als falsch erwiesen, da man nach wie vor Anzeigen des Discounters in kostenpflichtigen Tageszeitungen finden konnte. Das Verhalten von ALDI ist zwar nicht verboten, trotzdem wird an diesem Beispiel die Abhängigkeit der Zeitung vom Anzeigenkunden deutlich. Der Zusammenhang zwischen dem kritischen Artikel und der Anzeigenrücknahme ist unübersehbar. Die freie und unabhängige Berichterstattung ist eine der Grundvoraussetzungen für guten Journalismus. Da es sich bei Printerzeugnissen um Verbundprodukte handelt, die sich sowohl aus Vertriebserlösen als auch aus Anzeigenerlösen finanzieren, stellt sich die Frage, inwieweit freie und unabhängige Berichterstattung noch möglich ist, wenn die finanzielle Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von werbenden Unternehmen immer mehr zunimmt. Eine klare inhaltliche und visuelle Trennung von redaktionellen Beiträgen und Anzeigen ist Voraussetzung, um dem Leser von der Unabhängigkeit der Journalisten von der Werbewirtschaft zu überzeugen und damit eines der grundlegenden Prinzipien des Journalismus. Die Einhaltung dieses Trennungsgrundsatzes wird jedoch durch die immer weiter zunehmende ökonomische Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von den Anzeigenerlösen erschwert. Zudem gibt es, trotz einer Vielzahl von Gesetzen und Richtlinien, bisher kaum Instanzen, denen es möglich ist, Vergehen gegen den Trennungsgrundsatz strafrechtlich zu verfolgen. Den Wirtschaftsjournalisten wird im Zusammenhang mit der Abhängigkeit von werbenden Unternehmen eine besondere Stellung zugesprochen. Daher gibt es für sie auch spezielle Regelungen. Im Folgenden möchte ich der Frage nachgehen, inwiefern die Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von ihren Anzeigenkunden die Berichterstattung beeinflusst und inwieweit es bezüglich der Auswirkungen dieser Abhängigkeit einschränkende Gesetze und Regelungen gibt. Anzeigen-Auflagen-Spirale Journalismus Trennungsgrundsatz, GRIN Verlag

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Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung - neues Buch

9, ISBN: 9783640432660

ID: 166819783640432660

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mitte April 2004 berichtete die 'Süddeutsche Zeitung' kritisch über ALDI. Dabei ging es um die schlechte und veraltete Personalpolitik des Discounters. Wenige Tage nachdem der Artikel erschienen war, stoppte ALDI alle Anzeigenaufträge für die 'Süddeutsche Zeitung'. Dieser Anzeigenstopp verursachte einen Verlust von Anzeigene Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mitte April 2004 berichtete die 'Süddeutsche Zeitung' kritisch über ALDI. Dabei ging es um die schlechte und veraltete Personalpolitik des Discounters. Wenige Tage nachdem der Artikel erschienen war, stoppte ALDI alle Anzeigenaufträge für die 'Süddeutsche Zeitung'. Dieser Anzeigenstopp verursachte einen Verlust von Anzeigenerlösen von etwa 1,5 Millionen Euro. Offiziell bestritt ALDI einen Zusammenhang zwischen der Anzeigenrücknahme und dem Artikel und sprach von einem geänderten Werbekonzept. Man wolle nur noch Anzeigen in kostenlosen Wochenblättern schalten. Diese Aussage hat sich allerdings als falsch erwiesen, da man nach wie vor Anzeigen des Discounters in kostenpflichtigen Tageszeitungen finden konnte. Das Verhalten von ALDI ist zwar nicht verboten, trotzdem wird an diesem Beispiel die Abhängigkeit der Zeitung vom Anzeigenkunden deutlich. Der Zusammenhang zwischen dem kritischen Artikel und der Anzeigenrücknahme ist unübersehbar. Die freie und unabhängige Berichterstattung ist eine der Grundvoraussetzungen für guten Journalismus. Da es sich bei Printerzeugnissen um Verbundprodukte handelt, die sich sowohl aus Vertriebserlösen als auch aus Anzeigenerlösen finanzieren, stellt sich die Frage, inwieweit freie und unabhängige Berichterstattung noch möglich ist, wenn die finanzielle Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von werbenden Unternehmen immer mehr zunimmt. Eine klare inhaltliche und visuelle Trennung von redaktionellen Beiträgen und Anzeigen ist Voraussetzung, um dem Leser von der Unabhängigkeit der Journalisten von der Werbewirtschaft zu überzeugen und damit eines der grundlegenden Prinzipien des Journalismus. Die Einhaltung dieses Trennungsgrundsatzes wird jedoch durch die immer weiter zunehmende ökonomische Abhängigkeit der Zeitungen und Zeitschriften von den Anzeigenerlösen er Journalism, Language Arts, Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung~~ Uta Leonhardt~~Journalism~~Language Arts~~9783640432660, de, Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung, Uta Leonhardt, 9783640432660, GRIN Verlag, 09/25/2009, , , , GRIN Verlag, 09/25/2009

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ISBN: 9783640432660

ID: 722783003

eBooks > Fachthemen Wissenschaft > Sprachwissenschaften, [PU: Grin-Verlag, München]

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Detailangaben zum Buch - Journalismus heute: Die Trennung von Redaktion und Werbung


EAN (ISBN-13): 9783640432660
ISBN (ISBN-10): 3640432665
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag

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Buch zuletzt gefunden am 08.02.2018 15:10:38
ISBN/EAN: 9783640432660

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-43266-5, 978-3-640-43266-0


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