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Römische Kriegsführung - Horstmann, Harry
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Horstmann, Harry:
Römische Kriegsführung - Taschenbuch

2010, ISBN: 3640633504, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD

ID: 9783640633500

Internationaler Buchtitel. Verlag: GRIN Verlag, Paperback, 68 Seiten, L=208mm, B=148mm, H=13mm, Gew.=116gr, [GR: 17440 - HC/Soziologie], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Das Studium der Kriegsgeschichte als hilfreich oder sogar notwendig für die militärische Ausbildung anzusehen, hat Tradition. So forderte Napoleon vor fast 200 Jahren:"Lest wieder und wieder die Feldzüge von Alexander, Hannibal, Caesar, Gustav Adolf, Turenne, Prinz Eugen und Friedrich. Nehmt sie euch zum Vorbild. Dies ist der einzige Weg, ein großer Feldherr zu werden und das Geheimnis der Kunst zu erfassen. Euer eigener Geist wird durch diese Studien aufgeklärt und vervollkommnet, und ihr werdet Grundsätze verwerfen lernen, die denen dieser großen Männer fremd sind."Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Untersuchung römischer Kriegführung heute noch militärische Relevanz über rein historisches Interesse hinaus haben kann. Deshalb scheint es sinnvoll, kurz einige Überlegungen zur Rezeption der römischen Kriegführung anzustellen. Untersucht man Napoleons Aussage, so kann dem unvoreingenommenen Beobachter auffallen, dass sich bei den genannten Vorbildern eine erhebliche zeitliche Lücke auf tut zwischen Caesars Tod und dem Auftritt Gustav Adolfs im Dreißigjährigen Krieg. Nach Napoleons Auffassung hätte es also fast 1700 Jahre keine vorbildhaften Feldherrn, keine bedeutsamen militärischen Ereignisse gegeben. Selbst wenn man dies für eine sehr enge Auslegung einer sicherlich pointierten Aussage hält, so ist doch auffällig, dass neuzeitliche Militärs und Militärtheoretiker zwar dem Altertum gewisse Aufmerksamkeit zollten, selten aber jener bereits angesprochenen Lücke, hinter der sich offensichtlich das Mittelalter verbirgt.Die Chronologie trennt im Nachhinein Altertum und Mittelalter. Historische Analysen arbeiten die weitreichenden Unterschiede zwischen mittelalterlicher und antiker Welt klar heraus. Für die Zeitgenossen stellte sich dies jedoch anders dar. Der Prozess der geistigen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandlung durch die Spätantike in das Mittelalter war ein langer, komplexer Vorgang, der für sie in seiner Gesamtheit kaum zu überschauen war.Das Selbstverständnis der mittelalterlichen Welt war nicht wissenschaftlich oder historisch entwickelt, sondern vielmehr religiös-theologisch. Die Erwartung der Apokalypse prägte die historische Weltsicht. Das Römische Reich wurde keineswegs als untergegangen angesehen, sondern lebte erneuert mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 fort.Das Deutsche Reich war korrekt das "Heilige Römische Reich", an dessen Spitze der augustus, caesar und imperator stand. Das Studium der Kriegsgeschichte als hilfreich oder sogar notwendig für die militärische Ausbildung anzusehen, hat Tradition. So forderte Napoleon vor fast 200 Jahren:"Lest wieder und wieder die Feldzüge von Alexander, Hannibal, Caesar, Gustav Adolf, Turenne, Prinz Eugen und Friedrich. Nehmt sie euch zum Vorbild. Dies ist der einzige Weg, ein großer Feldherr zu werden und das Geheimnis der Kunst zu erfassen. Euer eigener Geist wird durch diese Studien aufgeklärt und vervollkommnet, und ihr werdet Grundsätze verwerfen lernen, die denen dieser großen Männer fremd sind."Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Untersuchung römischer Kriegführung heute noch militärische Relevanz über rein historisches Interesse hinaus haben kann. Deshalb scheint es sinnvoll, kurz einige Überlegungen zur Rezeption der römischen Kriegführung anzustellen. Untersucht man Napoleons Aussage, so kann dem unvoreingenommenen Beobachter auffallen, dass sich bei den genannten Vorbildern eine erhebliche zeitliche Lücke auf tut zwischen Caesars Tod und dem Auftritt Gustav Adolfs im Dreißigjährigen Krieg. Nach Napoleons Auffassung hätte es also fast 1700 Jahre keine vorbildhaften Feldherrn, keine bedeutsamen militärischen Ereignisse gegeben. Selbst wenn man dies für eine sehr enge Auslegung einer sicherlich pointierten Aussage hält, so ist doch auffällig, dass neuzeitliche Militärs und Militärtheoretiker zwar dem Altertum gewisse Aufmerksamkeit zollten, selten aber jener bereits angesprochenen Lücke, hinter der sich offensichtlich das Mittelalter verbirgt.Die Chronologie trennt im Nachhinein Altertum und Mittelalter. Historische Analysen arbeiten die weitreichenden Unterschiede zwischen mittelalterlicher und antiker Welt klar heraus. Für die Zeitgenossen stellte sich dies jedoch anders dar. Der Prozess der geistigen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandlung durch die Spätantike in das Mittelalter war ein langer, komplexer Vorgang, der für sie in seiner Gesamtheit kaum zu überschauen war.Das Selbstverständnis der mittelalterlichen Welt war nicht wissenschaftlich oder historisch entwickelt, sondern vielmehr religiös-theologisch. Die Erwartung der Apokalypse prägte die historische Weltsicht. Das Römische Reich wurde keineswegs als untergegangen angesehen, sondern lebte erneuert mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 fort.Das Deutsche Reich war korrekt das "Heilige Römische Reich", an dessen Spitze der augustus, caesar und imperator stand.

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Römische Kriegsführung - Horstmann, Harry
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Römische Kriegsführung - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640633500

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Krieg und Frieden, Militär, einseitig bedruckt, Note: -, - (Bundeswehr), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Studium der Kriegsgeschichte als hilfreich oder sogar notwendig für die militärische Ausbildung anzusehen, hat Tradition. So forderte Napoleon vor fast 200 Jahren:"Lest wieder und wieder die Feldzüge von Alexander, Hannibal, Caesar, Gustav Adolf, Turenne, Prinz Eugen und Friedrich. Nehmt sie euch zum Vorbild. Dies ist der einzige Weg, ein großer Feldherr zu werden und das Geheimnis der Kunst zu erfassen. Euer eigener Geist wird durch diese Studien aufgeklärt und vervollkommnet, und ihr werdet Grundsätze verwerfen lernen, die denen dieser großen Männer fremd sind."Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Untersuchung römischer Kriegführung heute noch militärische Relevanz über rein historisches Interesse hinaus haben kann. Deshalb scheint es sinnvoll, kurz einige Überlegungen zur Rezeption der römischen Kriegführung anzustellen. Untersucht man Napoleons Aussage, so kann dem unvoreingenommenen Beobachter auffallen, dass sich bei den genannten Vorbildern eine erhebliche zeitliche Lücke auf tut zwischen Caesars Tod und dem Auftritt Gustav Adolfs im Dreißigjährigen Krieg. Nach Napoleons Auffassung hätte es also fast 1700 Jahre keine vorbildhaften Feldherrn, keine bedeutsamen militärischen Ereignisse gegeben. Selbst wenn man dies für eine sehr enge Auslegung einer sicherlich pointierten Aussage hält, so ist doch auffällig, dass neuzeitliche Militärs und Militärtheoretiker zwar dem Altertum gewisse Aufmerksamkeit zollten, selten aber jener bereits angesprochenen Lücke, hinter der sich offensichtlich das Mittelalter verbirgt.Die Chronologie trennt im Nachhinein Altertum und Mittelalter. Historische Analysen arbeiten die weitreichenden Unterschiede zwischen mittelalterlicher und antiker Welt klar heraus. Für die Zeitgenossen stellte sich dies jedoch anders dar. Der Prozess der geistigen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandlung durch die Spätantike in das Mittelalter war ein langer, komplexer Vorgang, der für sie in seiner Gesamtheit kaum zu überschauen war.Das Selbstverständnis der mittelalterlichen Welt war nicht wissenschaftlich oder historisch entwickelt, sondern vielmehr religiös-theologisch. Die Erwartung der Apokalypse prägte die historische Weltsicht. Das Römische Reich wurde keineswegs als untergegangen angesehen, sondern lebte erneuert mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 fort.Das Deutsche Reich war korrekt das "Heilige Römische Reich", an dessen Spitze der augustus, caesar und imperator stand.2010. 68 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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1700, ISBN: 9783640633500

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Das Studium der Kriegsgeschichte als hilfreich oder sogar notwendig für die militärische Ausbildung anzusehen, hat Tradition. So forderte Napoleon vor fast 200 Jahren: Lest wieder und wieder die Feldzüge von Alexander, Hannibal, Caesar, Gustav Adolf, Turenne, Prinz Eugen und Friedrich. Nehmt sie euch zum Vorbild. Dies ist der einzige Weg, ein großer Feldherr zu werden und das Geheimnis der Kunst zu erfassen. Euer eigener Geist wird durch diese Studien aufgeklärt und vervollkommnet, und ihr werdet Grundsätze verwerfen lernen, die denen dieser großen Männer fremd sind." Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Untersuchung römischer Kriegführung heute noch militärische Relevanz über rein historisches Interesse hinaus haben kann. Deshalb scheint es sinnvoll, kurz einige Überlegungen zur Rezeption der römischen Kriegführung anzustellen. Untersucht man Napoleons Aussage, so kann dem unvoreingenommenen Beobachter auffallen, dass sich bei den genannten Vorbildern eine erhebliche zeitlicheLücke auf tut zwischen Caesars Tod und dem Auftritt Gustav Adolfs im Dreißigjährigen Krieg. Nach Napoleons Auffassung hätte es also fast 1700 Jahre keine vorbildhaften Feldherrn, keine bedeutsamen militärischen Ereignisse gegeben. Selbst wenn man dies für eine sehr enge Auslegung einer sicherlich pointierten Aussage hält, so ist doch auffällig, dass neuzeitliche Militärs und Militärtheoretiker zwar dem Altertum gewisse Aufmerksamkeit zollten, selten aber jener bereits angesprochenen Lücke, hinter der sich offensichtlich das Mittelalter verbirgt. Die Chronologie trennt im Nachhinein Altertum und Mittelalter. Historische Analysen arbeiten die weitreichenden Unterschiede zwischen mittelalterlicher und antiker Welt klar heraus. Für die Zeitgenossen stellte sich dies jedoch anders dar. Der Prozess der geistigen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandlung durch die Spätantike in das Mittelalter war ein langer, komplexer Vorgang, der für sie in seiner Gesamtheit kaum zu überschauen war. Das Selbstverständnis der mittelalterlichen Welt war nicht wissenschaftlich oder historisch entwickelt, sondern vielmehr religiös-theologisch. Die Erwartung der Apokalypse prägte die historische Weltsicht. Das Römische Reich wurde keineswegs als untergegangen angesehen, sondern lebte erneuert mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 fort. Das Deutsche Reich war korrekt das Heilige Römische Reich", an dessen Spitze der augustus, caesar und imperator stand. 2010. 68 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Das Studium der Kriegsgeschichte als hilfreich oder sogar notwendig für die militärische Ausbildung anzusehen, hat Tradition. So forderte Napoleon vor fast 200 Jahren: Lest wieder und wieder die Feldzüge von Alexander, Hannibal, Caesar, Gustav Adolf, Turenne, Prinz Eugen und Friedrich. Nehmt sie euch zum Vorbild. Dies ist der einzige Weg, ein großer Feldherr zu werden und das Geheimnis der Kunst zu erfassen. Euer eigener Geist wird durch diese Studien aufgeklärt und vervollkommnet, und ihr werdet Grundsätze verwerfen lernen, die denen dieser großen Männer fremd sind."Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Untersuchung römischer Kriegführung heute noch militärische Relevanz über rein historisches Interesse hinaus haben kann. Deshalb scheint es sinnvoll, kurz einige Überlegungen zur Rezeption der römischen Kriegführung anzustellen. Untersucht man Napoleons Aussage, so kann dem unvoreingenommenen Beobachter auffallen, dass sich bei den genannten Vorbildern eine erhebliche zeitlicheLücke auf tut zwischen Caesars Tod und dem Auftritt Gustav Adolfs im Dreißigjährigen Krieg. Nach Napoleons Auffassung hätte es also fast 1700 Jahre keine vorbildhaften Feldherrn, keine bedeutsamen militärischen Ereignisse gegeben. Selbst wenn man dies für eine sehr enge Auslegung einer sicherlich pointierten Aussage hält, so ist doch auffällig, dass neuzeitliche Militärs und Militärtheoretiker zwar dem Altertum gewisse Aufmerksamkeit zollten, selten aber jener bereits angesprochenen Lücke, hinter der sich offensichtlich das Mittelalter verbirgt.Die Chronologie trennt im Nachhinein Altertum und Mittelalter. Historische Analysen arbeiten die weitreichenden Unterschiede zwischen mittelalterlicher und antiker Welt klar heraus. Für die Zeitgenossen stellte sich dies jedoch anders dar. Der Prozess der geistigen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandlung durch die Spätantike in das Mittelalter war ein langer, komplexer Vorgang, der für sie in seiner Gesamtheit kaum zu überschauen war.Das Selbstverständnis der mittelalterlichen Welt war nicht wissenschaftlich oder historisch entwickelt, sondern vielmehr religiös-theologisch. Die Erwartung der Apokalypse prägte die historische Weltsicht. Das Römische Reich wurde keineswegs als untergegangen angesehen, sondern lebte erneuert mit der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 fort.Das Deutsche Reich war korrekt das Heilige Römische Reich", an dessen Spitze der augustus, caesar und imperator stand.2010. 68 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Detailangaben zum Buch - Römische Kriegsführung


EAN (ISBN-13): 9783640633500
ISBN (ISBN-10): 3640633504
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
68 Seiten
Gewicht: 0,116 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 30.08.2010 15:56:12
Buch zuletzt gefunden am 30.06.2012 21:46:53
ISBN/EAN: 9783640633500

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-63350-4, 978-3-640-63350-0


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