. .
Deutsch
Österreich
Anmelden
Tipp von eurobuch.at
Ähnliche Bücher
Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
Werbung
FILTER
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: 12,96 €, größter Preis: 26,99 €, Mittelwert: 16,97 €
Funktionsverbgefüge - Treptow, Babette
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Treptow, Babette:
Funktionsverbgefüge - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783640670987

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Sprache und Linguistik), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung In verschiedensten Grammatiken, wie der Deutschen Grammatik von Helbig/ Buscha (2001: 44f.), werden die Verben zunächst in Vollverben, welche die alleinigen Prädikatsbilder des Satzes darstellen, und Nicht-Vollverben unterschieden. Letztere sind lediglich als Elemente mehrteiliger Strukturen zu verstehen. Zu den Nicht-Vollverben zählen nach Helbig/Buscha u.a. Modalverben, Kopulaverben und Funktionsverben, welche gemeinsam mit anderen sprachlichen Einheiten komplexe Prädikate erzeugen. Diesbezüglich merkt Welke (2007: 194) an, dass mehrteilige Prädikate, welche von der Sprachgemeinschaft als morphologische Gebilde gedeutet werden, ursprünglich auf syntaktische Bestandteile zurückzuführen seien. Diese Entwicklungstendenz vom Lexikalischen zum Grammatischen lässt sich mittels des Prozesses der Grammatikalisierung begründen (Nübling 2006: 222). Hierbei wandeln sich nach Nübling lexikalische Einheiten zu grammatischen Wörtern, wie es der Übergang von Vollverben zu Nicht-Vollverben illustriert. Dies verdeutliche die Möglichkeit, im Umkehrschluss alle Hilfsverben ebenso als alleinige Prädikate im Satz gebrauchen zu können (1), vgl. Welke (2007: 197). (1) a. Ich möchte (Hilfsverb) ins Theater gehen. Ich möchte (Vollverb) den Kaffee. b. Sie ist müde. Sie ist gerne mit ihr zusammen. c. Das Thema zur Sprache bringen. Sie bringt ihr den Tee. Ebenso verhält es sich mit Funktionsverben (1c), welche wie Vollverben aussehen, jedoch ihre ursprüngliche lexikalische Bedeutung verloren haben und zu einem Hilfsverb degradiert wurden, vgl. Musan (2008: 43). Das Funktionsverb bildet gemeinsam mit einem nominalen Bestandteil, welcher ebenso ursprünglich eigenständiges Satzglied war, das komplexe Prädikat, welches als Funktionsverbgefüge (FVG) bezeichnet wird. Diese mehrteilige Struktur eines Funktionsverbgefüges würde originär aus einzelnen Satzgliedern (einfaches Prädikat + Direktivum, einfaches Prädikat + statisches Lokal, einfaches Prädikat + Akkusativobjekt) konstruiert werden, vgl. Welke (2007: 215). Jenes verdeutlicht die Problematik, funktionsverbverdächtige Gebilde zum einen als komplexe Prädikate und zum anderen als syntaktische Konstruktionen deuten zu können. Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

Neues Buch Booklooker.de
buecher.de GmbH & Co. KG
Versandkosten:Versandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Funktionsverbgefüge - Treptow, Babette
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Treptow, Babette:
Funktionsverbgefüge - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783640670987

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Sprache und Linguistik), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung In verschiedensten Grammatiken, wie der Deutschen Grammatik von Helbig/ Buscha (2001: 44f.), werden die Verben zunächst in Vollverben, welche die alleinigen Prädikatsbilder des Satzes darstellen, und Nicht-Vollverben unterschieden. Letztere sind lediglich als Elemente mehrteiliger Strukturen zu verstehen. Zu den Nicht-Vollverben zählen nach Helbig/Buscha u.a. Modalverben, Kopulaverben und Funktionsverben, welche gemeinsam mit anderen sprachlichen Einheiten komplexe Prädikate erzeugen. Diesbezüglich merkt Welke (2007: 194) an, dass mehrteilige Prädikate, welche von der Sprachgemeinschaft als morphologische Gebilde gedeutet werden, ursprünglich auf syntaktische Bestandteile zurückzuführen seien. Diese Entwicklungstendenz vom Lexikalischen zum Grammatischen lässt sich mittels des Prozesses der Grammatikalisierung begründen (Nübling 2006: 222). Hierbei wandeln sich nach Nübling lexikalische Einheiten zu grammatischen Wörtern, wie es der Übergang von Vollverben zu Nicht-Vollverben illustriert. Dies verdeutliche die Möglichkeit, im Umkehrschluss alle Hilfsverben ebenso als alleinige Prädikate im Satz gebrauchen zu können (1), vgl. Welke (2007: 197). (1) a. Ich möchte (Hilfsverb) ins Theater gehen. Ich möchte (Vollverb) den Kaffee. b. Sie ist müde. Sie ist gerne mit ihr zusammen. c. Das Thema zur Sprache bringen. Sie bringt ihr den Tee. Ebenso verhält es sich mit Funktionsverben (1c), welche wie Vollverben aussehen, jedoch ihre ursprüngliche lexikalische Bedeutung verloren haben und zu einem Hilfsverb degradiert wurden, vgl. Musan (2008: 43). Das Funktionsverb bildet gemeinsam mit einem nominalen Bestandteil, welcher ebenso ursprünglich eigenständiges Satzglied war, das komplexe Prädikat, welches als Funktionsverbgefüge (FVG) bezeichnet wird. Diese mehrteilige Struktur eines Funktionsverbgefüges würde originär aus einzelnen Satzgliedern (einfaches Prädikat + Direktivum, einfaches Prädikat + statisches Lokal, einfaches Prädikat + Akkusativobjekt) konstruiert werden, vgl. Welke (2007: 215). Jenes verdeutlicht die Problematik, funktionsverbverdächtige Gebilde zum einen als komplexe Prädikate und zum anderen als syntaktische Konstruktionen deuten zu können. Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

Neues Buch Booklooker.de
buecher.de GmbH & Co. KG
Versandkosten:Versandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Funktionsverbgefuge - Babette Treptow
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Babette Treptow:
Funktionsverbgefuge - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783640670987

Paperback, [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur deutsche Sprache und Linguistik), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung In verschiedensten Grammatiken, wie der Deutschen Grammatik von Helbig/ Buscha (2001: 44f.), werden die Verben zunachst in Vollverben, welche die alleinigen Pradikatsbilder des Satzes darstellen, und Nicht-Vollverben unterschieden. Letztere sind lediglich als Elemente mehrteiliger Strukturen zu verstehen. Zu den Nicht-Vollverben zahlen nach Helbig/Buscha u.a. Modalverben, Kopulaverben und Funktionsverben, welche gemeinsam mit anderen sprachlichen Einheiten komplexe Pradikate erzeugen. Diesbezuglich merkt Welke (2007: 194) an, dass mehrteilige Pradikate, welche von der Sprachgemeinschaft als morphologische Gebilde gedeutet werden, ursprunglich auf syntaktische Bestandteile zuruckzufuhren seien. Diese Entwicklungstendenz vom Lexikalischen zum Grammatischen lasst sich mittels des Prozesses der Grammatikalisierung begrunden (Nubling 2006: 222). Hierbei wandeln sich nach Nubling lexikalische Einheiten zu grammatischen Wortern, wie es der Ubergang von Vollverben zu Nicht-Vollverben illustriert. Dies verdeutliche die Moglichkeit, im Umkehrschluss alle Hilfsverben ebenso als alleinige Pradikate im Satz gebrauchen zu konnen (1), vgl. Welke (2007: 197). (1) a. Ich mochte (Hilfsverb) ins Theater gehen. Ich mochte (Vollverb) den Kaffee. b. Sie ist mude. Sie ist gerne mit ihr zusammen. c. Das Thema zur Sprache bringen. Sie bringt ihr den Tee. Ebenso verhalt es sich mit Funktionsverben (1c), welche wie Vollverben aussehen, jedoch ihre ursprungliche lexikalische Bedeutung verloren haben und zu einem Hilfsverb degradiert wurden, vgl. Musan (2008: 43). Das Funktionsverb bildet gemeinsam mit einem nominalen Bestandteil, welcher ebenso ursprunglich eigenstandiges Satzglied war, das komplexe Pradikat, welches als Funktionsverbgefuge (FVG), Language: Reference & General

Neues Buch Bookdepository.com
Versandkosten:Versandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Funktionsverbgefüge - Babette Treptow
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Babette Treptow:
Funktionsverbgefüge - Taschenbuch

2010, ISBN: 3640670981

Paperback, [EAN: 9783640670987], GRIN Publishing, GRIN Publishing, Book, [PU: GRIN Publishing], 2010-08-01, GRIN Publishing, Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Humboldt-Univers...., 275096, Literary Theory & Movements, 275068, History & Criticism, 275389, Poetry, Drama & Criticism, 1025612, Subjects, 266239, Books, 277027, Language, 277029, Braille & Sign Language, 277030, Communication, 277032, Grammar, Structure & Syntax, 277033, Handwriting, 277042, Literacy, 277051, Readers, 277052, Reading Skills, 277053, Reference, 277063, Slang & Jargon, 277065, Speech, 277068, Translation & Interpretation, 277069, Vocabulary, 59, Reference, 1025612, Subjects, 266239, Books

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Amazon.co.uk
ShineWood
Gebraucht Versandkosten:Europa Zone 1: GBP 5,48 pro Produkt.. Usually dispatched within 1-2 business days (EUR 4.80)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Funktionsverbgefüge - Babette Treptow
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Babette Treptow:
Funktionsverbgefüge - neues Buch

ISBN: 9783640670987

ID: 1084168042_nw

Livre, [PU: Grin-Verlag, München]

Neues Buch Priceminister.com
Priceminister
Versandkosten:France (EUR 2.99)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.

Details zum Buch
Funktionsverbgefüge

1 EinleitungIn verschiedensten Grammatiken, wie der Deutschen Grammatik von Helbig/ Buscha (2001: 44f.), werden die Verben zunächst in Vollverben, welche die alleinigen Prädikatsbilder des Satzes darstellen, und Nicht-Vollverben unterschieden. Letztere sind lediglich als Elemente mehrteiliger Strukturen zu verstehen. Zu den Nicht-Vollverben zählen nach Helbig/Buscha u.a. Modalverben, Kopulaverben und Funktionsverben, welche gemeinsam mit anderen sprachlichen Einheiten komplexe Prädikate erzeugen. Diesbezüglich merkt Welke (2007: 194) an, dass mehrteilige Prädikate, welche von der Sprachgemeinschaft als morphologische Gebilde gedeutet werden, ursprünglich auf syntaktische Bestandteile zurückzuführen seien. Diese Entwicklungstendenz vom Lexikalischen zum Grammatischen lässt sich mittels des Prozesses der Grammatikalisierung begründen (Nübling 2006: 222). Hierbei wandeln sich nach Nübling lexikalische Einheiten zu grammatischen Wörtern, wie es der Übergang von Vollverben zu Nicht-Vollverben illustriert. Dies verdeutliche die Möglichkeit, im Umkehrschluss alle Hilfsverben ebenso als alleinige Prädikate im Satz gebrauchen zu können (1), vgl. Welke (2007: 197).(1) a. Ich möchte (Hilfsverb) ins Theater gehen. Ich möchte (Vollverb) den Kaffee. b. Sie ist müde. Sie ist gerne mit ihr zusammen. c. Das Thema zur Sprache bringen. Sie bringt ihr den Tee.Ebenso verhält es sich mit Funktionsverben (1c), welche wie Vollverben aussehen, jedoch ihre ursprüngliche lexikalische Bedeutung verloren haben und zu einem Hilfsverb degradiert wurden, vgl. Musan (2008: 43). Das Funktionsverb bildet gemeinsam mit einem nominalen Bestandteil, welcher ebenso ursprünglich eigenständiges Satzglied war, das komplexe Prädikat, welches als Funktionsverbgefüge (FVG) bezeichnet wird. Diese mehrteilige Struktur eines Funktionsverbgefüges würde originär aus einzelnen Satzgliedern (einfaches Prädikat + Direktivum, einfaches Prädikat + statisches Lokal, einfaches Prädikat + Akkusativobjekt) konstruiert werden, vgl. Welke (2007: 215). Jenes verdeutlicht die Problematik, funktionsverbverdächtige Gebilde zum einen als komplexe Prädikate und zum anderen als syntaktische Konstruktionen deuten zu können.

Detailangaben zum Buch - Funktionsverbgefüge


EAN (ISBN-13): 9783640670987
ISBN (ISBN-10): 3640670981
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
40 Seiten
Gewicht: 0,070 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 12.01.2012 17:23:47
Buch zuletzt gefunden am 05.09.2017 15:48:42
ISBN/EAN: 9783640670987

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-67098-1, 978-3-640-67098-7


< zum Archiv...
Benachbarte Bücher