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Facetten literarischer Zorndarstellungen: Analysen ausgewählter Texte der mittelalterlichen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts unter Berücksichtigung der Gattungsfrage [Gebundene Ausgabe] Thorsten W. D. Martini (Autor) - Thorsten W. D. Martini (Autor)
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Thorsten W. D. Martini (Autor):
Facetten literarischer Zorndarstellungen: Analysen ausgewählter Texte der mittelalterlichen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts unter Berücksichtigung der Gattungsfrage [Gebundene Ausgabe] Thorsten W. D. Martini (Autor) - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783825355982

Gebundene Ausgabe, ID: 562995239

Rowohlt Verlag Gmbh, 1968. Leinen. Tucholsky, Kurt (Pseud. Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser), *9.1.1890 Berlin, †21.12.1935 Hindås (Schweden) (Freitod). T., Sohn eines Kaufmanns, studierte Jura in Berlin, Genf und Jena (Promotion 1914). Im 1.Weltkrieg war er 3 Jahre eingezogen. 1918-24 lebte er in Berlin, dann für 5 Jahre in Paris, ab 1929 in Schweden, von wo aus er bis 1934 noch ausgedehnte Reisen unternahm. Da er aber als Emigrant nur einen auf 6 Monate befristeten Ausländerpaß hatte, konnte der von den Nazis Ausgebürgerte ab 1934 seinen Wohnsitz kaum noch verlassen, materielle Probleme und eine chronische Siebbeinvereiterung machten ihn zunehmend depressiver, 1935 nahm er sich das Leben. Ab 1911 hat T. kontinuierlich kultur- und zeitkritische Glossen, satirische Gedichte und Theaterrezensionen veröffentlicht, zunächst vorwiegend im sozialdemokratischen "Vorwärts", dann häufig auch in der 1905 von S. Jacobsohn gegründeten "Schaubühne" (ab 1918 "Weltbühne"). Schon die ersten Artikel gegen Militarismus, Chauvinismus und reaktionäres Spießertum zeigen T.s Begabung für polemische Zuspitzung. Nach dem Ende des 1.Weltkriegs nimmt er in Berlin seine kulturkritische Tätigkeit wieder auf, in der "Weltbühne" erscheinen oft mehrere Artikel in einem Heft, weshalb er sich verschiedene Pseudonyme zulegt. Der Tenor seiner Beiträge wird zunehmend schärfer, er attackiert die rechtslastige Justiz der Weimarer Republik, polemisiert gegen die Dolchstoßlegende und verfaßt antimilitaristische Gedichte, z.B. das Gebet nach dem Schlachten. Auch als Literaturkritiker tritt er hervor; seine unorthodoxen, temperamentvollen Rezensionen zeichnen sich durch eigenwillige Subjektivität aus. Eine Weile tendiert er auf Grund seiner politischen Überzeugungen zur USPD. Aus Enttäuschung über das Versagen der "flauen Republik" verläßt er Deutschland und lebt ab 1924 in Paris. Auch hier setzt er seine publizistische Tätigkeit mit unverminderter Energie fort. Er publiziert in ungefähr 100 Zeitungen und Zeitschriften, bevorzugtes Forum bleibt die "Weltbühne". Nach dem Tod von Jacobsohn übernimmt T. für kurze Zeit die Leitung dieses wohl wichtigsten Kampfblattes der intellektuellen Linken und übergibt sie dann Carl v. Ossietzky (der später im KZ ermordet wurde). Sehr früh und voll von Pessimismus diagnostiziert er die Gefahren des Nationalsozialismus, dessen schärfster publizistischer Gegner T. wird. Daneben veröffentlicht er Agitationslyrik, die durchsetzt ist von sozialer Anklage, aber auch witzige Chansons, in denen er die Banalität des Spießbürgertums aufs Korn nimmt. T. wird damit zu einem der wichtigsten Autoren des kritischen Kabaretts der 20er Jahre. Geradezu glänzend sind seine Berichte über die z.T. aberwitzigen Urteile der Weimarer Justiz. - T. bedient sich häufig der Rollenprosa (oft im Berliner Jargon), um Militärs, Nationalisten und Kleinbürgermentalität zu entlarven. Die durch fingierten Immediatbericht erzielte Spontaneität seiner Glossen kontrastiert mit den ironisch zugespitzten Bonmots, die die Quintessenz aus diesen satirischen "Fallstudien" ziehen. T. hat als sensibler Wortkünstler, eleganter Stilist, virtuoser Polemiker so leicht keinen ebenbürtigen Konkurrenten im deutschen Sprachraum. - 1931 veröffentlicht er den heiter-verspielten Roman Schloß Gripsholm, der mit viel Charme, bisweilen aber auch mit forciertem Understatement eine ungewöhnliche Liebesaffäre beschreibt und nicht frei ist von Sentimentalitäten. - Ab 1932 veröffentlicht T. keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit "ein aufgehörter Deutscher" und "ein aufgehörter Schriftsteller". Die erst lange nach seinem Freitod aufgefundenen Briefe aus dem Schweigen und seine Q-Tagebücher geben indes zu erkennen, daß in den drei letzten Lebensjahren seine geistige Aktivität - trotz der quälenden Krankheit - nicht erlahmt war. Vor allem in den Q-Tagebüchern finden sich scharfsinnige politische Analysen und Prophetien, voll von Zorn und Degout, voll Empörung aber auch über die Appeasement-Politik der Westmächte. Witzsprühende Sentenzen wechseln ab mit flapsig-resignierten Klagen über "den großen Knacks" seines Lebens: die Einsicht in die Vergeblichkeit seiner politischen Aufklärungsarbeit und die seiner Mitstreiter. Diese beiden Nachlasspublikationen gehören nicht nur als Zeitdokument, sondern auch als Dokument der Trauer eines enttäuschten Moralisten zu den wichtigsten Werken der deutschen Exilliteratur., Rowohlt Verlag Gmbh, 1968, Deutscher Bücherbund, 1973. Leinen. kleiner Einriss am Schutzumschlag, Buchschnitt etwas verschmutzt, innen wie neu! Die Jacht eines deutschen Bankiers fliegt in die Luft. Robert Lucas, Angestellter der Gesellschaft, bei der die Jacht versichert war, wird losgeschickt, um Licht in das Dunkel dieser Katastrophe zu bringen. Damit bereits ist sein Schicksal ebenso vorgezeichnet wie das der jungen Malerin Angela Delpierre, der Lucas in Cannes begegnet. Rätselhaftes und Unheimliches, aber auch das Wunder der übermächtigen Liebe zweier Menschen geschieht in der paradiesisch schönen Landschaft der Côte d'Azur: zwei Liebende und ein halbes Dutzend der Mächtigsten dieser Erde sind verstrickt in ein Netzwerk von Leidenschaft und Verbrechen, aus dem es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Klappentext: Die Antwort kennt nur der Wind - dieses immer wiederkehrende Liedthema spielt eine große Rolle im Leben eines Mannes namens Robert Lucas, der gleich zu Beginn erschossen wird und nun endlich - so will es die erzählerische Fantasie des Autors - Zeit hat, all das Unfaßbare, das er erlebte, niederzuschreiben. Voll Zorn stellt er Fragen, die jeden von uns bewegen: Wieso kommt es zu Währungskrisen? Warum werden die Kleinen immer ärmer und die ganz Reichen immer noch reicher?" Doch auch das zweite Thema dieses Buches können viele nachvollziehen: Robert Lucas, gefangen in einer alltäglichen Ehe, lernt die große Liebe kennen, findet die Geborgenheit, die er nach einem Leben voll Arbeit und Unrast ersehnt Erfüllt von dieser Liebe muss er aber zugleich einen gefährlichen Auftrag lösen: Er ist beauftragt, die monströsen Machenschaften einer durch kein Gesetz zu fassenden internationalen Kamarilla von Weiße-Kragen-Verbrechern zu enthüllen. Er jagt und wird gejagt und ist verstrickt in ein Netz aus Leidenschaft und Verbrechen, aus dem es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Über den Autor Johannes M. Simmel, geb. 1924 als Sohn eines jüdischen Chemikers und einer Lektorin in Wien, verbrachte seine Kindheit in Wien und England. Nach seiner Ausbildung zum Chemie-Ingenieur war er ab 1943 als Heilmitteltechniker tätig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Dolmetscher für die amerikanische Militärregierung in seinem Land. Seit 1948 war er als Journalist tätig, schrieb Drehbücher, Reportagen und Serien. Seit 1963 arbeitete Simmel als freier Schriftsteller und lebte in München oder Frankreich. Der große Wurf gelang ihm 1960 mit dem Romantitel 'Es muss nicht immer Kaviar sein' und dem Bühnenstück 'Der Schulfreund'. Es folgten regelmäßige Veröffentlichungen von Romanen, von denen viele zum Erfolg wurden. Der Literaturbetrieb stufte Simmels Romane teilweise noch als Trivialliteratur ein. Die Kritik an seinen Werken betraf die literarische Ästhetik, aber nicht die Inhalte. Seine Themen waren unter anderem Neonazismus, Umweltverschmutzung, Undurchschaubarkeit der Geheimdienste oder Drogenhandel. Im März 2005 bekam der österreichische Schriftsteller das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. eit dem Jahr 1983 lebte der Autor im schweizerischen Zug, wo er am 1. Januar 2009 im Alter von 84 Jahren verstarb., Deutscher Bund, 1973, 301 s. Troias Erbauung; Der Raub der Helena; Botschaft der Griechen an Priamos; Die Griechen vor Troia; Ausbruch des Kampfes; Taten des Achilleus und Aias; Chryses, Apollon und der Zorn des Achilleus; Paris und Menelaos; Hektor und Aias im Zweikampf; Kampf um die Schiffe; Tod des Patroklos; Achilleus und Agamemnon versöhnt; Schlacht der Götter und Menschen; Achilleus und Hektor vor der Toren; Der Tod Hektors; Priamos bei Achilleus; Penthesileia; Der Tod des Achilleus; Penthesileia; Der Tod des Achilleus; Der Tod des Großen Aias; Das hölzerne Pferd; Die Zerstörung TroiasGustav (Benjamin) Schwab, geboren 1792 in Stuttgart, dort gestorben 1850. Als Sohn eines Professors und Geheimen Hofrats wuchs Schwab in der christlich-humanistischen Atmosphäre des schwäbischen Bildungsbürgertums auf. Nach dem Besuch des Stuttgarter Gymnasiums studierte er 1809-1814 in Tübingen zwei Jahre Philologie und Philosophie, dann Theologie am Evangelischen Stift. 1847 erhielt er von der Universität Tübingen die Ehrendoktorwürde der Theologie. Es ist Gustav Schwabs Verdienst, die verstreut überlieferten Sagen des klassischen Altertums gesammelt und 1838 bis 1840 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben, Levy & Müller, 1930, Bertelsmann, 1986. Hardcover. Autorenporträt Gerhard Konzelmann, geboren 1932, studierte in Tübingen und Besancon, bevor er seine Fernsehkarriere 1956 begann. 1967 wurde er Arabien-Korrespondent der ARD und zum anerkannten Fachmann für Politik und Religion des Nahen Ostens. Er erhielt mehrere Fernsehpreise und zwei Klassen des Bundesverdienstkreuzes. Gerhard Konzelmann schrieb zahlreiche Bücher. Konzelmann analysiert treffend, wie Verzweiflung über die Ohnmacht, eine gerechte Lösung der Konflikte in Nahost zu finden, Gewalttaten immer häufiger werden lässt. Keine Nachrichtensendung, keine Tageszeitung ohne neue Schreckensmeldungen aus dem Nahen Osten - Sprengstoffanschläge, Geiselnahmen, neue militärische Aktionen! Gerhard Konzelmann macht in dieser neuen, hochinteressanten Studie deutlich, wie eng Gegenwart und Vergangenheit in Arabien verwoben sind. Seit dem Niedergang Arabiens um 900 haben sich die islamischen Völker immer mehr entzweit. Das Eingreifen Europas, die Auseinandersetzung mit Israel, die eigensüchtige Politik der arabischen Länder lassen den Traum von der Einheit der Araber als unerfüllbar erscheinen. Konzelmann zeigt in dieser brisanten Studie die Verbindungen von Geschichte und Gegenwart auf und verdeutlicht, wie der islamische Glaube die Basis des Handelns wurde. Rezension: Gerhard Konzelmann macht in dieser neuen, hochinteressanten Studie deutlich, wie eng Gegenwart und Vergangenheit in Arabien verwoben sind und wie untrennbar - und für den säkularisierten Menschen des Abendlandes unverständlich - die Verbindung von Religion und Politik ist. Er legt auch dar, dass für Millionen von Moslems der islamische Glaube die Ideologie des Handelns sein soll und dass für die Erreichung dieses Ideals Massen bereit sind, zu "Märtyrern" und Mördern zu werden: Keine Nachrichtensendung, keine Tageszeitung ohne neue Schreckensmeldungen aus dem Nahen Osten - Sprengstoffanschläge, Geiselnahmen, neue militärische Aktionen! Ursache der Gewalttaten sind Verzweiflung und Wut über die Ohnmacht, eine gerechte Lösung für die Nahostkonflikte zu finden. Die Araber meinen, die europäischen Industrienationen seien am Schwelbrand dieser Konflikte interessiert, weil er ihren wirtschaftlichen und politischen Interessen nütze. Dafür sollen die Europäer büßen. Radikale schiitische Libanesen, Libyer und Palästinenser sind sich in dieser Zielsetzung einig. Enttäuschung über die Europäer ist gepaart mit hilflosem Zorn über die eigene Kraftlosigkeit im Versuch die Konflikte zu bewältigen. Die Vision von der Einheit der Araber, vom gemeinsamen Staat für 130 Millionen Araber, hat sich als unerfüllbarer Traum erwiesen. Der Verwirklichung steht die eigensüchtige Politik der Mächtigen bislang eigenständiger arabischer Regionen entgegen: Geleitet werden diese Mächtigen von Ansprüchen, die in der Geschichte wurzeln. Politisch brisant sind immer noch die Ereignisse, die Arabien kurz nach dem Tod des Propheten Mohammed im Jahre 632 erschüttert haben. Bedeutungsvoll für die Gegenwart ist der Streit, der zwischen Kalifengeschlechtern aus Damaskus und Bagdad ausgefochten wurde. Verständnis der Arabischen Welt in unsrer Zeit ist nur möglich durch Kenntnis der arabischen Geschichte und des Islam., Bertelsmann, 1986, Ullstein Taschenbuch Verlag, 1995. Taschenbuch. wie neu! Der Publizist Klaus Rainer Röhl, Gründer und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift konkret und Ex-Ehemann von Ulrike Meinhof, rechnet in seinem Buch Linke Lebenslügen schonungslos mit der 68er-Bewegung ab. Es ist auch eine Abrechnung mit seiner eigenen Vergangenheit. Röhl, der in den 60er-Jahren der APO und der antiautoritären Bewegung in Deutschland journalistisch den Weg bereitet hatte, wandte sich unter dem Eindruck des RAF-Terrors von der Bewegung ab. Den endgültigen Bruch mit "jeder Form der sozialistischen/kommunistischen Heilslehre" vollzog er 1986. Heute richtet sich sein Zorn gegen den Mythos 68 und alles, was die Bewegung hervorgebracht hat: "Verirrungen und Verwirrungen, Schaden, Defizite und Defekte, individuell für jeden einzelnen und für die Gesellschaft als Ganzes." Röhls Botschaft ist klar: Gegen die Meinungsführerschaft der Achtundsechziger und ihrer linksliberalen Helfershelfer. Es war daher nur konsequent, dass die Originalausgabe von Linke Lebenslügen 1994 in der Reihe Ullstein Report erschien, die auch prominenten Vertretern der so genannten Neuen Rechten wie Rainer Zitelmann, Heimo Schwilk und Ulrich Schacht ein publizistisches Forum bot. Autoren, die wie Röhl angetreten waren, die kulturelle Hegemonie der Linken in der Bundesrepublik zu brechen. Dass Linke Lebenslügen nun sieben Jahre später in leicht veränderter Fassung wieder erscheint, hat einen konkreten Anlass: die Debatte um die Jugendsünden unseres Außenministers und um das Gewaltverständnis der Achtundsechziger. Es war Röhls Tochter Bettina, die diese Debatte ausgelöst hatte, und die daraufhin in vielen Medien als eine traumatisierte, von Rachegelüsten gegen ihre Mutter, Ulrike Meinhof, geleitete Frau dargestellt wurde. Linke Lebenslügen ist also mehr als nur eine polemische Abrechnung mit den Alt-Achtundsechzigern. Es ist der Versuch einer Ehrenrettung für Bettina Röhl, die ihr Vater als ein Opfer eben jener linksliberalen Meinungsmacher begreift, gegen die er bereits 1994 angeschrieben hat. Dr. Klaus Rainer Röhl, geboren 1928 in Danzig, war Herausgeber der führenden linken Zeitschrift "Konkret". Von einem Pargeigänger der Kommunisten, von denen er sich schon 1964 trennte, entwickelte sich Röhl zu einem engagierten Kritiker der so genannten 68er und ihrer Nachwirkungen. Er promovierte bei Ernst Nolte und zählt sich heute zu den Demokratischen Rechten., Ullstein Taschenbuch Verlag, 1995, Kindler, 1977. Leinen. "Ich bin jung und reich und gebildet; und ich bin unglücklich, neurotisch und allein. Ich stamme aus einer der allerbesten Familien des rechten Zürichseeufers, das man auch die Goldküste nennt. Ich bin bürgerlich erzogen worden und mein ganzes Leben lang brav gewesen. Meine Familie ist ziemlich degeneriert, und ich bin vermutlich auch ziemlich erblich belastet und milieugeschädigt. Natürlich habe ich auch Krebs, was aus dem vorher Gesagten eigentlich selbstverständlich hervorgeht." Mit diesen Sätzen beginnt der junge Schweizer Autor, der sich selbst den Na-men Fritz Zorn gibt, seine Aufzeichnungen, in denen er über sich, seine Herkunft und seine Krebserkrankung berichtet. Schwere Depressionen und tiefe Traurigkeit hatten den dreißigjährigen Millionärssohn und Gymnasiallehrer veranlasst, psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Während seiner Behandlung erfuhr er, dass er an Krebs litt. Die Krankheit wird zum auslösenden Moment der Selbsterfahrung, einer rücksichtslosen Betrachtung des eigenen ungelebten Lebens. In seinem Krebs sieht Zorn nur die somatische Form seiner Neurose, die ihren Ursprung im Elternhaus am Zürichsee hat; in dieser gespenstigen Familie, in der man Berührungen vermeidet, jede Herausforderung von Realität unter der Magie des Rituals versteckt, jeden Anflug von Sexualität mit dem Begriff der Anständigkeit vertreibt. "Man kann eine Kindheit haben, ohne Kind zu sein; eine Jugend, ohne jung zu sein; erwachsen werden ohne Gegenwart", schreibt Adolf Muschg in seinem Vorwort zu diesem Buch. Erst die physischen Qualen der Krebserkrankung durchbrechen den Schutzschild der "Unempfindlichkeit der Seele", erst der drohende Tod erweckt den Widerstand - gegen die Krankheit, gegen die familiäre und soziale Herkunft, gegen das Nichtlebendürfen. Zorn hat die Veröffentlichung seiner Aufzeichnungen nicht mehr erlebt, er starb 1976 - 32 Jahre alt - an Krebs. Mars - das Zeugnis eines Todkranken - übt erbitterte Kritik am falschen Ideal und Lebensstil einer Klasse und erregte weltweites Aufsehen. Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg, der das Manuskript entdeckte und dem Verleger anbot, schreibt in seinem Vorwort in sehr persönlicher Weise über die Entstehung des Buches und seinen Autor. mit leichten Gebrauchsspuren, fast wie neu!, Kindler, 1977, St. Katharinen, Scripta Mercaturae, 1987. . (9), 493 S., (1) Portr., gr.okt., Ln. . -- Einbandtitel: Festschrift Karl Erich Born. --1. Wirtschaftliches Handeln in der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Hermann Kellenbenz: Die Tasso-Taxis als Bankiers: Das Beispiel des Mafeo. W. O. Henderson: Vorgeschichte zur deutschen Kolonisation. Eckart Schremmer: Zünftige und nicht-zünftige Gewerbetreibende in der Markgrafschaft Baden-Durlach im Jahre 1767. 2. Aspekte deutscher Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhundert. Gert Kollmer: Die Finanzierung von Investitionen in der württembergischen Textilindustrie 1830-1919. Wolfgang Zorn: Deutsches Arbeiterleben um 1850 im Blickfeld des französischen Sozialpolitikers Le Play. Hansjoachim Henning: Staatsmacht und Arbeitskampf. Die Haltung der preußischen Innenverwaltung zum Militäreinsatz während der Bergarbeiterausstände 1889-1912. Karl Heinrich Kaufhold: Erwerbstätigkeit und soziale Schlichtung im Deutschen Reich um 1900. Quantitative Aspekte nach den Berufszählungen von 1895 und 1907. 3. Wirtschaftspolitische Probleme des 20. Jahrhunderts. Wolfram Fischer: Angst und Hoffnung als Bremse und Triebkraft wirtschaftlicher Entwicklung. Gerold Ambrosius: Sektorale Strukturen europäischer Volkswirtschaften im 20. Jahrhundert: überindustrialisiert und rückständig? Knut Borchardt: "Das hat historische Gründe" - Zu Determinanten der Struktur des deutschen Kreditwesens unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Sparkassen. Friedrich Zunkel: Die Stellung der Freien Gewerkschaften zur Beschäftigung ausländischer Arbeiter im Deutschen Reich vor und während des Ersten Weltkrieges. Harald Winkel: Daswürttembergische Notgeld (1914-1924). Carl-Ludwig Holtfrerich: Vom sozialpolitischen Aufbruch zur sozialen Demontage. Die Weimarer Republik und die Weltwirtschaftskrise. Richard H. Tilly: Bemerkungen zur Kontroverse über die Wirtschaftskrise der Weimarer Republik. Dieter Lindenlaub: Die Weltwirtschaftskrise in Deutschland: die gesamtwirtschaftliche, die einzelwirtschaftliche und die internationale Perspektive. Eckard Wandel: Der Aufstieg der Vereinigten Staaten zur industriellen Führungsmacht. Willi A. Boelcke: Wirtschaftspolitische Weichenstellungen im anderen Teil Deutschlands nach Kriegsende. Schriftenverzeichnis Karl Erich Born.. ISBN: 3922661327 ., St. Katharinen, Scripta Mercaturae, 1987., Berlin: Akadermie Der Künste. Sehr guter Zustand mit nur geringen Gebracuhsspuren. Private Widmung auf dem Vorsatzblatt. / Excellent condition with only very minor signs of external wear.. Berlin, Akadermie Der Künste, 1972. 22cm x 22cm. 92 nn. Seiten mit zahlreichen, teils farbigen Illustrationen. Original Paperback. Sehr guter Zustand mit nur geringen Gebracuhsspuren. Private Widmung auf dem Vorsatzblatt. / Excellent condition with only very minor signs of external wear. Salomo Friedlaender (Namensvarianten: Salomon; Friedländer; Pseudonym: Mynona; * 4. Mai 1871 in Gollantsch bei Posen; † 9. September 1946 in Paris) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller und war vor allem in der literarischen Avantgarde aktiv. Friedlaender stammte aus einer wohlsituierten Arztfamilie. Mit 23 Jahren begann er an der Universität München Medizin zu studieren, wechselte aber bald zur Zahnmedizin, die er in Berlin studierte. Dort gab er 1896 die Medizin zugunsten der Philosophie auf. Im darauffolgenden Jahr wechselte Friedlaender an die Universität Jena um Archäologie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte zu studieren. Dieses Studium beendete er 1902 erfolgreich mit der Promotion über Arthur Schopenhauer und Immanuel Kant. Seit 1899 fanden Begegnungen mit dem Essener Philosophen Ernst Marcus statt, dessen wichtigster Schüler er wurde. Ab 1906 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin, wo er Freundschaften u.a. mit Martin Buber, Alfred Kubin, Gustav Landauer, Else Lasker-Schüler, Samuel Lublinski, Erich Mühsam, Ludwig Rubiner, Paul van Ostaijen und Herwarth Walden schloss. Daneben verkehrte er mit Raoul Hausmann, Hannah Höch, Ludwig Meidner und Paul Scheerbart. Unter dem Pseudonym Mynona ("Anonym" rückwärts gelesen) debütierte Friedlaender in expressionistischen Zeitschriften, wie Der Sturm, Die Aktion, der Jugend oder den Weißen Blättern. 1919 gründete er zusammen mit Anselm Ruest ebenfalls in Berlin den Stirner-Bund und die nach Stirners Hauptwerk Der Einzige und sein Eigentum benannte Zeitschrift Der Einzige. Die Texte Friedlaenders kombinieren expressionistische und dadaistische Elemente mit den Formen der Groteske und Parodie, wodurch er der literarischen Avantgarde neue Impulse verlieh. Viele seiner Texte beinhalten überdies scharfzüngige Gesellschaftskritik. Er selbst sah sich als eine Synthese von Immanuel Kant und Charlie Chaplin. In Graue Magie (1922) geht es um die "heraufgrauende Magie der Zukunft", die weder Gott (Weiß) noch Teufel (Schwarz) nötig hat, ein Verschieben von Gedanken. Die Magie der Vernunft soll das Leben zum Besseren wenden. Was hier geheimnisvoll verpackt wird, erinnert an die Äthertheorie Kants und die Theorie der natürlichen Magie Ernst Marcus'. Sie werden vorgestellt in einer Mischung aus Science-fiction, Groteske, Märchen und Krimi. Der "Berliner Nachschlüsselroman" (Untertitel) spielt im Alltag der Weimarer Republik und macht bekannte Persönlichkeiten der Zwanziger Jahre, wie Hinrichsen (Hellseher Hanussen) oder Kassandrus (Geschichtsphilosoph Oswald Spengler) zu Romanfiguren. Humorige Helden dieses Buches sind der Philosoph Sucram (Marcus) und sein Gegenspieler Morvitius, der Verbrecher, der immer davonkommt. Sie verkörpern die (vergebliche ?) Suche nach einer verbindenden Moral in einer neuen Welt. Damit verwebt der Roman technische Aspekte seiner Entstehungszeit, wie den industriellen Aufbruch, den frühen Film, Radio und Telefon. Er bietet eine (von heute gesehen) realitätsnahe Zukunftsschau, in der bereits Skepsis gegenüber dem Industriezeitalter anklingt. Graue Magie bietet weise-skurrile Texte. 1929 sah sich „Mynona“ durch den Erfolg von Erich Maria Remarques Kriegsroman Im Westen nichts Neues dazu bemüßigt, das Vorleben des berühmt gewordenen Autors unter die Lupe zu nehmen. Mit dem Buch Hat Erich Maria Remarque wirklich gelebt? zog er sich jedoch den geballten Zorn eines Kurt Tucholsky zu. Dieser rügte Friedlaender für diese Pseudo-Demaskierung Remarques scharf: Die spezifisch deutsche Widerwärtigkeit, die die Luft unserer Politik so verpestet, weht durch dieses Buch Mynonas. Hierzulande werden Einwände damit erwidert, daß man sagt: der Einwendende habe einen roten Bart und eine verstopfte Schwiegermutter. Statt Breitscheid und Hilferding als geistige Typen zu verhöhnen und zu bekämpfen, wird argumentiert: „Und dann hat sich Breitscheid im Jahre 1897 eine Goldplombe machen lassen, aber nur für Amalgam bezahlt!“ Anathema sit. (Ignaz Wrobel: "Hat Mynona wirklich gelebt?", in: Die Weltbühne, 31. Dezember 1929, S. 15f.) Tucholsky lehnte es anschließend ab, eine Replik Friedlaenders in der Weltbühne abzudrucken. Dieser erinnerte sich wenige Jahre später wie folgt an die Episode: Selbstverständlich hatte ich dadurch 'viel Ehr', nämlich 'viel Feind'. Ein damals berühmter Journalist, der später durch Selbstmord endete, mordete mich in seiner 'Weltbühne'. Wie die gebildete Welt nun einmal ist, gab sie mich ihm preis. (Ich (1871-1936) : Autobiographische Skizze (aus dem Nachlass), Bielefeld 2003, S. 90f.) Wenige Wochen nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten emigrierte Friedlaender nach Paris. Dort starb er verarmt im Alter von 75 Jahren am 9. September 1946. Der Nachlass Friedlaenders befindet sich in der Akademie der Künste in Berlin. Nachlassverwalter und Rechteinhaber ist Hartmut Geerken, der auch die „Gesammelten Schriften“ Friedlaenders herausgibt. (Wikipedia), Akadermie Der K, Stuttgart, Steiner, 1997. . XXVI 525; XVIII 608 S., 2 Bde., gr.okt., Ln., min. Lagersp. . I. Tabula gratulatoria. Zum Geleit. Schriftenverzeichnis. Wolfgang Zorn: Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen der Eurasischen Alten Welt vor der "Europäisierung": Gemeinsamkeiten und Alternativen. Christoph Bartels: Strukturwandel in Montanbetrieben des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Abhängigkeit von Lagerstättenstrukturen und Technologie. Ekkehard Westermann: Die neue Schmelz- und Saigerhütte zu Mornshausen bei Gladenbach in Hessen 1563/65. Momentaufnahmen aus Planung, Bau und erstem Betrieb. Reinhard Hildebrandt: Unternehmensstrukturen im Wandel. Familien- und Kapitalgesellschaften vom 15. bis 17. Jahrhundert. Harald Witthöft: Johannes Kepler über Messen und Wiegen - metrologische Aspekte einer geistigen und materiellen Kultur in Zeiten des Wandels (1605-1627). Hans-Jürgen Gerhard: Neue Erkenntnisse zum Münzvergleich von Zinna. Wandlungen in der Währungsstruktur des Reiches in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Elisabeth Harder-Gersdorff: Eisenwaren aus der Grafschaft Mark auf dem Weg zu den Märkten des Ostseeraums: Struktur der Vertriebs- und Verkehrsformen des Hauses Harkort im 18. Jahrhundert. Friedrich-Wilhelm Henning: Ländliche Sozialstruktur und soziale Mobilität im Mittelalter. Karlheinz Blaschke: Menge und Gliederung in der Bevölkerungsentwicklung Sachsens: Eine Langzeitbeobachtung vom 10. bis zum 20. Jahrhundert. Peter Blickle: Arbeit als Politikum an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Peter Baumgart: Vergleichende Aspekte der habsburgischen undfriderizianischen Bauernschutzpolitik in Schlesien (ca. 1742-1790). Rainer Elkar: Feder, Tinte und Papier - ungebrauchte Werkzeuge im alten Handwerk? Toni Pierenkemper: Zur ländlichen Sozialstruktur Preußens an der Wende zum 19. Jahrhundert. Jürgen Schlumbohm: "Verheiratete und Unverheiratete, Inländerin und Ausländerin, Christin und Jüdin, Weiße und Negerin": Die Patientinnen des Entbindungshospitals der Universität Göttingen um 1800. Carl-Hans Hauptmeyer: Leitlinien der Wirtschaftsgeschichte Niedersachsens 1000-1500. Heinrich Schmidt: Oldenburg um 1380. Ein Beschwerderegister als Quelle zur oldenburgischen Stadtgeschichte im Späten Mittelalter. Günther Schulz: Zünfte und politische Strukturen in Köln. Die Beteiligung des Handwerks am Stadtregiment vom Verbundbrief bis zur napoleonischen Zeit (1396-1796/97). Hans-Joachim Kraschewski: Zur Arbeitsverfassung des Goslarer Bergbaus am Rammelsberg im 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Markus Denzel: Statistik und Landesbeschreibung in Kurbaiern am Beispiel des Landgerichts Tölz (1771-1812). Hartmut Harnisch: Die Energiekrise des 18. Jahrhunderts als Problem der preußischen Staatswirtschaft. Dargestellt am Beispiel von Berlin und seinem weiteren Umland. Wilfried Reininghaus: Das Taschenbuch Romberg im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster. Eine Quelle zur historischen Statistik in der Grafschaft Mark (1804/05). - II. Rolf Walter: Die Wirtschaftsgeschichte als Geschichte der Zeit. Wolfram Fischer: Dimensionen undStruktur der Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert. Hubert Kiesewetter: Aspekte der industriellen Rivalität zwischen England und Deutschland im 19. Jahrhundert (1815-1914). Rainer Fremdling: Die niederländischen Eisenbahnen und ihr deutsches Hinterland 1853-1938. Hartmut Kaelble: Der Wandel der Erwerbsstruktur in Europa im 19. und 20. Jahrhundert. Walter Achilles: Der Einfluß industrieller Zentren auf den Kartoffelbau in der Phase der Hochindustrialisierung vor dem ersten Weltkrieg. Karl Erich Born: Französische Beobachtungen und Urteile zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft im späten 19. Jahrhundert: Berichte der französischen Konsuln aus dem deutschen Kaiserreich. Richard H. Tilly: Kommunalfinanzen und -investitionen im Deutschen Kaiserreich 1870-1914: Quantifizierungsansätze. Rainer Gömmel/Helmut Braun: Aufstieg und Niedergang der deutschen Motorradindustrie. Hans Pohl: Die Struktur des Maschinenbaus in der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 1960. Jürgen Schneider: "Marxistisch-lenistische Wirtschaftswissenschaften" nach sowjetischem Modell an den Hochschulen der SBZ/DDR: Legitimation und Propaganda für die Parteitage der SED. Wilfried Feldenkirchen: Agrarpolitik im Nachkriegsdeutschland: Leitbilder und Ziele der deutschen Politiker, Parteien und Interessenvertretungen. Takeo Ohnishi: Die andere Industrialisierung. Entwicklungsmechanismen südostasiatischer Staaten. Eckhard Wandel: Transformationsprobleme bei der deutschen Wiedervereinigung. Jürgen Kocka: Phasen der europäischenBürgertumsgeschichte. Klaus Tenfelde: Typen der deutschen Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert. Johannes Laufer: Berufsständische Tradition und industrielle Produktion im 19. Jahrhundert. Überlegungen zu einer Kategorie "ständische Lohnarbeiter" am Beispiel von Glashüttenarbeitern. Reinhard Spree: Die Finanzierung von Krankenhäusern in Deutschland während des 19. Jahrhunderts. Lothar Gall: "Reichsgründer": Otto von Bismarck und Alfred Krupp. Hans-Jürgen Teuteberg: Die Rationalisierung der Küche am Beispiel des Elektroherdes seit dem späten 19. Jahrhundert. Peter Borscheid: Die "taylorisierte" Hausfrau. Zu den Auswirkungen der Rationalisierungsbewegung auf den Privathaushalt der 20er Jahre. Ernst Hinrichs: Bundeslandgeschichte zwischen Regionalgeschichte und "Staaten"-geschichte. Eine Betrachtung anläßlich des Jubiläums des Landes Niedersachsen. Rudolf Berthold: Wirtschaftsstruktur und Bevölkerungswachstum in der Magdeburger Börde 1816-1910. Uwe Kühl: Von der Masse zur Klasse? - Dimensionen und Strukturen des badischen Weinbaus im 20. Jahrhunderts. Dietmar Petzina: Strukturwandel in einer altindustriellen Region - das südwestfälische Siegerland nach dem zweiten Weltkrieg. Hansjoachim Henning: Der nordrheinwestfälische Grenzlandfond 1948-1955. Restauration oder Innovation für eine regionale Gewerbestruktur? Ulrike Albrecht: Zum Stellenwert der historischen Regionalforschung heute.. ISBN: 3515071628 ., Stuttgart, Steiner, 1997., Universitätsverlag Winter, 2009. 2009. Hardcover. 25,2 x 17,7 x 3 cm. Der Affekt des Zorns stellt sich in der mittelalterlichen Epik als omnipräsentes Phänomen dar. Allenthalben wird im Zorn gezetert, gekämpft und geherrscht. Allein seine gewaltige Handlungsmächtigkeit rechtfertigt das gesteigerte wissenschaftliche Interesse der letzten Jahre, über das sich der Affekt als ein konstantes anthropologisches Anliegen offenbart. Allen sechs hier untersuchten Texten, vom parodistisch-satirischen Reinhart Fuchs bis zum aventiurehaften Dietrichepos Eckenlied, ist gleichwohl eine Auseinandersetzung mit dem Zornaffekt zu konzedieren, die in unterschiedlicher Intensität und Differenziertheit erfolgt. Der Einzeltext erscheint dabei als Sammelbecken heterogener Sinnpotenziale, die auch über die Behandlung des Zornaffektes auskondensieren. Es sind die schillernden Facetten des Zorns, anhand deren diese Studie einen Teil des Spektrums seiner Kausalitäten zu sichten versucht. Im Zorn erblickt sie letztlich einen Indikator von Höfisierung und Dialogizität. Der Affekt des Zorns stellt sich in der mittelalterlichen Epik als omnipräsentes Phänomen dar. Allenthalben wird im Zorn gezetert, gekämpft und geherrscht. Allein seine gewaltige Handlungsmächtigkeit rechtfertigt das gesteigerte wissenschaftliche Interesse der letzten Jahre, über das sich der Affekt als ein konstantes anthropologisches Anliegen offenbart. Allen sechs hier untersuchten Texten, vom parodistisch-satirischen Reinhart Fuchs bis zum aventiurehaften Dietrichepos Eckenlied, ist gleichwohl eine Auseinandersetzung mit dem Zornaffekt zu konzedieren, die in unterschiedlicher Intensität und Differenziertheit erfolgt. Der Einzeltext erscheint dabei als Sammelbecken heterogener Sinnpotenziale, die auch über die Behandlung des Zornaffektes auskondensieren. Es sind die schillernden Facetten des Zorns, anhand deren diese Studie einen Teil des Spektrums seiner Kausalitäten zu sichten versucht. Im Zorn erblickt sie letztlich einen Indikator von Höfisierung und Dialogizität., Universitverlag Winter, 2009

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[SR: 2646206], Gebundene Ausgabe, [EAN: 9783825355982], Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg, Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg, Book, [PU: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg], Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg, 1075986, Mittelalter, 1075958, Epochen, 1071748, Germanistik, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 122, Freizeit, Haus & Garten, 189701, Freizeit & Hobby, 189654, Garten & Pflanzen, 537128, Haus & Haushalt, 189678, Haustiere, 190097, Spiele, 189652, Wohnen & Einrichten, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Facetten literarischer Zorndarstellungen

Der Affekt des Zorns stellt sich in der mittelalterlichen Epik als omnipräsentes Phänomen dar. Allenthalben wird im Zorn gezetert, gekämpft und geherrscht. Allein seine gewaltige Handlungsmächtigkeit rechtfertigt das gesteigerte wissenschaftliche Interesse der letzten Jahre, über das sich der Affekt als ein konstantes anthropologisches Anliegen offenbart. Allen sechs hier untersuchten Texten, vom parodistisch-satirischen Reinhart Fuchs bis zum aventiurehaften Dietrichepos Eckenlied, ist gleichwohl eine Auseinandersetzung mit dem Zornaffekt zu konzedieren, die in unterschiedlicher Intensität und Differenziertheit erfolgt. Der Einzeltext erscheint dabei als Sammelbecken heterogener Sinnpotenziale, die auch über die Behandlung des Zornaffektes auskondensieren. Es sind die schillernden Facetten des Zorns, anhand deren diese Studie einen Teil des Spektrums seiner Kausalitäten zu sichten versucht. Im Zorn erblickt sie letztlich einen Indikator von Höfisierung und Dialogizität.

Detailangaben zum Buch - Facetten literarischer Zorndarstellungen


EAN (ISBN-13): 9783825355982
ISBN (ISBN-10): 3825355985
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: Universitätsverlag Winter
387 Seiten
Gewicht: 0,805 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 10.07.2009 14:02:19
Buch zuletzt gefunden am 06.06.2017 07:56:05
ISBN/EAN: 9783825355982

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8253-5598-5, 978-3-8253-5598-2


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