Deutsch
Österreich
Anmelden
Tipp von eurobuch.at
Ähnliche Bücher
Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
Werbung
FILTER
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: 57,21 €, größter Preis: 66,37 €, Mittelwert: 59,42 €
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Micha Keding
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Micha Keding:
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - neues Buch

ISBN: 9783832489571

ID: 9783832489571

Inhaltsangabe:Einleitung: In seinem ¿Jazzbuch¿ schreibt Joachim Ernst Behrendt: ¿Musiker wie Milt Jackson, Horace Silver, Ray Charles haben in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre eine Soul-Welle ausgelöst, die ihre entscheidenden Impulse aus der Gospelmusik bezog...¿ Als begeisterter Gospelliebhaber und Chorleiter regte mich diese Aussage an, konkret nach diesen Impulsen zu fragen. Es interessierte mich, welche Elemente die Komponisten und Solisten aus der Gospelmusik übernahmen und in ihr Spiel integrierten. Bei der Untersuchung musste ich wegen der Vielzahl der Musikstile die Bereiche des Jazz eingrenzen. Ich beschränke mich auf die Musiker des sogenannten ¿Hardbop¿, da hier der Einfluss der Gospelmusik am stärksten spürbar war. Von diesen Musikern ging im Wesentlichen die von Behrendt genannte Soul-Welle aus, die danach viele Musiker beeinflusste. Zunächst beschreibe ich geschichtlich die Entstehung der Gospelmusik und stelle ihre musikalischen Merkmale ausführlich dar. Zur Verdeutlichung habe ich jeweils Hörbeispiele angefügt. Anschließend gehe ich drei prägende Werke des Hardbop chronologisch durch, in denen der Einfluss der Gospelmusik zum Tragen kommt: - ¿The Preacher¿ von Horace Silver. - ¿Moanin¿¿ von Bobby Timmons. - ¿This Here¿ von Cannonball Adderley. Die ¿Transkriptionen stammen von den Aufnahmen der ersten Erscheinungen der Stücke. Die Analysen der Kompositionen und Soli sollen die Elemente repräsentativ herausstellen, die von der Gospelmusik in den Jazz übernommen worden sind. Die Jazzmusiker, die für diese Stücke als Komponisten oder Interpreten stehen, sollen kurz vorgestellt und nach ihrer Beziehung zur Gospelmusik befragt werden. Weiterhin werden andere Musiker dieser Zeit im Hinblick auf das vorliegende Thema beleuchtet. Der bedeutendste Stil im Jazz der 40er Jahre war der Bebop. Anfang der 50er Jahre folgte eine Weiterführung aller Errungenschaften des Bebop in mehrere Richtungen. Zum Einen wurde die Rhythmik intensiviert, woraus sich Konzepte entwickelten, die in ungeraden Taktarten und polymetrischen Rhythmen z.B. von Max Roach, Art Blakey, Dexter Gordon u.a. realisiert wurden. Ebenso entwickelten sich improvisatorische und harmonische Weiterführungen der im Bebop gebräuchlichen Harmonik. Komponisten ließen auch Stilelemente aus afrikanischen, afrokubanischen oder brasilianischen Kulturen in den Jazz einfließen. Zum anderen waren da Musiker wie Lennie Tristano, Lee Konitz, Miles Davis u.a., die nach der Aufgeregtheit des Bebop eine Phase des eleganten, ruhig und überlegt gespielten, gewissermaßen professionalisierten Jazz folgen ließen. Vor allem weiße Musiker prägten diesen Stil, der als `Cool Jazz` bezeichnet wurde. Des Weiteren kam eine Musikart auf, die mit ¿Third Stream Music¿ bezeichnet wurde. Sie verband klassische Musik mit dem Jazz. Diese Musik zeichnete sich durch eine an der Klassik angelehnte reine Phrasierung und die Einbeziehung klassischer Instrumente wie z.B. Violine oder Oboe aus. Der rhythmische Puls trat hier in den Hintergrund. Bedeutendster Vertreter dieser Musik war Gunther Schuller. Sozusagen als Antwort auf den Cool Jazz und die Third Stream Music spielten v.a. schwarze Musiker in einer Art und Weise, die als ¿funky¿ bezeichnet wurde. Sie war lebendiger, in harmonischer und melodischer Hinsicht eher einfacher gestrickt und enthielt Elemente der Blues- und Gospelmusik. Damit besann man sich auf die Ursprünge afroamerikanischer Musik, die in den schwarzen Kirchen und in einigen Bluesformen erhalten geblieben waren. Das Wort ¿funky¿ wird mit ¿sumpfig¿ oder ¿stinkig¿ übersetzt. Es bezeichnete die Afroamerikaner aus der Sicht der Weißen als dreckig und erdbehaftet. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff abgelöst von dem postiveren Begriff ¿soul¿ oder ¿Soul-Jazz¿. In ihm sollte die schwarze Seele als Qualitätsmerkmal benannt werden und nicht das abfällig bezeichnete ¿Stinkige¿ des Negers. Der Begriff ¿soul¿ kommt ursprünglich aus der christlichen Terminologie und bezeichnet die von den Sünden befreite Seele. ¿Funk¿ und ¿Soul¿ waren nicht nur eine Beschreibung einer bestimmten Musikrichtung sondern eng verbunden mit dem politischen und sozialen Kontext im Amerika der 50er Jahre. Die Gospelmusik wurde in dieser Situation als ein großer und wichtiger amerikanischer Musikstil erkannt, der aus den afroamerikanischen Kirchen erwuchs. Die Negro Spirituals wurden nicht mehr verdrängt und als Lieder der Unterdrückung verachtet sondern als Teil der schwarzen Identität anerkannt. Die Ära ab Mitte der 50er Jahre, die Weiterführung des Bebop und die Antwort auf den Cool Jazz und den Third Stream wird als Hardbop bezeichnet. Die Wortschöpfung kommt nicht etwa von der Bedeutung des Wortes ¿hard¿ im Sinne von ¿schwer/schwierig¿ sondern von dem erdigen perkussiven Sound und einem harten und treibenden Beat in der Musik. Als ihre wichtigsten Pioniere werden u.a. Horace Silver und Art Blakey genannt. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Einordnung des Themas in den musikgeschichtlichen Kontext3 3.Die Gospelmusik6 3.1Geschichte und Entwicklung6 3.2Musikalische Stilbeschreibung14 4.Jazzmusiker20 4.1Horace Silver21 4.1.1Kurzbiographie21 4.1.2Beziehung zur Gospelmusik22 4.1.3Ananlyse von ¿The Preacher¿ ¿ Thema25 4.1.4Analyse von ¿The Preacher¿ ¿ Klaviersolo31 4.2Bobby Timmons36 4.2.1Kurzbiographie36 4.2.2Beziehung zur Gospelmusik37 4.2.3Analyse von ¿Moanin¿¿ ¿ Thema und Coda38 4.3Cannonball Adderley42 4.3.1Kurzbiographie42 4.3.2Beziehung zur Gospelmusik43 4.3.3Analyse von ¿This Here¿ ¿ Thema47 4.3.4Analyse von ¿This Here¿ ¿ Saxophonsolo51 4.4Milt Jackson56 4.5Art Blakey59 4.6Joe Zawinul61 4.7Charles Mingus64 4.8Weitere Musiker68 5.Zusammenfassung71 6.Anhang74 6.1Legende zu den Transkriptionen und Analysen74 6.2Transkriptionen75 6.3Verzeichnis der Hörbeispiele93 6.4Literaturverzeichnis95 AnlageHörbeispiele auf CD Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970: Inhaltsangabe:Einleitung: In seinem ¿Jazzbuch¿ schreibt Joachim Ernst Behrendt: ¿Musiker wie Milt Jackson, Horace Silver, Ray Charles haben in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre eine Soul-Welle ausgelöst, die ihre entscheidenden Impulse aus der Gospelmusik bezog...¿ Als begeisterter Gospelliebhaber und Chorleiter regte mich diese Aussage an, konkret nach diesen Impulsen zu fragen. Es interessierte mich, welche Elemente die Komponisten und Solisten aus der Gospelmusik übernahmen und in ihr Spiel integrierten. Bei der Untersuchung musste ich wegen der Vielzahl der Musikstile die Bereiche des Jazz eingrenzen. Ich beschränke mich auf die Musiker des sogenannten ¿Hardbop¿, da hier der Einfluss der Gospelmusik am stärksten spürbar war. Von diesen Musikern ging im Wesentlichen die von Behrendt genannte Soul-Welle aus, die danach viele Musiker beeinflusste. Zunächst beschreibe ich geschichtlich die Entstehung der Gospelmusik und stelle ihre musikalischen Merkmale ausführlich dar. Zur Verdeutlichung habe ich jeweils Hörbeispiele angefügt. Anschließend gehe ich drei prägende Werke des Hardbop chronologisch durch, in denen der Einfluss der Gospelmusik zum Tragen kommt: - ¿The Preacher¿ von Horace Silver. - ¿Moanin¿¿ von Bobby Timmons. - ¿This Here¿ von Cannonball Adderley. Die ¿Transkriptionen stammen von den Aufnahmen der ersten Erscheinungen der Stücke. Die Analysen der Kompositionen und Soli sollen die Elemente repräsentativ herausstellen, die von der Gospelmusik in den Jazz übernommen worden sind. Die Jazzmusiker, die für diese Stücke als Komponisten oder Interpreten stehen, sollen kurz vorgestellt und nach ihrer Beziehung zur Gospelmusik befragt werden. Weiterhin werden andere Musiker dieser Zeit im Hinblick auf das vorliegende Thema beleuchtet. Der bedeutendste Stil im Jazz der 40er Jahre war der Bebop. Anfang der 50er Jahre folgte eine Weiterführung aller Errungenschaften des Bebop in mehrere Richtungen. Zum Einen wurde die Rhythmik intensiviert, woraus sich Konzepte entwickelten, die in ungeraden Taktarten und polymetrischen Rhythmen z.B. von Max Roach, Art Blakey, Dexter Gordon u.a. realisiert wurden. Ebenso entwickelten sich improvisatorische und harmonische Weiterführungen der im Bebop gebräuchlichen Harmonik. Komponisten ließen auch Stilelemente aus afrikanischen, afrokubanischen oder brasilianischen Kulturen in den Jazz einfließen. Zum anderen waren da Musiker wie Lennie Tristano, Lee Konitz, Miles Davis u.a., die nach der Aufgeregtheit des Bebop eine Phase des eleganten, ruhig und überlegt gespielten, gewissermaßen professionalisierten Jazz folgen ließen. Vor allem weiße Musiker prägten diesen Stil, der als `Cool Jazz` bezeichnet wurde. Des Weiteren kam eine Musikart auf, die mit ¿Third Stream Music¿ bezeichnet wurde. Sie verband klassische Musik mit dem Jazz. Diese Musik zeichnete sich durch eine an der Klassik angelehnte reine Phrasierung und die Einbeziehung klassischer Instrumente wie z.B. Violine oder Oboe aus. Der rhythmische Puls trat hier in den Hintergrund. Bedeutendster Vertreter dieser Musik war Gunther Schuller. Sozusagen als Antwort auf den Cool Jazz und die Third Stream Music spielten v.a. schwarze Musiker in einer Art und Weise, die als ¿funky¿ bezeichnet wurde. Sie war lebendiger, in harmonischer und melodischer Hinsicht eher einfacher gestrickt und enthielt Elemente der Blues- und Gospelmusik. Damit besann man sich auf die Ursprünge afroamerikanischer Musik, die in den schwarzen Kirchen und in einigen Bluesformen erhalten geblieben waren. Das Wort ¿funky¿ wird mit ¿sumpfig¿ oder ¿stinkig¿ übersetzt. Es bezeichnete die Afroamerikaner aus der Sicht der Weißen als dreckig und erdbehaftet. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff abgelöst von dem postiveren Begriff ¿soul¿ oder ¿Soul-Jazz¿. In ihm sollte die schwarze Seele als Qualitätsmerkmal benannt werden und nicht das abfällig bezeichnete ¿Stinkige¿ des Negers. Der Begriff ¿soul¿ kommt ursprünglich aus der christlichen Terminologie und bezeichnet die von den Sünden befreite Seele. ¿Funk¿ und ¿Soul¿ waren nicht nur eine Beschreibung einer bestimmten Musikrichtung sondern eng verbunden mit dem politischen und sozialen Kontext im Amerika der 50er Jahre. Die Gospelmusik wurde in dieser Situation als ein großer und wichtiger amerikanischer Musikstil erkannt, der aus den afroamerikanischen Kirchen erwuchs. Die Negro Spirituals wurden nicht mehr verdrängt und als Lieder der Unterdrückung verachtet sondern als Teil der schwarzen Identität anerkannt. Die Ära ab Mitte der 50er Jahre, die Weiterführung des Bebop und die Antwort auf den Cool Jazz und den Third Stream wird als Hardbop bezeichnet. Die Wortschöpfung kommt nicht etwa von der Bedeutung des Wortes ¿hard¿ im Sinne von ¿schwer/schwierig¿ sondern von dem erdigen perkussiven Sound und einem harten und treibenden Beat in der Musik. Als ihre wichtigsten Pioniere werden u.a. Horace Silver und Art Blakey genannt. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Einordnung des Themas in den musikgeschichtlichen Kontext3 3.Die Gospelmusik6 3.1Geschichte und Entwicklung6 3.2Musikalische Stilbeschreibung14 4.Jazzmusiker20 4.1Horace Silver21 4.1.1Kurzbiographie21 4.1.2Beziehung zur Gospelmusik22 4.1.3Ananlyse von ¿The Preacher¿ ¿ Thema25 4.1.4Analyse von ¿The Preacher¿ ¿ Klaviersolo31 4.2Bobby Timmons36 4.2.1Kurzbiographie36 4.2.2Beziehung zur Gospelmusik37 4.2.3Analyse von ¿Moanin¿¿ ¿ Thema und Coda38 4.3Cannonball Adderley42 4.3.1Kurzbiographie42 4.3.2Beziehung zur Gospelmusik43 4.3.3Analyse von ¿This Here¿ ¿ Thema47 4.3.4Analyse von ¿This Here¿ ¿ Saxophonsolo51 4.4Milt Jackson56 4.5Art Blakey59 4.6Joe Zawinul61 4.7Charles Mingus64 4.8Weitere Musiker68 5.Zusammenfassung71 6.Anhang74 6.1Legende zu den Transkriptionen und Analysen74 6.2Transkriptionen75 6.3Verzeichnis der Hörbeispiele93 6.4Literaturverzeichnis95 AnlageHörbeispiele auf CD MUSIC / General, Diplomica Verlag

Neues Buch Rheinberg-Buch.de
Ebook, Deutsch, Neuware Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Micha Keding
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Micha Keding:
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - neues Buch

ISBN: 9783832489571

ID: 126002081

Inhaltsangabe:Einleitung:In seinem „Jazzbuch“ schreibt Joachim Ernst Behrendt: „Musiker wie Milt Jackson, Horace Silver, Ray Charles haben in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre eine Soul-Welle ausgelöst, die ihre entscheidenden Impulse aus der Gospelmusik bezog...“Als begeisterter Gospelliebhaber und Chorleiter regte mich diese Aussage an, konkret nach diesen Impulsen zu fragen. Es interessierte mich, welche Elemente die Komponisten und Solisten aus der Gospelmusik übernahmen und in ihr Spiel integrierten.Bei der Untersuchung musste ich wegen der Vielzahl der Musikstile die Bereiche des Jazz eingrenzen. Ich beschränke mich auf die Musiker des sogenannten „Hardbop“, da hier der Einfluss der Gospelmusik am stärksten spürbar war. Von diesen Musikern ging im Wesentlichen die von Behrendt genannte Soul-Welle aus, die danach viele Musiker beeinflusste.Zunächst beschreibe ich geschichtlich die Entstehung der Gospelmusik und stelle ihre musikalischen Merkmale ausführlich dar. Zur Verdeutlichung habe ich jeweils Hörbeispiele angefügt.Anschliessend gehe ich drei prägende Werke des Hardbop chronologisch durch, in denen der Einfluss der Gospelmusik zum Tragen kommt: - „The Preacher” von Horace Silver. - „Moanin’” von Bobby Timmons. - „This Here” von Cannonball Adderley.Die „Transkriptionen stammen von den Aufnahmen der ersten Erscheinungen der Stücke. Die Analysen der Kompositionen und Soli sollen die Elemente repräsentativ herausstellen, die von der Gospelmusik in den Jazz übernommen worden sind.Die Jazzmusiker, die für diese Stücke als Komponisten oder Interpreten stehen, sollen kurz vorgestellt und nach ihrer Beziehung zur Gospelmusik befragt werden. Weiterhin werden andere Musiker dieser Zeit im Hinblick auf das vorliegende Thema beleuchtet.Der bedeutendste Stil im Jazz der 40er Jahre war der Bebop. Anfang der 50er Jahre folgte eine Weiterführung aller Errungenschaften des Bebop in mehrere Richtungen.Zum Einen wurde die Rhythmik intensiviert, woraus sich Konzepte entwickelten, die in ungeraden Taktarten und polymetrischen Rhythmen z.B. von Max Roach, Art Blakey, Dexter Gordon u.a. realisiert wurden. Ebenso entwickelten sich improvisatorische und harmonische Weiterführungen der im Bebop gebräuchlichen Harmonik. Komponisten liessen auch Stilelemente aus afrikanischen, afrokubanischen oder brasilianischen Kulturen in den Jazz einfliessen.Zum anderen waren da Musiker wie Lennie Tristano, Lee Konitz, Miles Davis u.a., die nach der Aufgeregtheit des Bebop eine Phase des eleganten, ruhig und überlegt gespielten, gewissermassen professionalisierten Jazz folgen liessen. Vor allem weisse Musiker prägten diesen Stil, der als ´´Cool Jazz´´ bezeichnet wurde.Des Weiteren kam eine Musikart auf, die mit „Third Stream Music“ bezeichnet wurde. Sie verband klassische Musik mit dem Jazz. Diese Musik zeichnete sich durch eine an der Klassik angelehnte reine Phrasierung und die Einbeziehung klassischer Instrumente wie z.B. Violine oder Oboe aus. Der rhythmische Puls trat hier in den Hintergrund. Bedeutendster Vertreter dieser Musik war Gunther Schuller.Sozusagen als Antwort auf den Cool Jazz und die Third Stream Music spielten v.a. schwarze Musiker in einer Art und Weise, die als „funky“ bezeichnet wurde. Sie war lebendiger, in harmonischer und melodischer Hinsicht eher einfacher gestrickt und enthielt Elemente der Blues- und Gospelmusik. Damit besann man sich auf die Ursprünge afroamerikanischer Musik, die in den schwarzen Kirchen und in einigen Bluesformen erhalten geblieben waren.Das Wort „funky“ wird mit „sumpfig“ oder „stinkig“ übersetzt. Es bezeichnete die Afroamerikaner aus der Sicht der Weissen als dreckig und erdbehaftet. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff abgelöst von dem postiveren Begriff „soul“ oder „Soul-Jazz“. In ihm sollte die schwarze Seele als Qualitätsmerkmal benannt werden und nicht das abfällig bezeichnete „Stinkige“ des Negers.Der Begriff „soul“ kommt ursprünglich aus der christlichen Terminologie und bezeichnet die von den Sünden befreite Seele.„Funk“ und „Soul“ waren nicht nur eine Beschreibung einer bestimmten Musikrichtung sondern eng verbunden mit dem politischen und sozialen Kontext im Amerika der 50er Jahre.Die Gospelmusik wurde in dieser Situation als ein grosser und wichtiger amerikanischer Musikstil erkannt Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,1, Hochschule für Künste Bremen (Musik), Sprache: Deutsch eBook eBooks, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37245253 Versandkosten:DE (EUR 12.78)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Micha Keding
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Micha Keding:
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - neues Buch

ISBN: 9783832489571

ID: 126002081

Inhaltsangabe:Einleitung:In seinem Jazzbuch schreibt Joachim Ernst Behrendt: Musiker wie Milt Jackson, Horace Silver, Ray Charles haben in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre eine Soul-Welle ausgelöst, die ihre entscheidenden Impulse aus der Gospelmusik bezog...Als begeisterter Gospelliebhaber und Chorleiter regte mich diese Aussage an, konkret nach diesen Impulsen zu fragen. Es interessierte mich, welche Elemente die Komponisten und Solisten aus der Gospelmusik übernahmen und in ihr Spiel integrierten.Bei der Untersuchung musste ich wegen der Vielzahl der Musikstile die Bereiche des Jazz eingrenzen. Ich beschränke mich auf die Musiker des sogenannten Hardbop, da hier der Einfluss der Gospelmusik am stärksten spürbar war. Von diesen Musikern ging im Wesentlichen die von Behrendt genannte Soul-Welle aus, die danach viele Musiker beeinflusste.Zunächst beschreibe ich geschichtlich die Entstehung der Gospelmusik und stelle ihre musikalischen Merkmale ausführlich dar. Zur Verdeutlichung habe ich jeweils Hörbeispiele angefügt.Anschliessend gehe ich drei prägende Werke des Hardbop chronologisch durch, in denen der Einfluss der Gospelmusik zum Tragen kommt: - The Preacher von Horace Silver. - Moanin von Bobby Timmons. - This Here von Cannonball Adderley.Die Transkriptionen stammen von den Aufnahmen der ersten Erscheinungen der Stücke. Die Analysen der Kompositionen und Soli sollen die Elemente repräsentativ herausstellen, die von der Gospelmusik in den Jazz übernommen worden sind.Die Jazzmusiker, die für diese Stücke als Komponisten oder Interpreten stehen, sollen kurz vorgestellt und nach ihrer Beziehung zur Gospelmusik befragt werden. Weiterhin werden andere Musiker dieser Zeit im Hinblick auf das vorliegende Thema beleuchtet.Der bedeutendste Stil im Jazz der 40er Jahre war der Bebop. Anfang der 50er Jahre folgte eine Weiterführung aller Errungenschaften des Bebop in mehrere Richtungen.Zum Einen wurde die Rhythmik intensiviert, woraus sich Konzepte entwickelten, die in ungeraden Taktarten und polymetrischen Rhythmen z.B. von Max Roach, Art Blakey, Dexter Gordon u.a. realisiert wurden. Ebenso entwickelten sich improvisatorische und harmonische Weiterführungen der im Bebop gebräuchlichen Harmonik. Komponisten liessen auch Stilelemente aus afrikanischen, afrokubanischen oder brasilianischen Kulturen in den Jazz einfliessen.Zum anderen waren da Musiker wie Lennie Tristano, Lee Konitz, Miles Davis u.a., die nach der Aufgeregtheit des Bebop eine Phase des eleganten, ruhig und überlegt gespielten, gewissermassen professionalisierten Jazz folgen liessen. Vor allem weisse Musiker prägten diesen Stil, der als ´´Cool Jazz´´ bezeichnet wurde.Des Weiteren kam eine Musikart auf, die mit Third Stream Music bezeichnet wurde. Sie verband klassische Musik mit dem Jazz. Diese Musik zeichnete sich durch eine an der Klassik angelehnte reine Phrasierung und die Einbeziehung klassischer Instrumente wie z.B. Violine oder Oboe aus. Der rhythmische Puls trat hier in den Hintergrund. Bedeutendster Vertreter dieser Musik war Gunther Schuller.Sozusagen als Antwort auf den Cool Jazz und die Third Stream Music spielten v.a. schwarze Musiker in einer Art und Weise, die als funky bezeichnet wurde. Sie war lebendiger, in harmonischer und melodischer Hinsicht eher einfacher gestrickt und enthielt Elemente der Blues- und Gospelmusik. Damit besann man sich auf die Ursprünge afroamerikanischer Musik, die in den schwarzen Kirchen und in einigen Bluesformen erhalten geblieben waren.Das Wort funky wird mit sumpfig oder stinkig übersetzt. Es bezeichnete die Afroamerikaner aus der Sicht der Weissen als dreckig und erdbehaftet. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff abgelöst von dem postiveren Begriff soul oder Soul-Jazz. In ihm sollte die schwarze Seele als Qualitätsmerkmal benannt werden und nicht das abfällig bezeichnete Stinkige des Negers.Der Begriff soul kommt ursprünglich aus der christlichen Terminologie und bezeichnet die von den Sünden befreite Seele.Funk und Soul waren nicht nur eine Beschreibung einer bestimmten Musikrichtung sondern eng verbunden mit dem politischen und sozialen Kontext im Amerika der 50er Jahre.Die Gospelmusik wurde in dieser Situation als ein grosser und wichtiger amerikanischer Musikstil erkannt, der aus den afroamerikanischen Kirchen erwuchs. Die Negro Spirituals wurden nicht mehr verdrängt und als Lieder der Unterdrückung verachtet Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 eBook eBooks, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37245253 Versandkosten:, , CH (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Micha Keding
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Micha Keding:
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - neues Buch

ISBN: 9783832489571

ID: 126002081

Inhaltsangabe:Einleitung: In seinem Jazzbuch schreibt Joachim Ernst Behrendt: Musiker wie Milt Jackson, Horace Silver, Ray Charles haben in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre eine Soul-Welle ausgelöst, die ihre entscheidenden Impulse aus der Gospelmusik bezog... Als begeisterter Gospelliebhaber und Chorleiter regte mich diese Aussage an, konkret nach diesen Impulsen zu fragen. Es interessierte mich, welche Elemente die Komponisten und Solisten aus der Gospelmusik übernahmen und in ihr Spiel integrierten. Bei der Untersuchung musste ich wegen der Vielzahl der Musikstile die Bereiche des Jazz eingrenzen. Ich beschränke mich auf die Musiker des sogenannten Hardbop, da hier der Einfluss der Gospelmusik am stärksten spürbar war. Von diesen Musikern ging im Wesentlichen die von Behrendt genannte Soul-Welle aus, die danach viele Musiker beeinflusste. Zunächst beschreibe ich geschichtlich die Entstehung der Gospelmusik und stelle ihre musikalischen Merkmale ausführlich dar. Zur Verdeutlichung habe ich jeweils Hörbeispiele angefügt. Anschliessend gehe ich drei prägende Werke des Hardbop chronologisch durch, in denen der Einfluss der Gospelmusik zum Tragen kommt: - The Preacher von Horace Silver. - Moanin von Bobby Timmons. - This Here von Cannonball Adderley. Die Transkriptionen stammen von den Aufnahmen der ersten Erscheinungen der Stücke. Die Analysen der Kompositionen und Soli sollen die Elemente repräsentativ herausstellen, die von der Gospelmusik in den Jazz übernommen worden sind. Die Jazzmusiker, die für diese Stücke als Komponisten oder Interpreten stehen, sollen kurz vorgestellt und nach ihrer Beziehung zur Gospelmusik befragt werden. Weiterhin werden andere Musiker dieser Zeit im Hinblick auf das vorliegende Thema beleuchtet. Der bedeutendste Stil im Jazz der 40er Jahre war der Bebop. Anfang der 50er Jahre folgte eine Weiterführung aller Errungenschaften des Bebop in mehrere Richtungen. Zum Einen wurde die Rhythmik intensiviert, woraus sich Konzepte entwickelten, die in ungeraden Taktarten und polymetrischen Rhythmen z.B. von Max Roach, Art Blakey, Dexter Gordon u.a. realisiert wurden. Ebenso entwickelten sich improvisatorische und harmonische Weiterführungen der im Bebop gebräuchlichen Harmonik. Komponisten liessen auch Stilelemente aus afrikanischen, afrokubanischen oder brasilianischen Kulturen in den Jazz einfliessen. Zum anderen waren da Musiker wie Lennie Tristano, Lee Konitz, Miles Davis u.a., die nach der Aufgeregtheit des Bebop eine Phase des eleganten, ruhig und überlegt gespielten, gewissermassen professionalisierten Jazz folgen liessen. Vor allem weisse Musiker prägten diesen Stil, der als ´´Cool Jazz´´ bezeichnet wurde. Des Weiteren kam eine Musikart auf, die mit Third Stream Music bezeichnet wurde. Sie verband klassische Musik mit dem Jazz. Diese Musik zeichnete sich durch eine an der Klassik angelehnte reine Phrasierung und die Einbeziehung klassischer Instrumente wie z.B. Violine oder Oboe aus. Der rhythmische Puls trat hier in den Hintergrund. Bedeutendster Vertreter dieser Musik war Gunther Schuller. Sozusagen als Antwort auf den Cool Jazz und die Third Stream Music spielten v.a. schwarze Musiker in einer Art und Weise, die als funky bezeichnet wurde. Sie war lebendiger, in harmonischer und melodischer Hinsicht eher einfacher gestrickt und enthielt Elemente der Blues- und Gospelmusik. Damit besann man sich auf die Ursprünge afroamerikanischer Musik, die in den schwarzen Kirchen und in einigen Bluesformen erhalten geblieben waren. Das Wort funky wird mit sumpfig oder stinkig übersetzt. Es bezeichnete die Afroamerikaner aus der Sicht der Weissen als dreckig und erdbehaftet. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff abgelöst von dem postiveren Begriff soul oder Soul-Jazz. In ihm sollte die schwarze Seele als Qualitätsmerkmal benannt werden und nicht das abfällig bezeichnete Stinkige des Negers. Der Begriff soul kommt ursprünglich aus der christlichen Terminologie und bezeichnet die von den Sünden befreite Seele. Funk und Soul waren nicht nur eine Beschreibung einer bestimmten Musikrichtung sondern eng verbunden mit dem politischen und sozialen Kontext im Amerika der 50er Jahre. Die Gospelmusik wurde in dieser Situation als ein grosser und wichtiger amerikanischer Musikstil erkannt, der aus den afroamerikanischen Kirchen erwuchs. Die Negro Spirituals wurden nicht mehr verdrängt und als Lieder der Unterd Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 eBook eBooks, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37245253 Versandkosten:DE (EUR 12.55)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Micha Keding
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Micha Keding:
Der Einfluss der Gospelmusik auf den Jazz zwischen 1950 und 1970 - Erstausgabe

2005, ISBN: 9783832489571

ID: 28263099

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

Neues Buch Lehmanns.de
Versandkosten:Download sofort lieferbar, , Geen versendingskosten in Duitsland (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.