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Der Lagebericht - Heike Stöber
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Heike Stöber:
Der Lagebericht - neues Buch

2007, ISBN: 9783832497330

ID: 9783832497330

Kritische Würdigung vor dem Hintergrund des IASB-Diskussionspapiers zum Management Bericht Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Standard DRS 15 (Lageberichterstattung) erlassen, der entsprechend auf die Lageberichterstattung nach 289 HGB anzuwenden ist. Aus diesem Kontext ergibt sich eine interessante Grundlage zur Diskussion, inwieweit die bestehenden Anforderungen an den Lagebericht nach HGB und DRS 15 den Informationsbedürfnissen der Adressaten gerecht werden. Gang der Untersuchung: Zielsetzung dieser Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über den Lagebericht nach HGB und den Management Commentary (nach dem Entwurf des IASB Diskussionspapiers) zu verschaffen um die Anforderungen deutscher Lageberichterstattung vor diesem Hintergrund kritisch zu würdigen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Darstellung der Grundsätze und inhaltlichen Anforderungen an die Lageberichterstattung nach HGB und den Konkretisierungen der DRS 5 und 15. Ergänzend sind die Rechnungslegungshinweise des IDW zur Lageberichterstattung (IDW RH HFA 1.005 und IDW RH HFA 1.007) in der Darstellung berücksichtigt. Die IDW Stellungnahme zur Aufstellung des Lageberichts (IDW RS HFA 1) wurde im Jahr 2005 aufgehoben und findet somit nahezu keine Berücksichtigung in der vorliegenden Arbeit. Ergänzend ist auf Quellen des allgemeinen Schrifttums zurückgegriffen die allerdings, aus Gründen der Aktualität des Themas, durch die geringe Publizität nur eine begrenzte Auswahl zulässt. Im zweiten Kapitel sind die Rechnungslegungsvorschriften, Institutionen und Organisationen, die wesentlichem Einfluss auf die deutsche Rechnungslegung ausüben (IFRS, EU-Richtlinien, HGB, GoB und DRS) übersichtlich dargestellt, um den nationalen und internationalen Kontext der Lageberichterstattung herauszustellen. In Kapitel 3 werden eingangs die Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS herausgestellt und kurz auf die Entwicklung eines Standards eingegangen, um den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zu verdeutlichen. Anschließend erfolgt die Einordnung des Management Commentary in das bestehende Regelwerk und die Darstellung der im Diskussionspapier dargelegten Rahmenbedingungen und Inhalte des Management Commentary. In Kapitel 4 folgen zu Beginn Ausführungen zu den Rahmenbedingungen und Funktionen der Lageberichterstattung nach HGB. Im Anschluss wird ausführlich auf die Grundsätze und Pflichtbestandteile des Lageberichts und insbesondere auf die konkretisierenden Vorschriften und Empfehlungen des DRS 15 (und des DRS 5 bezüglich der Risikoberichterstattung) eingegangen. Zur besseren Verständlichkeit und Klarheit ist zu Beginn der Ausführung über die Bestandteile des Lageberichts ein übersichtliches Schaubild über sämtliche Bestandteile eingefügt. Die Diplomarbeit schließt mit einer kritischen Würdigung des Lageberichts vor dem Hintergrund der Diskussionsgrundlage des Management Commentary. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die Darstellung und Würdigung der Lageberichterstattung von Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellten Personengesellschaften i.S.d. 264a HGB (im Folgenden: haftungsbeschränkte Personengesellschaften) gemäß des 289 HGB und der diesbezüglichen Konkretisierungen durch DRS 15. Als Vergleichsbasis dient die Darstellung des Management Commentary gemäß dem IASB Diskussionspapier vom Oktober 2005. Von untergeordneter Bedeutung ist der Konzernlagebericht gemäß 315 HGB, da die Regelungen weitgehend denen des 289 HGB entsprechen. Der Regelungsbestand des 315 HGB ist daher, aus Gründen der Vollständigkeit, nur teilweise in die Arbeit einbezogen. Eine darüber hinausgehende Darstellung der Lageberichtspflichten von Versicherungsunternehmen und Kreditinstituten ist nicht Bestandteil dieser Arbeit. Die Vorschriften anderer Gesetze neben dem HGB bleiben aus Gründen der Klarheit weitgehend unberücksichtigt. Weitere Lageberichterstattungsinstrumente anderer Standardsetter wie z.B. die MD& A sind nicht Thema dieser Arbeit und sind daher nicht berücksichtigt. In der vorliegenden Arbeit ist der Bergriff Lagebericht in zweierlei Hinsicht verwendet. Zum einen als Benennung des Berichtsinstruments als solches, und zum anderen als Bezeichnung des deutschen Lageberichts nach HGB. Im Folgenden wird daher der internationale Lagebericht im Sinne des IASB-Diskussionspapiers vereinfachend als Management Commentary bezeichnet. Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Gang der Untersuchung3 1.3Themeneingrenzung4 2.Zu Berücksichtigende Rechnungslegungsnormen bei der Erstellung des Lageberichts5 2.1International Financial Reporting Standards IFRS5 2.2Richtlinien zur Rechnungslegung der EU6 2.3Nationale Rechnungslegungsnormen8 2.3.1Deutsches Handelsrecht8 2.3.2Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung9 2.3.3Deutsche Rechnungslegungsstandards9 3.Berichterstattung nach IFRS10 3.1Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS10 3.2Standardentwicklung und Anwendungsvorschriften der IFRS12 3.3Entwurf des internationalen Management Commentary13 3.3.1Zuständigkeitsbereich der IFRS und Eingliederung ins Regelsystem14 3.3.2Abhandlung des Diskussionspapiers15 3.3.2.1Adressatenkreis15 3.3.2.2Zielsetzung16 3.3.2.3Grundsätze und qualitative Anforderungen16 3.3.2.4Inhalt des Management Commentary18 3.3.2.4.1Art der Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen19 3.3.2.4.2Unternehmensziele und Strategien19 3.3.2.4.3Wesentliche Ressourcen, Risiken und Beziehungen20 3.3.2.4.4Geschäftsergebnis und Zukunftsaussichten21 3.3.2.4.5Konkretisierende Leistungsindikatoren und Leistungsmaßstäbe21 4.Der Lagebericht nach HGB22 4.1Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts23 4.2Adressaten des Lageberichts24 4.3Anforderungen an die Lageberichterstattung nach 289 HGB25 4.4Konkretisierende Vorschriften der DRS 5 und 1528 4.4.1Allgemeine Grundsätze der Lageberichterstattung29 4.4.1.1Vollständigkeit30 4.4.1.2Verlässlichkeit31 4.4.1.3Klarheit und Übersichtlichkeit32 4.4.1.4Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung33 4.4.1.5Konzentration auf die nachhaltige Wertschaffung33 4.5Bestandteile des Lageberichts34 4.5.1Der Wirtschaftsbericht35 4.5.1.1Überblick, Rahmenbedingungen und Unternehmenssteuerung als Ausgangspunkt40 4.5.1.2Darstellung und Analyse von Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis41 4.5.1.3Darstellung und Analyse der Lage42 4.5.1.3.1Die Finanzlage44 4.5.1.3.2Die Vermögenslage46 4.5.1.3.3Die Ertragslage47 4.5.2Der Prognosebericht50 4.5.2.1Berichterstattung der voraussichtlichen Entwicklungen50 4.5.2.2Risikoberichterstattung nach DRS 553 4.5.3Der Nachtragsbericht56 4.5.4Der Risikomanagementbericht57 4.5.5Der Forschungs- und Entwicklungsbericht59 4.5.6Der Zweigniederlassungsbericht60 4.5.7Der Vergütungsbericht61 4.5.8Der Ergänzungsbericht61 4.5.9Der Zusatzbericht62 4.6Besonderheiten des Konzernlageberichts nach 315 HGB63 5.Kritische Würdigung64 6.Anhang68 7.Literaturverzeichnis74 8.Linkverzeichnis80 9.Ehrenwörtliche Erklärung82 Der Lagebericht: Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Standard DRS 15 (Lageberichterstattung) erlass, Diplomica Verlag

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Der Lagebericht - Heike Stöber
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Kritische Würdigung vor dem Hintergrund des IASB-Diskussionspapiers zum Management Bericht Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Standard DRS 15 (Lageberichterstattung) erlassen, der entsprechend auf die Lageberichterstattung nach 289 HGB anzuwenden ist. Aus diesem Kontext ergibt sich eine interessante Grundlage zur Diskussion, inwieweit die bestehenden Anforderungen an den Lagebericht nach HGB und DRS 15 den Informationsbedürfnissen der Adressaten gerecht werden. Gang der Untersuchung: Zielsetzung dieser Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über den Lagebericht nach HGB und den Management Commentary (nach dem Entwurf des IASB Diskussionspapiers) zu verschaffen um die Anforderungen deutscher Lageberichterstattung vor diesem Hintergrund kritisch zu würdigen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Darstellung der Grundsätze und inhaltlichen Anforderungen an die Lageberichterstattung nach HGB und den Konkretisierungen der DRS 5 und 15. Ergänzend sind die Rechnungslegungshinweise des IDW zur Lageberichterstattung (IDW RH HFA 1.005 und IDW RH HFA 1.007) in der Darstellung berücksichtigt. Die IDW Stellungnahme zur Aufstellung des Lageberichts (IDW RS HFA 1) wurde im Jahr 2005 aufgehoben und findet somit nahezu keine Berücksichtigung in der vorliegenden Arbeit. Ergänzend ist auf Quellen des allgemeinen Schrifttums zurückgegriffen die allerdings, aus Gründen der Aktualität des Themas, durch die geringe Publizität nur eine begrenzte Auswahl zulässt. Im zweiten Kapitel sind die Rechnungslegungsvorschriften, Institutionen und Organisationen, die wesentlichem Einfluss auf die deutsche Rechnungslegung ausüben (IFRS, EU-Richtlinien, HGB, GoB und DRS) übersichtlich dargestellt, um den nationalen und internationalen Kontext der Lageberichterstattung herauszustellen. In Kapitel 3 werden eingangs die Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS herausgestellt und kurz auf die Entwicklung eines Standards eingegangen, um den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zu verdeutlichen. Anschließend erfolgt die Einordnung des Management Commentary in das bestehende Regelwerk und die Darstellung der im Diskussionspapier dargelegten Rahmenbedingungen und Inhalte des Management Commentary. In Kapitel 4 folgen zu Beginn Ausführungen zu den Rahmenbedingungen und Funktionen der Lageberichterstattung nach HGB. Im Anschluss wird ausführlich auf die Grundsätze und Pflichtbestandteile des Lageberichts und insbesondere auf die konkretisierenden Vorschriften und Empfehlungen des DRS 15 (und des DRS 5 bezüglich der Risikoberichterstattung) eingegangen. Zur besseren Verständlichkeit und Klarheit ist zu Beginn der Ausführung über die Bestandteile des Lageberichts ein übersichtliches Schaubild über sämtliche Bestandteile eingefügt. Die Diplomarbeit schließt mit einer kritischen Würdigung des Lageberichts vor dem Hintergrund der Diskussionsgrundlage des Management Commentary. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die Darstellung und Würdigung der Lageberichterstattung von Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellten Personengesellschaften i.S.d. 264a HGB (im Folgenden: haftungsbeschränkte Personengesellschaften) gemäß des 289 HGB und der diesbezüglichen Konkretisierungen durch DRS 15. Als Vergleichsbasis dient die Darstellung des Management Commentary gemäß dem IASB Diskussionspapier vom Oktober 2005. Von untergeordneter Bedeutung ist der Konzernlagebericht gemäß 315 HGB, da die Regelungen weitgehend denen des 289 HGB entsprechen. Der Regelungsbestand des 315 HGB ist daher, aus Gründen der Vollständigkeit, nur teilweise in die Arbeit einbezogen. Eine darüber hinausgehende Darstellung der Lageberichtspflichten von Versicherungsunternehmen und Kreditinstituten ist nicht Bestandteil dieser Arbeit. Die Vorschriften anderer Gesetze neben dem HGB bleiben aus Gründen der Klarheit weitgehend unberücksichtigt. Weitere Lageberichterstattungsinstrumente anderer Standardsetter wie z.B. die MD&A sind nicht Thema dieser Arbeit und sind daher nicht berücksichtigt. In der vorliegenden Arbeit ist der Bergriff Lagebericht in zweierlei Hinsicht verwendet. Zum einen als Benennung des Berichtsinstruments als solches, und zum anderen als Bezeichnung des deutschen Lageberichts nach HGB. Im Folgenden wird daher der internationale Lagebericht im Sinne des IASB-Diskussionspapiers vereinfachend als Management Commentary bezeichnet. Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Gang der Untersuchung3 1.3Themeneingrenzung4 2.Zu Berücksichtigende Rechnungslegungsnormen bei der Erstellung des Lageberichts5 2.1International Financial Reporting Standards IFRS5 2.2Richtlinien zur Rechnungslegung der EU6 2.3Nationale Rechnungslegungsnormen8 2.3.1Deutsches Handelsrecht8 2.3.2Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung9 2.3.3Deutsche Rechnungslegungsstandards9 3.Berichterstattung nach IFRS10 3.1Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS10 3.2Standardentwicklung und Anwendungsvorschriften der IFRS12 3.3Entwurf des internationalen Management Commentary13 3.3.1Zuständigkeitsbereich der IFRS und Eingliederung ins Regelsystem14 3.3.2Abhandlung des Diskussionspapiers15 3.3.2.1Adressatenkreis15 3.3.2.2Zielsetzung16 3.3.2.3Grundsätze und qualitative Anforderungen16 3.3.2.4Inhalt des Management Commentary18 3.3.2.4.1Art der Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen19 3.3.2.4.2Unternehmensziele und Strategien19 3.3.2.4.3Wesentliche Ressourcen, Risiken und Beziehungen20 3.3.2.4.4Geschäftsergebnis und Zukunftsaussichten21 3.3.2.4.5Konkretisierende Leistungsindikatoren und Leistungsmaßstäbe21 4.Der Lagebericht nach HGB22 4.1Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts23 4.2Adressaten des Lageberichts24 4.3Anforderungen an die Lageberichterstattung nach 289 HGB25 4.4Konkretisierende Vorschriften der DRS 5 und 1528 4.4.1Allgemeine Grundsätze der Lageberichterstattung29 4.4.1.1Vollständigkeit30 4.4.1.2Verlässlichkeit31 4.4.1.3Klarheit und Übersichtlichkeit32 4.4.1.4Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung33 4.4.1.5Konzentration auf die nachhaltige Wertschaffung33 4.5Bestandteile des Lageberichts34 4.5.1Der Wirtschaftsbericht35 4.5.1.1Überblick, Rahmenbedingungen und Unternehmenssteuerung als Ausgangspunkt40 4.5.1.2Darstellung und Analyse von Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis41 4.5.1.3Darstellung und Analyse der Lage42 4.5.1.3.1Die Finanzlage44 4.5.1.3.2Die Vermögenslage46 4.5.1.3.3Die Ertragslage47 4.5.2Der Prognosebericht50 4.5.2.1Berichterstattung der voraussichtlichen Entwicklungen50 4.5.2.2Risikoberichterstattung nach DRS 553 4.5.3Der Nachtragsbericht56 4.5.4Der Risikomanagementbericht57 4.5.5Der Forschungs- und Entwicklungsbericht59 4.5.6Der Zweigniederlassungsbericht60 4.5.7Der Vergütungsbericht61 4.5.8Der Ergänzungsbericht61 4.5.9Der Zusatzbericht62 4.6Besonderheiten des Konzernlageberichts nach 315 HGB63 5.Kritische Würdigung64 6.Anhang68 7.Literaturverzeichnis74 8.Linkverzeichnis80 9.Ehrenwörtliche Erklärung82 Der Lagebericht: Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Standard, Diplomica Verlag

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Kritische Würdigung vor dem Hintergrund des IASB-Diskussionspapiers zum Management Bericht Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Standard DRS 15 (Lageberichterstattung) erlassen, der entsprechend auf die Lageberichterstattung nach 289 HGB anzuwenden ist. Aus diesem Kontext ergibt sich eine interessante Grundlage zur Diskussion, inwieweit die bestehenden Anforderungen an den Lagebericht nach HGB und DRS 15 den Informationsbedürfnissen der Adressaten gerecht werden. Gang der Untersuchung: Zielsetzung dieser Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über den Lagebericht nach HGB und den Management Commentary (nach dem Entwurf des IASB Diskussionspapiers) zu verschaffen um die Anforderungen deutscher Lageberichterstattung vor diesem Hintergrund kritisch zu würdigen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Darstellung der Grundsätze und inhaltlichen Anforderungen an die Lageberichterstattung nach HGB und den Konkretisierungen der DRS 5 und 15. Ergänzend sind die Rechnungslegungshinweise des IDW zur Lageberichterstattung (IDW RH HFA 1.005 und IDW RH HFA 1.007) in der Darstellung berücksichtigt. Die IDW Stellungnahme zur Aufstellung des Lageberichts (IDW RS HFA 1) wurde im Jahr 2005 aufgehoben und findet somit nahezu keine Berücksichtigung in der vorliegenden Arbeit. Ergänzend ist auf Quellen des allgemeinen Schrifttums zurückgegriffen die allerdings, aus Gründen der Aktualität des Themas, durch die geringe Publizität nur eine begrenzte Auswahl zulässt. Im zweiten Kapitel sind die Rechnungslegungsvorschriften, Institutionen und Organisationen, die wesentlichem Einfluss auf die deutsche Rechnungslegung ausüben (IFRS, EU-Richtlinien, HGB, GoB und DRS) übersichtlich dargestellt, um den nationalen und internationalen Kontext der Lageberichterstattung herauszustellen. In Kapitel 3 werden eingangs die Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS herausgestellt und kurz auf die Entwicklung eines Standards eingegangen, um den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zu verdeutlichen. Anschließend erfolgt die Einordnung des Management Commentary in das bestehende Regelwerk und die Darstellung der im Diskussionspapier dargelegten Rahmenbedingungen und Inhalte des Management Commentary. In Kapitel 4 folgen zu Beginn Ausführungen zu den Rahmenbedingungen und Funktionen der Lageberichterstattung nach HGB. Im Anschluss wird ausführlich auf die Grundsätze und Pflichtbestandteile des Lageberichts und insbesondere auf die konkretisierenden Vorschriften und Empfehlungen des DRS 15 (und des DRS 5 bezüglich der Risikoberichterstattung) eingegangen. Zur besseren Verständlichkeit und Klarheit ist zu Beginn der Ausführung über die Bestandteile des Lageberichts ein übersichtliches Schaubild über sämtliche Bestandteile eingefügt. Die Diplomarbeit schließt mit einer kritischen Würdigung des Lageberichts vor dem Hintergrund der Diskussionsgrundlage des Management Commentary. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die Darstellung und Würdigung der Lageberichterstattung von Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellten Personengesellschaften i.S.d. 264a HGB (im Folgenden: haftungsbeschränkte Personengesellschaften) gemäß des 289 HGB und der diesbezüglichen Konkretisierungen durch DRS 15. Als Vergleichsbasis dient die Darstellung des Management Commentary gemäß dem IASB Diskussionspapier vom Oktober 2005. Von untergeordneter Bedeutung ist der Konzernlagebericht gemäß 315 HGB, da die Regelungen weitgehend denen des 289 HGB entsprechen. Der Regelungsbestand des 315 HGB ist daher, aus Gründen der Vollständigkeit, nur teilweise in die Arbeit einbezogen. Eine darüber hinausgehende Darstellung der Lageberichtspflichten von Versicherungsunternehmen und Kreditinstituten ist nicht Bestandteil dieser Arbeit. Die Vorschriften anderer Gesetze neben dem HGB bleiben aus Gründen der Klarheit weitgehend unberücksichtigt. Weitere Lageberichterstattungsinstrumente anderer Standardsetter wie z.B. die MD&A sind nicht Thema dieser Arbeit und sind daher nicht berücksichtigt. In der vorliegenden Arbeit ist der Bergriff Lagebericht in zweierlei Hinsicht verwendet. Zum einen als Benennung des Berichtsinstruments als solches, und zum anderen als Bezeichnung des deutschen Lageberichts nach HGB. Im Folgenden wird daher der internationale Lagebericht im Sinne des IASB-Diskussionspapiers vereinfachend als Management Commentary bezeichnet. Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Gang der Untersuchung3 1.3Themeneingrenzung4 2.Zu Berücksichtigende Rechnungslegungsnormen bei der Erstellung des Lageberichts5 2.1International Financial Reporting Standards IFRS5 2.2Richtlinien zur Rechnungslegung der EU6 2.3Nationale Rechnungslegungsnormen8 2.3.1Deutsches Handelsrecht8 2.3.2Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung9 2.3.3Deutsche Rechnungslegungsstandards9 3.Berichterstattung nach IFRS10 3.1Grundsätze und Bestandteile der Berichterstattung nach IFRS10 3.2Standardentwicklung und Anwendungsvorschriften der IFRS12 3.3Entwurf des internationalen Management Commentary13 3.3.1Zuständigkeitsbereich der IFRS und Eingliederung ins Regelsystem14 3.3.2Abhandlung des Diskussionspapiers15 3.3.2.1Adressatenkreis15 3.3.2.2Zielsetzung16 3.3.2.3Grundsätze und qualitative Anforderungen16 3.3.2.4Inhalt des Management Commentary18 3.3.2.4.1Art der Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen19 3.3.2.4.2Unternehmensziele und Strategien19 3.3.2.4.3Wesentliche Ressourcen, Risiken und Beziehungen20 3.3.2.4.4Geschäftsergebnis und Zukunftsaussichten21 3.3.2.4.5Konkretisierende Leistungsindikatoren und Leistungsmaßstäbe21 4.Der Lagebericht nach HGB22 4.1Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts23 4.2Adressaten des Lageberichts24 4.3Anforderungen an die Lageberichterstattung nach 289 HGB25 4.4Konkretisierende Vorschriften der DRS 5 und 1528 4.4.1Allgemeine Grundsätze der Lageberichterstattung29 4.4.1.1Vollständigkeit30 4.4.1.2Verlässlichkeit31 4.4.1.3Klarheit und Übersichtlichkeit32 4.4.1.4Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung33 4.4.1.5Konzentration auf die nachhaltige Wertschaffung33 4.5Bestandteile des Lageberichts34 4.5.1Der Wirtschaftsbericht35 4.5.1.1Überblick, Rahmenbedingungen und Unternehmenssteuerung als Ausgangspunkt40 4.5.1.2Darstellung und Analyse von Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis41 4.5.1.3Darstellung und Analyse der Lage42 4.5.1.3.1Die Finanzlage44 4.5.1.3.2Die Vermögenslage46 4.5.1.3.3Die Ertragslage47 4.5.2Der Prognosebericht50 4.5.2.1Berichterstattung der voraussichtlichen Entwicklungen50 4.5.2.2Risikoberichterstattung nach DRS 553 4.5.3Der Nachtragsbericht56 4.5.4Der Risikomanagementbericht57 4.5.5Der Forschungs- und Entwicklungsbericht59 4.5.6Der Zweigniederlassungsbericht60 4.5.7Der Vergütungsbericht61 4.5.8Der Ergänzungsbericht61 4.5.9Der Zusatzbericht62 4.6Besonderheiten des Konzernlageberichts nach 315 HGB63 5.Kritische Würdigung64 6.Anhang68 7.Literaturverzeichnis74 8.Linkverzeichnis80 9.Ehrenwörtliche Erklärung82 Der Lagebericht: Inhaltsangabe:Einleitung: Seit geraumer Zeit ist ein Wandel in der Rechnungslegung festzustellen, der merklich durch den Einfluss internationaler Rechnungsstandards auf die nationalen und europäischen Rechnungslegungsvorschriften bestimmt ist. Dabei ist der wesentliche Einfluss internationaler Rechnungslegungsstandards begründet durch deren Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreitenden Globalisierung. Die mit der Globalisierung einhergehende erschwerte Kapitalbeschaffung der Unternehmen auf den begrenzten nationalen Kapitalmärkten führt dazu, dass weltweit agierende Unternehmen (sogenannte global player) zur Schaffung von Eigenkapital und Akquisitionswährung vermehrt auf die ausländischen Kapitalmärkte ausweichen. Daneben leisten die politischen Maßnahmen zur Errichtung und Erweiterung der EU, sowie die Deregulierung und Öffnung zahlreicher nationaler Kapitalmärkte einen forcierenden Beitrag zur Internationalisierung. Für multinationale Unternehmen ist es daher notwendig, verschiedensten Adressaten unterschiedlicher Nationen, mit divergierenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften, klare und vergleichbare Informationen über das Unternehmen zu vermitteln um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem knüpfen diverse ausländische Börsenaufsichtbehörden (insbesondere die SEC) Anforderungen an eine Notierung am jeweiligen Kapitalmarkt, die nicht automatisch durch die nationalen Rechnungslegungsvorschriften erfüllt sind. Die Internationalisierung von Wirtschaft und Kapitalmärkten schafft demzufolge den dringenden Bedarf nach einer Harmonisierung der Rechnungslegung. Diesem trägt die EU durch Erlass der IAS-Verordnung Rechnung, die sämtliche Mutterunternehmen zur Konzernrechnungslegung nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards verpflichtet, die in an einem Kapitalmarkt der EU notiert sind. Darüber hinaus gewinnt mit zunehmender Ausrichtung der Rechnungslegung an den Anforderungen der Kapitalmärkte, die Informationsvermittlung des Value Reporting stetig an Bedeutung. Als wertorientierte Zusatzberichterstattung soll das Value Reporting die Kapitalmarkteffizienz durch eine Verringerung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren verbessern und der Ableitung eines nachhaltigen Unternehmenswertes im Rahmen der Jahresabschluss- und Lageberichtanalyse dienen. Im Hinblick auf die deutsche Rechnungslegung ist die Aufnahme des freiwilligen Value Reporting in die prüfungspflichtige Lageberichterstattung ausdrücklich vom AKEU empfohlen. Darüber hinaus erkennt auch die EU die zunehmende Bedeutung der Berichtsfunktion des Lageberichts an und erweitert die Anforderungen der Modernisierungsrichtlinie, um die Pflicht zur Lageberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen in der EU ab dem Jahr 2007, durch die im Jahr 2004 verabschiedete Transparenzrichtlinie. Auch das IASB ist sich des steigenden Informationsbedarfs durch zusätzliche Berichtsinstrumente bewusst und initiierte im Jahr 2003 das Forschungsprojekt zum Management Bericht (im Folgenden: Management Commentary), da es bis dato keinen einheitlichen internationalen Standard zur Lageberichterstattung gibt. Angesichts dieser Entwicklungen wurde der deutsche Lagebericht nach HGB, dessen Dasein im Schrifttum nicht zuletzt durch den minimalen gesetzlichen Regelungsbestand lange Zeit als stiefmütterlich bezeichnet wurde, weitgehend überarbeitet. Dies erfolgte im Rahmen der nationalen Umsetzung der EU-Modernisierungsrichtlinie durch das BilReG, als Modifizierung der 289 und 315 HGB, hinsichtlich der Zielsetzung, die Aussagekraft des Lageberichts zu erhöhen und das Qualitätsniveau publizierter Lageberichte deutlich zu verbessern. Zur weiteren Konkretisierung der Konzernlageberichterstattung nach 315 HGB hat das DRSC den Stan, Diplomica Verlag

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